00:00:00: Natur ist einfach überall, es ist nur eine Frage unserer Aufmerksamkeit.
00:00:06: Zeit zum Reden!
00:00:08: Der Podcast von Bummern Balance.
00:00:11: Ich bin Christine Pelzer-Scheroger, Chefredakteurin und ihre Gastgeberin.
00:00:15: Hier geht's um ganzheitliche Gesundheit, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung.
00:00:20: Neu dazu?
00:00:21: Persönliche Einblicke, Tipps und Impulse.
00:00:24: Los geht´s.
00:00:25: Jetzt gibt's gleich den ersten Tipp Und weitere folgen dann im Laufe des Gespräches.
00:00:30: Was mich gerade bewegt?
00:00:32: Bei der Vorbereitung auf unser heutiges Gespräch bin ich über den Begriff Psychoökosomatik gestolpert.
00:00:38: Das ist ein interdisziplinärer Forschungsbereich, die untersucht wie natürliche Umwelt unsere Gesundheit beeinflusst
00:00:45: und
00:00:46: geht dabei über die klassische Psychosomatiken hinaus.
00:00:49: Er forscht wird zum Beispiel warum Waldbaden so gesund ist – und ich bin mir sicher im Laufe des Gesprächs hören wir mehr dazu!
00:00:59: Es gibt so viele Arten sich zu beruhigen, aber nur eine die wirklich hilft.
00:01:04: Die Natur selbst!
00:01:06: Dieses Zitat stammt vom österreichischen Dichter Raina Maria Rilke und es passt perfekt als Einstieg in unser heutiges Gespräch bei dem's um die wahrscheinlich größte Kraftquelle der Menschheit geht – um die Natur Ja, und dafür konnte ich mir keine bessere und kompetentere Gesprächspartnerin vorstellen als die wunderbare Barbara Wiegerle.
00:01:26: Ganz herzlich willkommen, Barbara!
00:01:28: Hallo liebe Christine!
00:01:30: Barbara du bist unter anderem Wald-und Kräuterbedergo gegen Waldgesundheitstrainerin Bergwanderführerin und Naturcoaching.
00:01:40: Du warst Bankerin.
00:01:41: wie würdest du dich selbst vorstellen?
00:01:44: Im Moment würde ich sagen Ich bin eine Tochter von Mutter Erde Eine ständig staunende und eine lebenslang lernende.
00:01:54: Und meine Mission ist es, die Schönheit der Natur in dich herzender Menschen zu bringen.
00:02:00: Wow das ist eine schöne Aufgabe ja!
00:02:02: Du hast auch Reiki gemacht, du hast so viele Ausbildungen gemacht habe ich auf deiner Homepage gesehen und das heißt es fließt jetzt alles irgendwie zusammen kann man das so sagen.
00:02:11: Das ist schön gesagt.
00:02:12: Ja, es ist immer ein Prozess des Entwicklungs-, des Neu-Entstehens und die ganzen Erfahrungen fließen zusammen in meiner jetzigen Arbeit.
00:02:22: Schön!
00:02:23: Wir haben uns ja kennengelernt im Herbst des Vorjahres beim Event Kunst der Balance A Breath of Nature In Kärnten im wunderschönen Stift Ossiach Und du hast dort passenderweise dir Öffnungskino gehalten extrem gefesselt und berührt hat.
00:02:39: Ich habe mir damals schon gedacht, die Barbara muss in den Podcast
00:02:43: freuen
00:02:43: mich wirklich sehr dass du heute woher bist eigentlich gerade gekommen?
00:02:46: ich bin gestern aus Kärnten angereist
00:02:48: aus dem wunderschönen Kärnten genau!
00:02:51: In die Stadt zu uns nach Wien.
00:02:52: Es war herrlich!
00:02:54: Wo ist jetzt Kärneten oder die Stadt?
00:02:56: Kärnden sowieso auch?
00:02:57: diese Zweiundzwanzig Stunden, die ich jetzt im Wien hatte
00:03:00: Wie ist schon ein sehr schöner Start.
00:03:02: Ich liebe es.
00:03:03: Ich habe auch hier studiert.
00:03:05: Habt ihr das sehr genossen?
00:03:06: Darf ich fragen was
00:03:07: internationale Betriebswirtschaft.
00:03:10: Ah ja, ich bin auch seit ein Studium in Wien, komme eigentlich ursprünglich auch aus Vom Land, aus Wieselburg im Niederösterreich.
00:03:17: Auch sehr in der Natur aufgewachsen.
00:03:19: aber ich finde Wien ist jetzt für Großstadt auch wahnsinnig natürlich eigentlich und viel Natur mit den vielen Parks.
00:03:26: also ich fühle mich schon noch sehr wohl hier.
00:03:28: das Wasser die Hügel die Weinberge geist braucht nicht lange und du bist dann draußen und hast wirklich auch Stille.
00:03:34: Genau, jetzt sind wir gleich voll abgewichen.
00:03:37: Ich wollte nämlich eigentlich nach kurz über deine Kino den Kernten sprechen weil warum hat es mich so beeindruckt?
00:03:43: Du hast damals neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus deinen Bereichen Waldmedizin aber auch Umweltpsychologie irgendwie gut zusammengefasst und uns ganz viele Impulse für einen unter Anführungszeichen grüneren Alltag verraten.
00:03:59: Und dabei wollen wir natürlich auch heute sprechen und ich werde dir ganz viele Tipps entlocken.
00:04:05: Außerdem wollen wir uns unterhalten über Naturcoaching, was das überhaupt ist und nämlich für Führungskräfte finde ich ganz spannend und natürlich auch über deinen persönlichen Weg.
00:04:16: Ganz kurz noch zu kernten du hast ja im Herbst nicht nur eine Keynote gehalten sondern eben auch einen Workshop geleitet indem man die Natur
00:04:24: spüren
00:04:25: und erfahren und erleben konnte.
00:04:28: Und ich weiß es aus dem Feedback unserer Besucherinnen, die waren alles sehr angetan und begeistert.
00:04:33: Und du bist auch heuer in Kärnten wieder mit dabei – Mit einem Workshop!
00:04:38: Ich nehme an….
00:04:38: Du gehst wieder in die Natur raus?
00:04:40: Immer!
00:04:41: Was genau wirst du da machen
00:04:42: Heuer?!
00:04:44: Er hat ja das wunderschöne Thema gewählt, Whispers of Nature.
00:04:47: Und deshalb werde ich diesmal rausgehen und mich ganz bewusst dem hören und den Naturgeräuschen widmen aber auch dem sprechen und dem austauschen.
00:04:56: Denn diese Kraft des Kreises ist immer grandios bei solchen Einheiten.
00:05:00: Jetzt muss ich nachfragen – Kraft des Kreises?
00:05:03: Ja es gibt eine Art Way-of-Council wo man sich einfach in einem Kreis austauscht mit offenen Herzen zuhört und die volle Aufmerksamkeit den Menschen schenkt, der gerade spricht.
00:05:17: Und das ist immer Teil von meiner Natur Gängen würde ich sagen oder auch vom Waldwarten je nachdem wie man das bezeichnen möchte.
00:05:26: und diese Kraft von diesen Zuhören mit offenem Herzen und dem Sprechen aus dem Herzen – das ist etwas was bei Menschen ganz viel bewegt
00:05:34: Wow.
00:05:35: Und auch wahrscheinlich jetzt für die Hörerinnen und Hörern, die uns da zuhören ist ja das Podcast ein wunderbares Medien.
00:05:40: Ich liebe das hören!
00:05:42: Ja ich auch.
00:05:44: Also wer dabei sein möchte am Sonntag dem elften Oktober im Stift-Ossiach in Kärnten Workshop mit Barbara Wiegele.
00:05:51: es kommen auch ganz tolle Bühnengäste unter anderem Erfolgs-Podcaster Lukas Glashinsky und Schauspielerin und Fotografin Jenny Jürgens.
00:05:59: Tickets sind ab sofort erhältlich.
00:06:02: Ich mache am besten dazu einen Link in den Show-Notes.
00:06:05: Barbara, bevor wir jetzt gleich tief ins Gespräch gehen... Du bist gestern aus Kärnten in Schöne Wien gekommen oder vom schönen Kärnten ins Schöner Wien?
00:06:15: Ich muss gerade so schmunzeln weil auf deinem T-Shirt steht Bergverliebt.
00:06:19: Das ist ein super T-shirt an und ja das gefällt mir!
00:06:24: Jetzt was würdest du sagen?
00:06:25: ich fragte es nämlich meine Gäste am Anfang sehr gerne Auf einer Skala von eins bis zehn Wie sehr bist du jetzt gerade in deiner Balance?
00:06:35: Jetzt gerade bin ich wahrscheinlich irgendwo zwischen sieben und acht, weil ich ein wenig aufgeregt bin über unser Gespräch.
00:06:42: Aber heute Morgen habe ich schon hart an der Zehn gekratzt bei meinem Spaziergang durch den Pützleisdorfer Park.
00:06:47: Oh, den kenn ich auch gut.
00:06:49: Ich hab da ganz in der Nähe mein Studentenheim gehabt.
00:06:53: In der
00:06:54: Starkreitgasse.
00:06:55: das war mein erstes Zuhause-in-Wien tatsächlich und auch ganz im Grünen.
00:07:00: Das ist ja auch wunderbare heurigen Gegend.
00:07:03: Sehr schön!
00:07:05: Du möchtest wie gesagt mit den Menschen die Natur näher bringen?
00:07:10: Ohne deine Biografie jetzt wirklich gut zu kennen, du warst nicht immer so naturverbunden wie heute.
00:07:16: Zumindest leidigst davon ab!
00:07:18: Du hast Karriere als Benkerin in London und New York aber glaube ich auch in Hongkong gemacht.
00:07:24: Erzähl uns vielleicht ein bisschen was über deinen Werdegang?
00:07:27: Und vor allem auch dann, wie die Natur in dein Leben gekommen ist.
00:07:31: Ich denke wenn ich zurückblicke dass sich wahrscheinlich schon immer naturverbunden war Aber mir das nicht so bewusst gewesen ist.
00:07:40: Ich bin in Kärnten, in Finkenstein aufgewachsen.
00:07:43: Das war damals vielleicht mit Tausend Einwohnern ein Dorf in der Neven-Villach und da waren natürlich einfach überall.
00:07:51: Es gab auch nicht so viel Angebot an Freizeitbeschäftigungen und deshalb war das draußen sein einfach ein normaler Teil.
00:08:00: Dann war mir aber irgendwann mal so – mit dem Jahr die Provinz zuviel.
00:08:06: ich habe noch ganz genau Ich erinnere daran, dass ich zu meiner Mutter gesagt habe.
00:08:13: Ich war jetzt noch wenig, gehe zum Studieren und ich meld mich in ein paar Wochen wieder.
00:08:18: Ich wollte einfach raus aus Kärnten rein in die Großstadt und hab das auch wirklich genossen.
00:08:23: Ich hab mich dann spezialisiert auf das Thema Finanzen- und Finanzmärkte im Studium der internationalen Betriebswirtschaft und hab anschließend einen Jobangebot für Frankfurt bekommen von einer an der Eiwillig in Westendbanken, also der weltweit besten Banken.
00:08:42: Direkt von der Uni weg?
00:08:45: Genau dort eingestiegen und habe dann als Finanzanalystin im Messedurm in Frankfurt gearbeitet und das war eine sehr spannende aber auch sehr intensive Zeit und da hab ich dann festgestellt dass ich eigentlich ein großer Freigeist bin Langfristig nicht glücklich sein werde in diesem Bereich.
00:09:06: Ich bin
00:09:06: schon relativ bald gemerkt?
00:09:08: Eigentlich sehr schnell, ich war fasziniert zwar von diesen Arbeiten vom internationalen Paket eben von Arbeitsentsätzen an anderen Orten in größeren Städten und habe aber einfach gemerkt da fehlt mir etwas.
00:09:25: Und bin dann einfach ausgestiegen, war auch eine schwierige Zeit damals.
00:09:31: Also einfach wirtschaftlich und bin zurück nach Kärnten gegangen und habe einfach mal Zeit gebraucht mich zu sammeln und zu sehen was jetzt noch diesen Jahren der Fokussierung anstehen kann.
00:09:46: als nächstes für mich.
00:09:47: Dann hab ich viel Zeit in den Bergen verbracht.
00:09:49: Viel Zeit in die Wäldern die Idee geformt, dass ich mich für diese wunderschöne Natur einsetzen möchte und habe da nochmal ein Schutzgebietsstudium gemacht.
00:10:03: Wo es darum geht wie man Nationalparks plant und verwaltet oder Naturschutzgebiete, Naturparks?
00:10:10: Und hab dann schon gewusst...
00:10:12: Zweiter Bildungsweg fast!
00:10:13: Ja
00:10:14: ja das war quasi dann noch mal ein Masterstudium und bin echt in Kontakte gekommen mit den Menschen Käfer bevorst haben oder die Landschaftsplanung gemacht haben.
00:10:29: Es waren so viele unterschiedliche Forstwerte, Biologen, es waren so viel unterschiedliche Menschen in diesem Studium.
00:10:35: Die haben meine Perspektive total erweitert.
00:10:38: und ja... So bin ich dann quasi zu einem Naturschutz gekommen.
00:10:42: und dann habe ich aber gemerkt, dass bei dieser Arbeit erstens mal immer oder oft entweder schützen oder nützen ein Thema ist.
00:10:52: Und das Naturschutz so oft ein Konfliktthema ist.
00:10:57: Das ist mir einfach schwer gefallen.
00:11:00: Ich habe dann aber auch gemerkt, ich möchte mehr in der Natur unterwegs sein.
00:11:04: Und ich wollte nicht immer nur von meinem Computer sitzen, drinnen sitzen und rausschauen sondern ich wollte raus und hab dann nochmal beschlossen okay... ...ich höre auf mit diesem Projekt arbeiten!
00:11:15: Ich gehe in die Natur und habe dann eben noch mal eine Ausbildung gemacht zur Bergwanderführerin.
00:11:22: das war damals eine neue Regelung und ja um zu den Jahren im Jahr biete ich eben positive Erlebnisse in der Natur an, damit Menschen wieder diese Beziehung aufbauen können zur Natur.
00:11:34: Und dann – das ist sozusagen mein kleiner Hintergedanke – einfach in ihrem Leben andere Entscheidungen treffen die vielleicht diesen Planeten auch wieder zu einem besseren Planeten für alle Arten machen.
00:11:48: und das ist so ein bisschen der Hintergrund.
00:11:50: wo ich dann die letzten dreizehn Jahre oder so damit gearbeitet habe
00:11:54: klingt nach einem sehr erfüllenden und vor allem sehr sinnvollen.
00:11:57: Oh,
00:11:57: ich bin so glücklich!
00:11:59: Es gibt ganz wenige Tage wo ich nicht gerne arbeite.
00:12:01: Das glaube ich.
00:12:03: Und trotzdem finde ich... wie sage ich das jetzt?
00:12:08: Du bist offensichtlich jemand der sich gut kennt, der gut auf sich hört weil du hast ja früh gemerkt okay die Bankerkarriere ist es nicht ganz da fehlt mir was.
00:12:24: Aber das sagt sich im Rückblick so leicht.
00:12:28: Ich finde in dem Moment gehört da wahnsinnig viel Mut dazu, den eingeschlagenen Weg mal zu verlassen.
00:12:34: Ja absolut!
00:12:35: Ich glaube eine meiner schwierigsten Phasen war genau so diese Situation... das Gefühl auszusteigen, aus etwas was nicht mehr funktioniert und in es nichts zu gehen.
00:12:45: Also ich habe das wirklich als ein großes dunkles Nichts irgendwie erlebt wo ich nicht wusste wie's weitergeht.
00:12:53: wenn du auch so einem Weg kommst dann ist eigentlich jede Station wichtig für den Lebenslauf und du möchtest daran arbeiten und es geht irgendwie einfach strukturiert weiter und dann geht man mal ins Nichts nach einer großen Adresse, von der man kommt.
00:13:08: Wo es auch eine starke Unternehmenskultur gibt und das war sicher die Herausforderung... Ich konnte es damals, ich hatte eben keine Kinder, kein Haus, keine Schulden.
00:13:19: Das war irgendwie möglich dass sich einfach mal ins Nichts gehe und dem Leben die Zeit gebe mich selbst wieder neu zu finden!
00:13:27: Und wenn dann Zweifel auftauchen?
00:13:28: Die sind ja wahrscheinlich aufgedaucht was hat er da geholfen?
00:13:33: Dass du deinen Weg kannst
00:13:34: in Bezug auf mein Bauchgefühl zu hören.
00:13:38: Dass wir schauen, okay ist es jetzt...wär das gut?
00:13:42: Sollte ich das tun oder kommt es aus mir?
00:13:45: Ist das etwas was mich bewegt, was mich nähert und was ich machen kann?
00:13:50: Natürlich kann ich das heute aus der Entfernung ganz anders betrachten und ist es viel klarer.
00:13:56: Es waren oft so kleine Impulse und es war oft der Mut nein zu etwas sagen.
00:14:03: Ich komme jetzt auf den Thema, das dich momentan sehr beschäftigt.
00:14:07: Du hast mir in einer E-Mail vor ein paar Wochen geschrieben, bin gerade in Brandenburg wo ich heute einen unglaublich spannenden Tag zur Naturregeneration für weibliche Führungskräfte gestalten durfte.
00:14:20: Jetzt frage ich da mal ganz naiv nach was bedeutet das Naturregeneration für Führungskräfte?
00:14:27: Ja, diese Begrifflichkeiten sind manchmal echt eine Herausforderung.
00:14:32: Naturregenerationen so bezeichne ich im Moment den Teil meiner Arbeit wo ich Menschen nach draußen begleite und ihnen Türen öffnen möchte dass sie einbauen können in dieser heilsame Wirkung der Natur und ihnen auch sozusagen Instrumente mitgeben um kleine Dinge im Alltag zu tun, die ihnen einfach helfen mit ihrem Leben besser zurechtzukommen.
00:15:01: Sich zu stärken über solche Naturzeiten und warum für Führungskräfte?
00:15:07: das hat sich so ergeben?
00:15:10: Ich habe gemeinsam mit einer Kollegin in einer Unternehmensberaterin eben einen Tag für ihre Coaches gestaltet und da ging es genau um solche Fragen.
00:15:19: also was belastet dem Alltag?
00:15:20: wie belastete bin ich wo man einfach mal reinspürt, rein reflektiert was gerade die Situation ist in der man sich befindet und dann zu schauen okay was können wir jetzt tun?
00:15:33: welche Herausforderungen gibt's?
00:15:35: Welche kleinen Impulse können sie jetzt in ihrem Berufsleben umsetzen?
00:15:39: Mikro-Bausen im Alltag.
00:15:41: Was ich erlebt habe Events und Begegnungen Ja ich war in der wunderschönen Location am Hoar im neunzehnten Bezirk im Rahmen eines Prilangevents.
00:15:51: Seewald Orto, eigentlich bekannt für Mikronährstoffe und Vitalpilze hat dort die neue Biokosmetiklinie präsentiert.
00:15:59: Und ich finde sie einfach sensationell!
00:16:02: Sie ist auch schon online erhältlich.
00:16:08: Darf ich da kurz nach?
00:16:10: Ich habe da jetzt ein Bild von mir.
00:16:12: Ist das ein Team, dass dazu dir kommt oder sind das verschiedene Führungskräfte?
00:16:17: Ist es überhaupt eine Gruppe oder sind es Einzelcoachings?
00:16:19: In
00:16:19: diesem Fall war das sozusagen eine Grupe von Frauen die im Einzel-Coaching bei meiner Kollegin waren oder sind und die gemeinsam in diesen Tag gekommen sind.
00:16:29: Das heißt, das war in dem Fall keine Gruppe, kein Unternehmensteam sondern es waren unterschiedliche weibliche Führungskräfte, die ganz stark aus den Bereichen der öffentlichen Einrichtungen kamen.
00:16:42: aus dem Krankenhaus waren da auch mehr dabei.
00:16:44: dann gab's welche von Energieversorgern im öffentlichen Transport.
00:16:47: also tolle Frauen gestandene Frauen mit unglaublich viel Umsetzungskraft mit super Ausbildungen die einfach einen Tag mal zum Netzwerken, zum Runterkommen und zum Reflektieren.
00:17:00: Und zu schauen wie sie ihre Arbeit noch besser und noch mehr im Balance gestalten können.
00:17:08: Ein großes Thema ist dieses Ja in Balance bleiben.
00:17:13: Deswegen in diesen
00:17:14: Sierungsrollen.
00:17:15: Du kennst das ja selber
00:17:16: aus!
00:17:16: Und auch dem Podcast.
00:17:18: Wie gehen wir uns genau an den Themen?
00:17:19: Ich glaube es ist
00:17:19: tatsächlich...
00:17:20: Es ist das Thema speziell für Frauen, wie du jetzt gesagt hast auch bei deinen Führungskräften.
00:17:27: Wir wollen leisten und was auf den Weg bringen, wir wollen uns voll reinhauen – wie man es sagt!
00:17:33: Gleichzeitig wollen wir aber auch entspannt bleiben und das ist oft ein ziemlicher Spagat.
00:17:39: Wir haben vor allem so viele Rollen.
00:17:42: Wir sind oft Mutter oder Tochter, wir sind Ehefrau oder Partnerin, wir sehen Freundinnen Wir sind so vieles und das Neben der Arbeit, und dass alles zu verbinden ist wirklich eine große Kunst.
00:17:57: Und ich frage mich halt jetzt wie kannst du die Natur eine Antwort darauf geben?
00:18:01: Aber lasst mich davor nur was erklären.
00:18:03: noch kurz weil du bietest ja auch Unternehmen... geht's ja auch mit Unternehmen raus und auch mit Einzelcoachings.
00:18:10: Genau!
00:18:11: Das ist wahrscheinlich dann jedes Mal ein bisschen anders und ich nehme an Du gehst dann halt speziell auf die Fragestellungen ein.
00:18:18: Aber bleiben wir vielleicht so bei diesen Grundthemen, die ganz viele Frauen betreffen.
00:18:24: Eben wie schafft man den Spagat?
00:18:25: Wie schafft es ihnen mal raus zu bleiben?
00:18:27: und was mich hier mit interessiert ist, wie ich kann durch die Natur helfen.
00:18:33: Ja einfach das Rausgehen.
00:18:35: also was ich beobachte ist dass Menschen dem mit mir in der Natur gehen oder auch Frauen dem mit mehr in der natur gehen, die bekommen ein besseres Gefühl für ihre eigenen Bedürfnisse, auch deshalb weil wir sehr stark in die Wahrnehmung gehen.
00:18:56: Die Wahrnehnung von dem Lebendigen rund um uns und Dinge, die uns einfach auffallen – das sind keine großen Dinge!
00:19:04: Und doch ist es dann in Summe die ganze Lebendigkeit und unser eigenes Sein.
00:19:11: Bei dieser Beschäftigung kommen dann ganz viele oft unbewusste Dinge hoch.
00:19:18: Ich erlebe sehr viele Erkenntnisse, ich erlebe auch sehr viel Braurigkeit.
00:19:24: Es ist dieser Raum der Natur und es öffnet sich ein eigener Raum in dem sovieles möglich wird, indem auch keine Leistung gefordert wird.
00:19:32: Das geht genau ums Gegenteil – uns nicht leisten!
00:19:36: Es geht oft ums Nicht-Tun und in diesen Räumen entstehen ganz neue Erkenntnisse oder vielleicht alte Erkenntnis, die hochkommen Und deshalb ist auch auf dieser psychologischen Ebene oder Gefühlsebene so vieles möglich.
00:19:52: Es ist ein Zauber,
00:19:54: wozu leitest du die Frauen an?
00:19:56: Sagst du da einfach geht's herum in der Natur und schaut uns was hochkommt?
00:20:00: Das ist immer sehr maßgeschneidert auf die Situation, auf die Wünsche.
00:20:06: In diesem Fall ging es zuerst schon mal um einen wenig wissenschaftlichen Hintergrund.
00:20:11: Wie wirkt das?
00:20:12: Warum wirkt es, was wissen wir schon darüber und was ist eher noch so im experimentellen Rahmen.
00:20:18: Du meinst jetzt von der Wirkung, wenn du auf den Menschen... Genau!
00:20:20: Auf den Menschen, auf unseren Körper wie auch auf unsere Psyche.
00:20:25: also die Forschung in diesem sagen wir standardisierten Bereich.
00:20:29: und dann Dann leite ich an, je nachdem gibt es manchmal kleine Impulse einfach für den konkreten Alltag.
00:20:36: Je nach Fragestellung zum Beispiel ja keine Ahnung irgendeine emotionale Situation im Job dann mal okay nimm dir kurz mal Zeit geh raus mach gewisse Atemübungen macht gewisse Körperübung also sind sehr praktische Dinge.
00:20:50: und andererseits dann leite Ich ganz gerne auch so eine zwei drei Stunden Einheit an die man jetzt so vielleicht im Klassischen als Waldbaden bezeichnen könnte, wo man wirklich noch tiefer eintauchen kann.
00:21:03: Wo es einen strukturierten Rahmen gibt, wo er einfach mal für sich ist.
00:21:07: und doch in der Gruppe.
00:21:08: aber das hat Struktur, das hat eine gewisse Praxis und das funktioniert unglaublich gut.
00:21:14: und was ich da beobachte ist dass innerhalb von kürzester Zeit manchmal sind's zehn Minuten gerade bei dieser ersten Übung... ...die Frauen!
00:21:22: Das letzte Mal zum Beispiel, da an dem Termin von dem du gerade gesprochen hast total ins Moos eingesunken sind.
00:21:29: Und barfußlich wahnsinnig still?
00:21:31: Ist man doch barfußenmoos
00:21:32: weiter?
00:21:32: In diesem Fall war es ein bisschen kalt und wir sind einfach recht gut angezogen aber einfach zu sitzen und wirklich mal zu spüren.
00:21:41: Und das klingt alles so banal und das klingt so einfach!
00:21:48: Es ist doch so unglaublich wirkungsvoll.
00:21:50: Und das ist manchmal eine Herausforderung für mich zu kommunizieren, dass es geführt oder begleitet.
00:21:56: noch mal eine ganz andere Erfahrung ist und gerade für die Frauen ist das nochmal ein wichtigerer Teil von solch einer Naturzeit.
00:22:06: auch das in der Gruppe sein gemeinsam sein.
00:22:10: was
00:22:10: ändert sich für die frauen danach?
00:22:12: Was machen sie nachher anders?
00:22:14: Ich kann dir nur sagen, was da zum Beispiel bei diesem Workshop jetzt zum Schluss draufgestanden ist.
00:22:19: Dankbarkeit, Ruhe, Glückseligkeit, Glück...
00:22:25: Das heißt, da passiert im Nervensystem der Damen etwas?
00:22:29: Oder so vermutlich.
00:22:32: Ich habe meine Waldgänge noch nicht direkt beforst aber wenn man Rückschlüsse zieht aus der generellen Forschung dann ist mittlerweile recht gut fundiert nachgewiesen dass natürlich immer je nach Beschäftigung ein klassisches Waldbaden mit einem langsamen Gehen und Sein im Wald, das bringt einfach generell unsere Stresshormone nach unten.
00:22:58: Es sinkt normalerweise der Puls, es vergrößert sich die Herzratenvariabilität, es sinkt den Blutbruch.
00:23:08: Das sind so klassische Parameter und gut nachgewiesen auch die Wirkung auf unsere Stimmung.
00:23:14: Also wir sind danach entspannter, wir fühlen uns wohler, wir neigen dazu subjektiv die Schlafqualität besser zu bewerten.
00:23:26: Wir haben weniger Ängste.
00:23:28: also es sind ganz viele Dinge.
00:23:30: Und vielleicht auch noch ein unglaublich wesentlicher Punkt, finde ich in unserer Zeit ist dass wir unsere kognitiven Fähigkeiten wieder steigern und erfrischen können.
00:23:40: Wir können unsere Aufmerksamkeitsfähigkeit, unsere fokussierte Aufmerksamkeit einfach wieder steigen weil die Art und Weise wie unser Hirn Brausen seine Arbeit tut, ist eine andere wie dieses fokussierte Arbeiten jetzt am Bildschirm zum Beispiel oder einfach im direkten Lösen von Dingen.
00:23:59: Es geht dort in einer sanfte Aufmerksamkeit und das ist etwas was uns einfach entspannt und dann uns wieder Schub gibt für neue Umsetzung.
00:24:09: Ich finde es nämlich insofern so spannend Du bringst die Natur du und die Natur bringst den Menschen in die Entspannung eigentlich ins Nichts
00:24:19: tun.
00:24:20: Dann können die auf einmal wieder etwas fühlen.
00:24:22: Du sagst Dankbarkeit, Glück ... Weiß nicht, trauer vielleicht auch?
00:24:26: Da kommt was hoch!
00:24:29: Und trotzdem bleibt dann über so etwas wie eine neue Kraft und ich finde das unterscheidet sich so extrem von all den anderen Coachings-und Ratgebern.
00:24:41: Berufsbedingte lese ich ja ganz viele Ratgeber Literatur zusammengefasst kann man da immer sagen... Die meisten sagen Es ist ganz einfach, mach das und das und du kriegst eigentlich ein Programm wo du wieder ins Tun kommst um ein Problem zu lösen.
00:24:57: Und du gehst eigentlich den anderen Weg und du sagst Komm zur Ruhe In der Natur am besten Lass was weg!
00:25:06: Das klingt jetzt auch vielleicht sogar esoterisch.
00:25:08: löst sich dein Problem von selber.
00:25:10: Kann man das so zusammenfassen?
00:25:12: Das klingt wunderbar und so hab ich das noch gar nicht so klar betrachtet wie du's grad sagst.
00:25:18: Aber ja, ich würde sagen
00:25:21: es weglassen
00:25:22: von Außenreizen oder das Verändern der Außenreize.
00:25:26: Also nicht die Reize, die wir ständig im Berufsalltag in der Stadt vielleicht bekommen sondern eher diese sanfteren Reize aus der Natur sind das was uns gut tut und vielleicht lösen sich die Probleme nicht immer.
00:25:45: aber ich für mich habe die Erfahrung, dass es sich etwas relativieren.
00:25:50: Wenn ich nach draußen gehe und man bekommt ... Ich bekomme diesen kleinen größeren Abstand zu den Dingen Und das ist auch das warum ich meine Arbeit in den Wald- und auf der Berge verlegt habe weil diese Weite und die Lebendigkeit die draussen ist Die macht so viel mit mir und ich denke mit vielen anderen auch
00:26:12: Das glaube ich auch örtlich und bildlich ein.
00:26:16: Perspektiven wechseln.
00:26:17: Wenn man auf so einem Berg oben steht, sieht man die Welt auf einmal ganz anders.
00:26:22: Und oft braucht es diese Relativierung.
00:26:28: Den
00:26:28: Abstand auch zum
00:26:29: Alltag.
00:26:30: Wenn man so drinnen ist, man ist ja ein bisschen wie in einem guten Klassel und sieht oft gar die Probleme wirken viel größer und unlösbar.
00:26:41: Und dann durch diesen Abstand und diese Ruhe erscheint das eben anders.
00:26:46: Würdest du sagen dass jetzt bei Führungskräften das spezielle so ist?
00:26:49: Dass sie vielleicht sich schwer hat damit tun in diese Rufe zu kommen weil sie dieses Tun, dieses Erledigen so gewohnt sind?
00:26:59: Ich denke dass es bei Führungskräften und auch bei Selbstständigen einfach... dass die Grenze zwischen Arbeit- und Privatsofaschwimmt.
00:27:09: Und das man ständig in Verantwortung ist!
00:27:12: Du siehst mich nicken.
00:27:13: Ja ich sehe dich großnicken und ich kenne also auch mein Mann hatte auch eine eigene Firma mit Hundertvierzig Mitarbeiter und das sehe ich auch immer ganz viele Themen, wie sich das alles mischt.
00:27:26: Das heißt es ist einfach viel Herausforderung und in Zeiten wie diesen sind noch mehr Herausforderungen weil unsere Welt sich so stark verändert und deshalb mache die Arbeit auch gerne um die Menschen zu unterstützen die Entscheidungen treffen müssen in Situationen, die unglaublich schwierig sind.
00:27:48: Wo man sehr wenig Prognosefähigkeit hat, wo man gar nicht weiß wie es weitergeht und da wieder ... zu kultivieren.
00:27:58: eine, wie soll ich sagen ein eigenes Gefühl für das was richtig ist.
00:28:04: Eine Urteilskraft aber auch so ein bisschen die Spüren oder das Bauchgefühl und es geht halt dann leichter wenn man einfach sicher ein bisschen zurücknehmen kann hinein hört um dann wieder im Außen Entscheidungen zu treffen.
00:28:18: also ich glaube deshalb ist die Arbeit Gerade mit Teams oder auch mit Führungskräften, nochmal extra wichtig.
00:28:24: Weil einfach die Verantwortung sehr groß ist und die Menschen oft Entscheidungen treffen, die viele beeinflussen.
00:28:29: Ja, Entscheidungen treffen aber auch eben Selbsthilfsabereien gesagt haben, um im Balance zu kommen.
00:28:35: Jetzt nehme ich mal an das Einzelnaturcoaching so toll und großartig ... ist wahrscheinlich nicht reicht, um danach haltig was zu verändern oder doch?
00:28:45: Also ich bin gerade auf dem Weg das eben meine Arbeit wieder anzupassen.
00:28:51: An diese Erkenntnis genau diese Erkennung ist nämlich also ich sehe was so einzelne Tage bewirken können auch wenn Teams zu mir kommen und wir einen Tag draußen verbringen ob auf Bergdur zur Arbeit mit Wildpflanzen oder eben wirklich zur Entspannung Förderung, aber ein Tag alleine ist zu wenig.
00:29:14: Man muss einfach weitergehen und kultivieren, man muss das in den Alltag integrieren – dann wirkt es erst richtig!
00:29:21: Und deshalb bin ich gerade dabei eben so ein Begleitprogramm zu entwickeln, weil ich denke, es braucht mehr für wirkliche Transformationen und
00:29:28: Stärkung.".
00:29:29: Und ich glaube, das interessiert jetzt unsere Hörerinnen und auch Hörerscheinlich sehr wie denn das gelingen kann.
00:29:38: Wenn ich in einer Großstadt lebe, es gibt zwar Natur-Inseln.
00:29:43: Aber natürlich ist das ein Unterschied, ob ich schon in Kärnten bin, wo eine Natur einfach noch eine viel größere Rolle spielt und man wirklich mitten in der Natur ist umgeben von Seen und Bergen und Wäldern – ist was anderes als in Wien oder auch in St.
00:29:57: Bölten oder Salzburg?
00:30:02: Du weißt, worauf ich hinaus will.
00:30:04: Wie kann ich mir diese Naturverbundenheit oder diese Fähigkeit zur Regeneration zum Auftanken?
00:30:11: Wie kann man die jetzt speziell als Führungskraft oder als Frau viel um die Ohren hat.
00:30:16: wie kann ich mal die holen im Alltag?
00:30:19: Es braucht nicht viel Anzeit.
00:30:23: also mein Ansatz ist jetzt wenn ich auch auf die Forschungen sehe dass es zumindest zwanzig Minuten am Tag kurz sind.
00:30:30: Also das meine Empfehlung, zwanzige Minuten lang rausgehen.
00:30:34: Da genügt die frische Luft!
00:30:35: Es muss nicht dabei sein.
00:30:36: Genau
00:30:37: also ich...es gibt überall Natur.
00:30:41: Das ist die Frage wo legst du deine Aufmerksamkeit hin?
00:30:43: Wenn du nur auf der Rosaroline spazieren gehst, wirst du auch viel Natur sehen.
00:30:47: Die Frage ist was ist die Erwartung an Natur?
00:30:50: Aber es gibt so vieles!
00:30:52: Du mir sind beim Herspazieren die Samen der Bappeln um die Nase geflogen und ich bin begeistert das gibt unzählige Tiere Insekten die du hast.
00:31:00: also ja es kann Vieles sein.
00:31:04: Auch der Blick aus dem Fenster Kann schon eine Wirkung haben.
00:31:07: Es gibt Studien, wo allein das Betrachten von Naturfotos schon eine wirkung auf uns hat.
00:31:13: also Das reinzuholen was möglich ist angepasst an deiner situation das können auch naturklänge sein Dass du dich in deiner pause In deiner arbeitspause vielleicht nach neunzig Minuten voll konzentrierte Arbeit Dich zehn minuten hinsetzt Vielleicht auch einen kopfhörer drauf gibst.
00:31:30: und wirklich naturklänge Hörst du nicht?
00:31:33: Aber
00:31:33: draußen am frischen Luft, das ist wichtig.
00:31:35: Das
00:31:36: ist natürlich ... je naturnah und so besser.
00:31:39: aber wenn es nicht geht dann nimmst Du das was geht.
00:31:43: Und wenn das halt vielleicht der Blick aus dem Fenster ist oder Du machst das Fenster auf und schaust raus Oder Du gehst mal eine runde um den Häuserblock oder Du gehest in einer Mittagspause In den Park statt in irgendeiner Kantine.
00:31:55: Das sind die kleinen Inseln, weil wir müssen sehen wie wird es schaffen in einen Alltag zu integrieren und was auch immer möglich ist.
00:32:03: Ist besser als nichts!
00:32:05: Und wie kommt man?
00:32:07: Du sagst Studien sagen zwanzig Minuten genügen.
00:32:10: Wie kommt man da drauf?
00:32:11: Es gibt so viele unterschiedliche Studien.
00:32:13: Man hat halt einfach unterschiedliche Zeithorizonte genommen und Menschen zum Beispiel eben in ein Stadtpark geschickt versus einen Spaziergang in der Stadt Also einfach da die Grünflächen genutzt.
00:32:24: Und auch da hat man schon gewisse Wirkungen gesehen, dass sich einfach die Stimmung verbessert oder der Puls senkt.
00:32:34: Wir sind in der Forschung auch noch viel am überlegen.
00:32:37: Es gibt noch keine klare Richtlinie aber es gibt ein paar Indizien und ich würde sagen zwanzig Minuten am Tag wären so... Ein gutes Minimum.
00:32:46: Und natürlich am Wochenende mehr, also es gibt auch so ein Konzept der Naturpyramide wo man am Wochenenden vielleicht zwei bis drei Stunden rausgeht und wenn's geht einmal im Monat vielleicht einen ganzen Tag und vielleicht dann eben im Urlaub mal eine Woche wohin was relativ naturnah ist und dass man das einfach ausweitet und dann vielleicht auch den Grad der Naturnähe steigert mit der Länge?
00:33:11: Der Wochenurlaub darf dann schon vielleicht keine Ahnung im Nationalpark, Hurtana oder den Kalkalpen.
00:33:18: Was bald kommt?
00:33:19: Laut WHO zählt der Knochenschwund bekannt als Osteoporose zu den zehn am häufigsten auftretenden Krankheiten weltweit und Frauen sind davon in besonderem Maße betroffen – besonders ab der Lebensmitte!
00:33:34: In der kommenden Woman-Ausgabe vom fünfundzwanzigsten Juni widmen sich Expertinnen dem Thema ausführlich und informieren darüber, warum es sich lohnt schon frühzeitig auf seine Knochen Gesundheit
00:33:45: zu achten.
00:33:48: Und wenn man das so schafft, wie du das sagst und das klingt ja wirklich machbar.
00:33:51: Zwarze Minuten am Tag zwei bis drei Stunden am Wochenende, Urlaub dann vielleicht mal länger oder ein Tag im Monat was konkret bewirkt dass also woran merke ich das jetzt?
00:34:01: Dass mich die Natur irgendwie heilt würde ich sagen
00:34:05: Ja mit der Heilung ist es immer schwierig muss man aufpassen mit der Begrifflichkeit.
00:34:09: Ich denke Es wird stärkend wirken.
00:34:11: Also Einfach Mal rausgehen auszuprobieren.
00:34:15: Du bekommst eine, du lebst deine Beziehung dann mit dem was dich umgibt und das bewirkt für mich eine Rückverbindung.
00:34:26: Es gibt mir einfach einen närenden Kraft.
00:34:29: es ist einfach so... wie nochmal, ja keine Ahnung.
00:34:32: Wie wenn du jetzt vielleicht deine Gymnastik oder dein Fitnessstudio machst ist?
00:34:36: Du trainierst deinen Natur- und Wahrnehmungsmuskeln und über diese laufende Begegnung mit der Natur wirst du ganz viele Stationen und Erlebnisse haben die dir in Erinnerung bleiben und die einfach dann dich entspannter machen.
00:34:50: Vielleicht geben sie eben so ein Rückgefühl eine Rückbesinnung auf die einfachen Dinge.
00:34:57: Alles Weitere ist einfach zu sehen, wie es dann auf dich wirkt.
00:35:00: Also ich lade dich ein, liebe Christine das mal vielleicht für drei Wochen zu probieren, zwanzig Minuten raus.
00:35:05: Du wirst und dann sprechen wir nochmal!
00:35:08: Ja, aber ich bin eigentlich relativ nah dran.
00:35:11: sogar muss ich ehrlich sagen ja
00:35:13: Dann sag du mir doch was macht das mit dir?
00:35:15: Naja, also ich hätte jetzt von dir gern gehört Du schläfst besser, du bist glücklicher.
00:35:22: Du bist stressresistenter.
00:35:23: Weißt du ganz konkrete Auswirkungen?
00:35:27: Es ist schwierig das wirklich zu sagen weil die Dinge von vielen Sachen abhängen aber natürlich in den Studien ist genau auch sowas zu sehen.
00:35:34: also deine Stress-Toleranz wird einfach erhöht.
00:35:39: Du wirst wahrscheinlich besser schlafen und weniger Ängste haben und mehr Freude am Leben haben meine Überzeugung und du wirst einfach eben mit diesem bisschen mehr Entspannung auf deinen Alltag blicken.
00:35:57: Ja, also ich habe das Glück muss ich sagen dass ich am Stadtrand wohne und die zwanzig Minuten... Also in fünf Minuten bin ich zumindest in einem kleinen Weltchen.
00:36:09: Das ist so der Beginn des Wienerwalds und bei mir ist es eher umgekehrt.
00:36:14: Ich merke wenn ich's nicht schaffe.
00:36:17: Also was fehlte da?
00:36:18: Und
00:36:19: was fehlt man da, also da bin ich unrunder irgendwie und schon...also so einige meine ein bisschen gestresster.
00:36:26: Es fehlt mir das runterkommen es fehlt mir der Abstand auch zur Arbeit.
00:36:33: Das
00:36:33: Wort Unrund Ich laufe unrunde wird's glaube ich am besten beschreiben Während wenn ich regelmäßig nur diese kurze Zeit in mein Wäldchen komme, dann geht es mir von dem her besser.
00:36:46: Es wäre eine stärkende Insel im Alltag.
00:36:48: Ja
00:36:48: genau und das macht schon einen Unterschied.
00:36:53: also bei Leiben nicht denselben Effekt ins Fitnessstudio zum Beispiel zu gehen.
00:36:58: Das wäre für mich vom Büro ins Fitness-Studio von einem Raum zum anderen, dass wärme tatsächlich zu wenig Natur.
00:37:04: Also da das merkt... merke ich ganz stark, dass es das für mich nicht ist.
00:37:08: Und deshalb finde ich das auch gut wenn man das so wie du dann vielleicht als Übergang macht vom Job ins private also wirklich genau rausgekommen, dann mal rausgehen und die Übergangsphase zu haben und dann bist wieder mehr bei dir und du kannst einfach leichter abschalten.
00:37:24: Das ist so natürlich!
00:37:26: Die Frage ist natürlich was man draußen machen kann?
00:37:29: Natürlich kann man einfach spazieren gehen und einfach seinen Routinen nachgehen.
00:37:34: Aber es gibt einfach viele Wahrnehmungsübungen, Atemübung auch Reflexionen die einfach noch mal unterstützen dass das nochmal mehr Struktur hat.
00:37:44: Das ist doch eine einfache Übung!
00:37:47: Eine einfache Öbung, eine Übung die wirklich bei jedem Waldgang mit dabei ist.
00:37:54: Die zweite Übung, die ich meistens mache bei diesen zwei drei stündigen Gängen nennt sich was ist in Bewegung?
00:38:03: und du gehst, du kommst zuerst von einer geführten Meditation die dich mal in deine Sinne bringt wo wir alles aktivieren.
00:38:11: Und von der Übung gehen wir hinaus an deiner ganz langsame Bewegung ein kleines Stück ein Weg.
00:38:17: Ist das so etwas wie eine G-Meditation?
00:38:19: Ja wobei bei der G-Meditation ist es bei mir oft so oder ich nehme sie so wahr dass in meinem Körper auch bin, also wo ich einfach das Gehen an sich sehr bewusst wahrnehme.
00:38:33: Bei der Meditation geht es oder bei dieser Einladung geht's auch oft um das Wahrnehmen von Bewegung rund um dich.
00:38:42: Also du bist nicht nur bei dir und bei deiner Bewegung was in dir in Bewegung ist wie sich Bewegung für dich anfühlt sondern alles rundherum um dich!
00:38:52: Und das muss nicht nur durchsehen sein das kann auch auf deine anderen Sinne gehen.
00:38:56: Also, das mal für fünfzehn Minuten zu tun und dabei langsam zu gehen.
00:39:01: Das ist manchmal schmerzhaft für die Menschen.
00:39:03: Warum?
00:39:04: Weil es langsam geht... Man ist gewohnt ein gewisses Tempo zu gehen, oder man will irgendwie weiter und meistens will man wohin.
00:39:12: Und dass ganz langsame gehen, das ist für man hätte unglaublich schwierig.
00:39:18: Aber so kommst du nicht nur im Körper in eine Langsamkeit sondern auch im Geist Und so hat er seine gewisse Struktur, einen Aufbau und man kann dann gut eingleiten in eine tiefe Natur.
00:39:30: Erfahrung.
00:39:31: Kommt gleich daraus aus den Gedanken!
00:39:33: Du hast alle Sinne angesprochen?
00:39:36: Jetzt muss ich fragen welche Wirkung hat es Bäume zu unarmen?
00:39:44: Also ich habe bisher noch keine wirklich haltbare Forschung dazu gesehen.
00:39:51: Ich würde sagen Das ist ja individuell und auch die Bäume, die dich ansprechen sind sehr individuell.
00:39:59: Und vielleicht ist es heute eine Eiche und morgen eine Buche bei der du dich wohlfühlst?
00:40:04: Ich selber umarme Bäume nicht so häufig aber ich setze mich gerne zu ihnen oder lege mich zu ihren Füßen hin und bin einfach nur... Also ich glaube Forschungsmäßig kann man da nun nicht so viel sagen Und einfach ausprobieren, was es mit dir macht und welcher Baum dich anspricht.
00:40:25: Für mich ist das mal eine aktivierende, mal einer herzöffnenden, mal eine inspirative und ja einmal eine Gedankenreise auf die mich die Bäume bringen.
00:40:39: Ich bin sehr erstaunlich dass das manche sehr stark belegeln Weiß nicht, ob du dich erinnern kannst.
00:40:44: Das klassische Argument bei mir kommt ja... Ah!
00:40:46: Du gehst Bäume um
00:40:47: A. Genau das
00:40:48: höre ich fast jedes Mal.
00:40:49: Da bist du dann irgendwo?
00:40:51: Fast zu einem SVT-Ringspieler.
00:40:53: Genau, als Bestuf einer her.
00:40:56: Ich kann mich noch gut erinneren, du dich wahrscheinlich auch wie der Politiker der Matthias Strollz.
00:41:01: Kannste sich erinnernen, der hat davon gesprochen, wie schön es ist, Bäume zum Armen und da haben sich alle so irgendwie lustig gemacht über ihn.
00:41:10: Begegnet ihr das oft, dass diese Themen gar nicht zu ernst genommen werden oder dass man sich vielleicht sogar belächelt?
00:41:16: Absolut.
00:41:18: Deshalb blickt mir auch am Herzen bei meiner Arbeit immer wieder zu erzählen von den wissenschaftlichen Studien weil ich einfach Menschen informieren will über das was wir schon wissen und wir wissen schon viel.
00:41:32: aber eigentlich geht es um Spüren.
00:41:34: Ja, also die richtige Wirkung entfaltet es einfach im Tun und dem Spüren draußen sein.
00:41:41: Und deshalb nehme ich die Wirkung so ein bisschen mit – die wissenschaftlichen Daten auch für die Firmen, weil sie halt gerne Zahlen haben, sie hätten gerne eine Erklärung und auch eine Rechtfertigung dafür, Menschen davon noch draußen zu schicken für einen scheinbaren Spaziergang!
00:41:57: Ist dir das selbst nicht wichtig, dass es auch mit Studien belegt ist?
00:42:00: Ist die Wirkung der Natur?
00:42:01: Ich
00:42:02: finde das immer wieder spannend und ich lese vieles.
00:42:04: Und ich glaube, also ich nehme vieles wahr und fühle mich dann oft bestätigt wenn ich etwas lese – ich kann mich erinnern wie ich in den Buch von Clemens Arbeit gelesen habe über der Biophilia Code war glaube ich das erste oder Biophiliereffekt Und mir gedacht habe, wow!
00:42:25: Shinrin Yoko.
00:42:26: Das ist ein Begriff.
00:42:27: das was ich erlebt habe in einer unglaublich großen Lebenskrise von mir... ist eine Praxis und das wird beforst.
00:42:36: Und das fand ich unglaublich spannend, dass heißt... Ich fühle mich der japanische
00:42:40: Begriff für Waldbaden.
00:42:42: Genau!
00:42:42: Also
00:42:42: zuhörerinnen?
00:42:43: Ja natürlich!
00:42:46: Deshalb auch Waldbadan.
00:42:47: Waldboden ist eine etwas holprige Übersetzung aus dem Japanischen von den Begriffschenren Yuko.
00:42:52: es geht so ein bisschen mehr um das Eintauchen in die Waldatmosphäre.
00:42:57: Das heißt es gibt nicht nur um die Luft, sondern es ist vieles im Wald.
00:43:06: Da sind die Farben und auch die Düfte.
00:43:08: Es sind verschiedene Pflanzeninhaltsstoffe.
00:43:12: Die Geräusche sind so viele Dinge, die auf uns einwirken.
00:43:16: Weil du gefragt hast, ob mir das wichtig ist.
00:43:19: Es ist mir schon wichtig und es begeistert mich, dass wir langsam herausfinden was wir spüren können.
00:43:25: Also es geht letzten Endes um eine Erfahrung.
00:43:28: Und wenn du für dich gemerkt hast, dass das etwas ist, was dich nähert, was dich stärkt, was Dich begeisterte, was sich lebendig lassen fühlt dann... Ist nicht so wichtig, ob es eine Studie dazu gibt oder?
00:43:41: Wenn's dir gut tut.
00:43:42: Nein ich bin da ein bisschen komisch muss ich ehrlich sagen weil ich glaube ich fühle und spüre tatsächlich sehr viel.
00:43:48: ja
00:43:49: aber
00:43:49: vielleicht vertraue ich mir nicht immer ganz und ich bin dann immer sehr dankbar.
00:43:54: so wie ist das du gesagt hast wenn dich denn dass was ich empfinde wenns dann tatsächlich belegt ist also das ist ich finde gerade das Waldbaden.
00:44:04: Der japanische Begriff ist schöner und wissenschaftlicher.
00:44:07: Du magst ja, ich weiß Waldbaden nicht so sehr als Begriff.
00:44:11: Aber da sind die Effekte tatsächlich in Studien, glaube ich, sehr gut erforscht.
00:44:17: Wir heißen diese Terpenuide.
00:44:20: Das
00:44:20: sind die Duftstoffe oder?
00:44:22: Es sind sekundäre Pflanzen.
00:44:24: Das heißt, die Pflanzen bilden verschiedenste Stoffe aus und diese haben verschiedene Funktionen für die Pflanzen selbst – ob als Fraßschutz, als UV-Schutz oder als Anlockung von irgendwelchen Nützlingen.
00:44:37: Diese Stoffen haben ganz viele Wirkungen auch vielleicht, Abwehr vom Pilzen, vom Feinden... die transportierte Weigluft auch mit.
00:44:46: Und angeblich wirken die ja auf den Menschen
00:44:49: Immunstärken,
00:44:50: also das Stärken des Immunsystems, wirken entzündungshemmend und ich finde du hast es eh schön gesagt, dass sind halt dann so viele Faktoren im Wald, die da zusammenwirken eben dieser Terpenuide aber eben auch die Ruhe, die man vielleicht da einmal
00:45:04: fühlt
00:45:05: Oder vielleicht haben wir auch schon gedacht, das ist einfach derzeit, weil man sich im Wald oder in der Natur mehr bewegt und man weiß ja dass Bewegung ist.
00:45:11: Das ist
00:45:12: auch super!
00:45:12: Also die Kombination aus Bewegung und aus diesem, sag ich mal Raum-Natur-, oder Raumwald ist natürlich die beste Kombination.
00:45:21: Es heißt vielleicht zuerst eine Aktivierung und dann in die Ruhe gehen.
00:45:24: Es ist nochmal eine bessere Kombination.
00:45:26: also es gibt so viele Möglichkeiten und es ist einfach schön zu sehen dass es immer mehr Studien gibt zu diesem Bereich.
00:45:35: Es wird auch ganz viel geforscht und wir haben auch in Österreich einiges dazu, das finde ich wunderschön, wie Daniela Halutzer zum Beispiel macht ja auch ganz viele.
00:45:44: Man versucht jetzt zum Teil schon verschiedene Sinne isoliert so betrachtet um zu schauen okay was ist mit dem Sehen?
00:45:50: oder was ist's mit dem Höhern?
00:45:51: Weil der Raum draußen ist gewaltig unter so vielen Einflussfaktoren komplett klare Rückschlüsse ziehen kann, ist gar nicht so leicht.
00:46:01: Also wie lange solltest du jetzt rausgehen?
00:46:04: Welche Zusammensetzung braucht der Wald zu welcher Jahreszeit oder welche Tageszeit sind so viele Fragen die wir noch haben.
00:46:11: und bis wieder eine finale Klärung haben würde ich sagen einfach raus gehen
00:46:15: weil das gerade die Tageszeit angesprochen hast.
00:46:17: Ich habe für mich die Beobachtungen gemacht weiß aber nicht aus deiner Studie dazu gibt dass es mir wenn ich es schaffe besonders gut tut ich es am Vormittag schon schaffe, also vor Mittag irgendwie oder idealerweise sogar so zwischen acht und zehn.
00:46:32: Hat eine andere Wirkung?
00:46:34: Oder sagen wir mal so hat zumindest eine andere wirkung.
00:46:35: wie manchmal oder sehr oft schaffe ich's dann oft überhaupt erst nach dem Abend ist aber vielleicht da noch eine kurze Runde.
00:46:40: Aber das wirkt sich anders aus.
00:46:44: Mein Tipp für Sie Aromatherapie-Pionierin Evelyn Deutsch ja sie war bei unserem Event Kunstabalance empfiehlt lemongras bei Erschöpfung.
00:46:54: Ich habe das ätherische Öl jetzt getestet und tatsächlich, es weckt die Lebensgeister!
00:46:59: Und unterstützt auch den Genesungsprozess nach Krankheiten.
00:47:03: Top übrigens auch zur Reinigung von Raumluft.
00:47:06: alle Infos auf aromapflege.com.
00:47:15: Das wurde jetzt bevorzugt.
00:47:16: ganz klar, was man schon weiß ist dass manche Bäume oder Pflanzen um die Mittagszeit zum Beispiel auch als Sonnenschutz mehr gewisse Pflanzenstoffe aus.
00:47:30: Stoßen und damit um die Mittagszeit bei wärmerer Temperatur jetzt diese sekundären Pflanzenstoffe etwas häufiger auftreten.
00:47:37: Also es wäre so ein Argument, vielleicht ist das bei dir auch die Morgenluft?
00:47:41: Da ist wahrscheinlich noch mehr Frische hin oder
00:47:43: was?
00:47:43: Das ist es gerade im Sommer wenn sie zu warm sind.
00:47:46: Das ist so unverbraucht.
00:47:48: Ja,
00:47:49: das ist glaube ich die Energie des Morgens.
00:47:50: Genau, genau.
00:47:52: Die
00:47:52: spürt man ja im Wahljahr.
00:47:54: Es ist unfassbar!
00:47:55: Ist
00:47:55: ehrlich.
00:47:55: aber wenn du sagst es wird dir wichtig für deinen Schlafers zu tun dann wär's besser am späteren Nachmittag rauszugehen und nochmal eine Runde zu gehen.
00:48:03: Warum?
00:48:04: Weil das anscheinend einfach diese Wirkung hat.
00:48:07: manchmal also ich habe auch schon davon gelesen dass es über sag ich mal auch über etwas einen dunkleren Wald, dann sozusagen schon unser Hormonsystem sich umstellt.
00:48:17: Also dieses Dämmerlicht ist auch etwas, was förderlich ist und das scheinbar in den Schlafrhythmus besser passt dass wir uns einfach subjektiv besser ausgeschlafen fühlen nach einem Waldspaziergang am späteren Nachmittag.
00:48:31: Super spannend!
00:48:33: Jetzt haben wir schon so viel über die positiven Wirkungen der Natur und insbesondere des Waldes gehört.
00:48:38: jetzt fragen wir vielleicht einmal umgekehrt Warum werden wir krank, wenn uns die Natur
00:48:44: fehlt?
00:48:45: Ich habe da kurz recherchiert und fand spannend aus Amerika.
00:48:49: Aber ich glaube aus Amerika kommt der Begriff Naturdefizit-Syndrom als auf Englisch Nature-Defisite Disorder, dass die Menschen krank werden, wenn ihnen die Natur fehlen.
00:49:00: Hast du davon schon gehört?
00:49:02: Das war ein recht bekanntes Buch von Richard Loof, glaube ich.
00:49:05: Spricht man ihn aus?
00:49:06: Er hat glaube ich so um zwei tausendfünf dieses Buch geschrieben wo er sich damit beschäftigt hat.
00:49:14: gibt es Probleme in der Entwicklung von Kindern wenn sie nicht nach draußen geschickt werden oder nicht den Kontakt zur Natur haben in ihrer Entwicklungsgeschichte?
00:49:24: und Ja, ich denke, ich würde jetzt einfach sagen ja.
00:49:30: Ich sehe das auch so dass es sicher ein Problem ist.
00:49:35: Richtig, klar bevorsteh' es glaube ich nicht so sehr aber viele spricht dafür und er hat sich und macht sich nach wie vor stark also immer wieder Bücher geschrieben auch zu diesem Thema Kinder in die Natur zu schicken, sie rauszulassen.
00:49:49: Sie sind nicht so sehr überzubehüten quasi indem man ihnen einfach die Möglichkeit nimmt da Kontakt aufzubauen.
00:49:56: und in meiner Arbeit mit Kindern ich habe ja auch immer wieder mal den Naturpark mit Kindergartenkindern und Schulkindern Zeit draußen verbracht ist schon Die Beobachtung dass Kinder sich dann unglaublich schwer tun können, sich auf unebenem Gelände zu bewegen wenn sie selten die Gelegenheit bekommen.
00:50:15: Das heißt ein Körpergefühl zu entwickeln, auch für die Fertigkeiten und Fähigkeiten zu bekommen, sich wohlzufühlen in einem solchen Raum der quasi etwas wilder ist das ist etwas Totalwertvolles und das kann schon selbst bei uns in Kärnten abhanden kommen wenn die Kinder einfach nicht die Gelegung haben rauszugehen.
00:50:36: Würdest du die Natur als Lehrmeisterin bezeichnen?
00:50:39: Absolut.
00:50:40: Und was können wir am besten von dir lernen?
00:50:43: Oh, wow!
00:50:44: Ich glaube das ist sehr individuell.
00:50:49: Wenn ich da vielleicht auf meine Erlebnisse zurückgehe dann würde ich sagen es sind zwei große Aspekte Demut und Eigenverantwortung Die ich gelernt habe über Zeiten in der Natur.
00:51:04: Das waren Erlebnisse, die eigentlich eher so im Bereich Bergersport oder Reisen waren.
00:51:16: Die mich dazu gebracht haben.
00:51:17: Ich habe einmal in Patagonien einen Gebirgsbach überquert noch am Vormittag relativ früh und am Nachmittag beim Zurückgehen habe ich dann einfach darauf vergessen gehabt, dass natürlich wenn die Sonne scheint viel mehr Wasser da ist und so werde ich dort fast ertrunken in diesem Bergbach.
00:51:41: Und konnte eigentlich nur mit Hilfe von zwei Klettern, Klettererren diesen Gebirgsbach wieder zurück überqueren zu meinem Zelt usw.
00:51:51: Die haben dich zufällig
00:51:52: gesehen oder?
00:51:53: Es war in der Nähe ein Campingplatz, von dem ich gestartet bin und ja beim Zurückgehen hat es mir einfach die Füße unter.
00:52:03: Er hat mir einfach die Füße weggezogen von dieser Urkraft des Gebirgsbares, der vielleicht ganz leicht höher war als ... also mehr bis über die Knie grad gerecht hat.
00:52:12: Es war mir unmöglich und diese sind so stunden später oder was?
00:52:16: Wir haben auch diesen Bach gequert und haben mir dabei geholfen!
00:52:21: Sonst würde ich wahrscheinlich noch dort sitzen.
00:52:24: Wahrscheinlich nicht mehr, darüber weiß ich nicht mehr.
00:52:27: Also das waren so.
00:52:28: Situationen oder einfach
00:52:29: Unwetter am Berg?
00:52:32: Das
00:52:32: löst bitte die Mut aus!
00:52:35: Die Urgewalt der Natur von Wasser aber eben auch ja Berg- oder Gewitterwetter ausgesetzt sein.
00:52:44: man ist in der Natur oder an Berg oft einfach in Situationen... Man kann in Situation geraten wo Einfach, wo man merkt wie klein man ist im Verhältnis zu den Urgewalten der Natur.
00:52:57: Und in mehreren Fällen bei mir war es wirklich schlechte Planung.
00:53:05: Sollte sagen vielleicht einfach nicht so viel Nachgedacht, oder?
00:53:09: Einfach getan und dann irgendwie war das oft mein Fehler!
00:53:14: In solchen Situationen, aber das prägt sich so ein.
00:53:16: Das passiert kein zweites Mal!
00:53:18: Ich muss jetzt an einen Kollegen denken, schmunzeln derweise an einen sehr sympathischen Kollegen mit dem habe ich immer diskutiert über die Natur weil er kann mit der Natur gar nichts anfangen.
00:53:28: Es ist wirklich ein urbaner Mensch, der fühlt sich am wohlsten in anonymem Großhotels und die für mich ein Greuel sind.
00:53:36: Und er hat gesagt Die Natur tötet uns
00:53:40: Spannendwell.
00:53:41: Eigentlich sind auch wir Natur.
00:53:44: Ja, was ist Natur?
00:53:46: Ich weiß nicht, was er gemeint hat und aber kennst du so Menschen auch die mit der Natur eigentlich gar nichts am Erhurt haben, auch nichts mit ihr anfangen wollen?
00:53:57: Ich glaube dass es viele Menschen gibt, die einfach wenig Zugang dazu haben.
00:54:00: also zu diesem Rausgehen zum Grünen, zu den Bergen auf jeden Fall.
00:54:06: Würdest du sagen denen geht etwas ab.
00:54:10: Ich denke vielleicht geht ihnen nichts ab, weil sie ja gar nicht wissen oder es vielleicht auch gar nicht wertschätzen können.
00:54:18: Ich glaube dass Sie schon ein wenig Ihrer Wurzeln nicht in Anspruch nehmen.
00:54:29: Nachdem wir schon so weit mit der Zeit fortgeschritten sind, möchte ich von dir noch wissen
00:54:34: wie
00:54:35: viel Natur brauchst du, damit es dir gut geht und wie tankst du Kraft in der Natur?
00:54:40: Hast du da bestimmte Rituale?
00:54:43: Es sind eigentlich keine Rituaale.
00:54:45: Und
00:54:46: das sind eher ganz viele kleine Momente.
00:54:50: Natürlich bin ich über meine Arbeit ganz viel draußen und wenn nicht mit Menschen unterwegs bin, oft auch alleine unterwegs, um mir neue Wege anzusehen.
00:55:00: Neue Bergstrecken, neue Waldstücke und dort einfach Zeit zu verbringen.
00:55:05: Also für mich ist die Natur einfach ständig präsent – sie ist auch jetzt in meinem kurzen Wienaufenthalt ständig Präsent!
00:55:14: Ich suche den Park, ich gehe eine Runde spazieren.
00:55:16: also es ist irgendwie so ein Teil von mir geworden wo ich mich zu Hause fühle, sie ist in mir eigentlich und die Resonanz, die klingt und schwingt ständig.
00:55:28: Und manchmal ist es bewusster und manchmal ist das unbewusster.
00:55:31: aber
00:55:32: ja...
00:55:34: Ich wohne natürlich auch sehr am Waldesrand und Hab da einfach viel Naturbezug und deshalb ist es, ist sie ständig da für mich.
00:55:43: Weil wir zuerst noch gesprochen haben über die Lehrmeisterin Natur.
00:55:47: Weißt du was ich denken musste?
00:55:50: Da gibt's diesen Spruch Gras wächst nicht schneller wenn man daran sieht.
00:55:55: Und das is etwas, was ich so von der Natur lerne.
00:55:58: Ich würde dazu neigen alles allem und alles mein Tempo aufzuzwängen, was oft ein sehr hohes ist ja Und da kannst du nur verlieren.
00:56:10: Also dass es einfach oft wesentlich besser ist, so einen Schritt eben zurückzugehen und auch Dingen sowie der Natur.
00:56:18: Die Pflanzen wachsen auf ihre eigene Weise ja?
00:56:22: Du kannst eigentlich wenig dazu beitragen um das zu fördern oder zu beschleunigen und ich finde so ist es auch mit ganz vielen Dingen im Leben.
00:56:33: Bei mir geht es oft bei Projekten viel zu langsam.
00:56:35: Man denkt, warum setzen wir das und dass nicht durch?
00:56:38: Ich
00:56:38: verstehe dich gut!
00:56:40: Das habe ich so ein bisschen von der Natur.
00:56:42: Da kann man sich sehr viel abschauen.
00:56:44: Dass man an Dingen einfach die Zeit gibt, die sie brauchen und sich selbst entwickeln lassen.
00:56:50: Sehr schön.
00:56:51: Bei Kindern sieht man es, weil wir auf Glauben und da kommt das Wort ziehen ja auch vor in der Erziehung.
00:56:57: Wir müssen sie irgendwo hinbringen.
00:56:58: Da kannst du nur auf die Schnauze fallen.
00:57:01: Das sehe ich bei meiner Tochter immer wieder gemerkt.
00:57:03: Die hast einfach lassen müssen.
00:57:05: Und das fällt uns aber auch eben so schwer
00:57:07: dieses
00:57:08: Lassen.
00:57:10: Also das hab' ich
00:57:10: so...
00:57:11: Geduld!
00:57:12: Genau.
00:57:13: Und auch etwas noch vielleicht was sie mich auch gelehrt hat sind, die Rhythmen.
00:57:18: Wir alle haben unsere Rhythmen und Körper erneuert sich in Zyklen.
00:57:24: Wir haben unsere eigenen Rhytmen, auch unsere Ruhe- und Schöpfungsrhythme.
00:57:31: Ich finde die Jahreszeiten unternehmen wir zum Glück in einem Land wo wirklich alle vier Jahreszeite bewusst erleben dürfen.
00:57:40: Geht
00:57:40: es dir auch so, dass du dir immer denkst, diese Jahreszeit ist jetzt meine Liebste?
00:57:44: Ja und das habe ich wirklich auch.
00:57:45: Ich glaube der Milsner
00:57:46: ist wirklich der Frühling.
00:57:48: Weil er gerade Frühling ist ja!
00:57:49: Und bei mir ist es dann wirklich immer so, es ist immer die, die gerade kommt, grad am Kommen ist und entweder ist's da Frühling...ich mag den Sommer total gern aber ich liebe auch den Herr.
00:57:58: Ich würde dann alle sagen, bitte was ist an dem schön?
00:58:02: und ich mag auch den Winter.
00:58:03: Und der Wechsel ist einfach das Schöne Dass man da selber so ein bisschen mitgeht und vielleicht wirklich im Winter sich mehr Pausen gehörend.
00:58:12: Und ich mag auch diese Rückzugsphase ganz gern, wo du ... Da kann ich sehr gut bei mir sein.
00:58:17: November
00:58:17: in Wien oder
00:58:19: Eidenucht und
00:58:20: der Wind und die Nase?
00:58:21: Ich bin ja eigentlich oft so ein melancholischer Typ.
00:58:24: Das kann man so schön ausleben, dass es Platz
00:58:26: haben darf.
00:58:27: Ja, seine Zeit hat.
00:58:29: Genau!
00:58:30: Ich mag aber auch den Sommer eben in all seiner Pracht und wenn es richtig heiß ist, ich kann wirklich allem was abgewinnen.
00:58:37: Das ist schon dieser Rhythmus der Jahreszeiten das hat mich als Kind extrem fasziniert.
00:58:45: Und da ist es einfach schön... das hat auch so etwas Konstantes.
00:58:50: ja also du weißt Ich finde, es kann man so ein bisschen umlegen.
00:58:55: Dass du sagst nach einem schweren langen Winter wird's wieder Frühling und das ist ja oft so auch wenn man durch eine vielleicht nicht leichte Zeit geht.
00:59:04: dann wirds auch innenbrinnend oder heller.
00:59:10: Barbara wir haben jetzt so viele Tipp von dir heute bekommen.
00:59:15: Wenn du jetzt zum Abschluss unseren Hörerinnen und Hörern einen einzigen Ratschlag mitgeben könntest, müsstest in Bezug auf die Natur.
00:59:24: Welcher wäre das?
00:59:27: Jeden Tag rausgehen für zehn bis zwanzig Minuten und einfach nichts tun.
00:59:34: Schauen wir was passiert oder?
00:59:36: Barbara Wiegele vielen Dank für das Gespräch!
00:59:39: Wir sehen uns in Kärnten.
00:59:40: Ich
00:59:41: freue mich darauf.
00:59:41: Danke dir liebe Christine.
00:59:44: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich wenn Sie diesen Podcast abonnieren teilen oder mir Ihre Gedanken dazu hinterlassen.
00:59:52: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:59:53: Bis bald und auf Wiederhören.