Zeit zum Reden – WOMAN Balance

Zeit zum Reden – WOMAN Balance

Transkript

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00:00:00: Lebensveränderungen und Lebenskrisen sind kein Scheitern, sondern ein Weg zur innerer und persönlichen Reifung.

00:00:07: Zeit zum Reden!

00:00:10: Der Podcast von Bummern Balance.

00:00:12: Ich bin Christine Peltzer-Scherogger, Chefredakteurin und ihre Gastgeberin.

00:00:16: Hier geht's um ganzheitliche Gesundheit, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung.

00:00:21: Neu dazu?

00:00:22: Persönliche Einblicke, Tipps und Impulse.

00:00:25: Los geht's!

00:00:26: Jetzt gibt es gleich den ersten Tipp und weitere Folgen dann im Laufe des Gesprächs.

00:00:31: Was mich gerade bewegt?

00:00:33: Stecke ich gerade in einer Krise Lebensveränderungen, Verluste oder traumatische Erfahrungen.

00:00:40: Krisen können ganz unterschiedliche Auslöser haben Sie sind jedoch klar von psychiatrischen Krisen zu unterscheiden bei denen umgehend medizinische Unterstützung notwendig ist.

00:00:51: Wir sprechen heute darüber woran wir persönlichen Krisen erkennen Und wie es uns gelingen kann, an ihnen zu wachsen und vielleicht sogar neue Wege einzuschlagen.

00:01:06: Hallo und herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörern!

00:01:09: Und liebe Seherinnen und Seher – diese Episode gibt's nämlich auch auf YouTube.

00:01:15: Ich habe in den vergangenen Monaten viele Gespräche geführt mit Ärztinnen, Autorinnen, Philosophinnen und dabei bin ich immer wieder auf dieselbe Frage gestoßen eine Frage, die erstaunlich einfach klingt aber nicht leicht zu beantworten ist.

00:01:33: Nämlich was will ich wirklich?

00:01:37: Und damit meine ich jetzt nicht das, was andere von uns erwarten oder nicht dass etwas vernünftig ist sondern das,was sich für uns stimmig anfühlt.

00:01:46: und oft stellen wir uns diese Frage erst wenn im Außen etwas ins Wanken gerät Wenn eine Beziehung endet, wenn die Kinder ausziehen Wenn uns der Beruf nicht mehr erfüllt oder wenn wir spüren, dass wir zwar funktionieren, uns aber ein Stück weit verloren haben.

00:02:07: Sind Krisen jetzt etwas das wir möglichst schnell hinter uns bringen sollen?

00:02:12: Oder können Sie vielleicht auch da anfangen... einer Entwicklung sein.

00:02:16: Darüber spreche ich heute mit Psychotherapeutin und Traumotherapeutin Ankler Kowald in ihrem neuen Buch, Abenteuer Innenwelt.

00:02:25: Ich zeige es kurz an die Kamera.

00:02:27: Erstehenden bei Creme Major & Schereau beschreibt sie Veränderung als einen Weg ja um dem eigenen inneren Kompass näher zu kommen.

00:02:37: Ich freue mich sehr dass Sie heute hier ist.

00:02:39: ganz herzlich willkommen Anklair!

00:02:41: Vielen Dank für die Einladung

00:02:43: Ankler, geht es dir gut auf einer Skala von eins bis zehn?

00:02:46: Das frag ich anfangs immer.

00:02:48: Wie sehr bist du gerade jetzt in deiner Balance?

00:02:51: Ich bin in meiner Balance ungefähr bei einer sieben und zwar weil ich ihnen letzten Wochen ein bisschen mehr gearbeitet habe als mir lieb gewesen wäre.

00:03:03: aber sonst genau Das geht eigentlich ganz gut.

00:03:06: In einer Zeit, wo man eigentlich Urlaub machen sollte oder?

00:03:10: Jetzt sagen wir oft so leicht hin, oh Gott da krieg ich ja die Krise!

00:03:16: Also das hört man sehr oft und du beschreibst aber in deinem Buch dass jede Entwicklung mit deiner Krise beginnt.

00:03:22: jetzt möchte ich mal von dir gleich zu Beginn wissen was verstehst Du unter einer Krise?

00:03:28: Unter der Krise verstehe ich den Verlust eines seelischen Gleichgewichts.

00:03:33: Also wenn wir Ereignisse erleben, Situationen oder Herausforderungen konfrontiert sind mit denen wir uns schwer tun sie zu bewältigen also die uns einfach aus dem Gleichgewicht bringen und oft bekreffen sie einen wichtigen Lebensbereich als unsere Gesundheit unserer Familie enge Beziehungen oder die Arbeit kleine Wellen, mit denen kommen wir meistens ganz gut klar.

00:04:03: Aber wenn die Welle zu groß wird, dann trifft es uns oft auch in unserer Identität und kann uns durchaus überfordern.

00:04:11: Und wenn wir eben da nicht mehr so die Coppingsstrategien haben um damit umzugehen, dann spreche ich von einer

00:04:19: Krise.".

00:04:20: Das heißt, da klopft was an, das nicht mehr stimmt?

00:04:23: bühren das seelisch oder auch körperlich,

00:04:27: wie zäckt

00:04:27: sich so eine Krise?

00:04:28: Wie merke ich.

00:04:29: Ui!

00:04:29: Ich glaube jetzt bin ich in einer

00:04:31: Krise.".

00:04:32: Es gibt ja unterschiedliche Arten von Krisen.

00:04:35: Ich beschreibe in dem Buch einerseits Lebenskrisen, damit meine ich eher so Schicksalsschläge also sowas wie eine plötzliche Erkrankung der Verlust eines geliebten Menschen oder eine Kündigung mit der man nicht gerechnet hat.

00:04:51: Also wirklich so Einflüsse von außen.

00:04:55: und mit Lebensveränderungen die uns auch in eine Krise bringen können beschreibe ich so zu sagen, große neue Wege die wir einschlagen.

00:05:05: Die wir ja meistens freiwillig wählen aber die uns dann doch mit mehr Herausforderungen konfrontieren als wir gerechnet haben.

00:05:14: Aber diese zweite ist noch schwerer spürbar oder fassbar?

00:05:17: Oder weil da passiert offensichtlich nichts im Außen.

00:05:20: Aber ich merke selber... Ja Moran merk ich es habe weniger Lebensfreude

00:05:28: Ja, zum Beispiel.

00:05:29: Also das ist wie du sagst es auf deine Phase die wirklich ganz lange dauern kann also Monate manchmal auch Jahre wo man immer mehr spürt Das Leben in dem ich jetzt gerade lebe das ist nicht mehr stimmig das wird mir zu eng Ich kann mich nicht sozusagen entfalten oder ich schaffe dass alles nicht mehr.

00:05:51: also gerade Bei Beziehungen beschreiben das ja oft Menschen, dass ihr Jahre zuvor versuchen besser zu kommunizieren oder vielleicht in Partherapie gehen.

00:06:03: Oder eben das eine oder andere Versuchen um wieder besser sozusagen miteinander in Verbindung zu sein.

00:06:12: und wenn man dann eines Tages merkt okay all das was wir versucht haben das bringt jetzt nicht so das Ergebnis was wir uns wünschen dann merkt man irgendwann, mit dem kann ich eigentlich nicht mehr leben.

00:06:27: Da muss

00:06:28: sich was ändern!

00:06:29: Sind Krisen also insofern notwendig damit wir uns weiterentwickeln?

00:06:36: Das ist eine gute Frage.

00:06:37: Also auf jeden Fall entwickeln wir uns weiterhin wenn wir durch Krisen gehen.

00:06:44: Ich finde es gibt ja auch so diese selbst gewählten Lebensveränderungen Also so dieses, wenn wir uns auf die Reise machen weil wir zum Beispiel eine Anstellung kündigen und uns selbstständig machen möchten.

00:06:58: Das ist ja auch eine große Lebensveränderung, die per se ja zuerst keine Krise ist aber die uns mit neuen Situationen und auch die Identität verändert sicher dann einfach mit Dingen konfrontieren, mit denen wir vorher vielleicht nicht gerechnet haben und es dann zu einer inneren Entwicklung schon auch kommt.

00:07:21: Aber wo ist da die Krise?

00:07:22: Wenn ich das jetzt einfach beschließt... Ich mach mich selbstständig!

00:07:25: Das klingt ja zunächst positiv.

00:07:28: Und da gehe ich den Schritt von selbst.

00:07:29: Das heißt, ich leite ja von selbst die Veränderung ein.

00:07:33: Und du meinst, das geht aber immer trotzdem in deiner Krise einher?

00:07:36: Also bei vielen Menschen tauchen dann zum Beispiel Ängste auf

00:07:40: Aber kommen die nicht schon vor dem Schritt?

00:07:42: Ja, die kommen oft auch schon vor den Schritt.

00:07:45: Also ich finde sie kommen davor und danach auch noch mal.

00:07:49: also diese Ängste zum Beispiel schaffe ich das und kriege ich dann Kunden oder Klienten oder wie ist das...

00:07:57: Das find' ich extrem spannend dass du da so differenzierst weil mir ist es klar im Vorhennen wenn ich immer das überlege da würde ich diese Angst auch spüren.

00:08:05: und man denkt ja dann immer wenn man dann den Schritt gegangen isst Dann ist es gut.

00:08:11: Aber dass dann eigentlich diese Ängste vielleicht nochmal einholen, das habe ich natürlich insofern auch nicht am Radar weil ich jetzt so einen Schritt noch nicht gegangen bin.

00:08:21: Ich kann mir das im Vorfeld sehr gut überlegen.

00:08:24: Vielleicht auch bei Beziehungen.

00:08:25: Okay was passiert wirklich wenn wir mich jetzt trennen?

00:08:28: soll ich das?

00:08:28: und wie du sagst es kann über Jahre gehen?

00:08:30: Und man meint aber immer wenn man den Schritt dann tut Dann ist es gut, aber das ist nicht immer so.

00:08:36: Meistens nicht weil wir ja dann erst in diese Situationen kommen wo wir erleben... Der Weg ist doch nicht so ganz, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

00:08:47: Also wenn wir jetzt ein Beziehungsänder hernehmen geht es ja vielleicht erst einmal darum die eine Beziehung zu verarbeiten sich davon wirklich zu lösen und dann zu schauen okay wo und wie kann ich jemanden neuen kennen lernen?

00:09:03: Und dann ist ja oft dieses jemanden kennenlernen nicht gar nicht so einfach.

00:09:07: Dann hat man vielleicht einen zwei Dates Die laufen nicht so gut Und dann kommt man vielleicht schon ins Zweifel und denkt sich okay, offensichtlich ist es jetzt auch nicht so leicht wie ich's mir vorgestellt hab.

00:09:19: Das kann zum Beispiel auch vorkommen wenn man sich selbstständig macht dass es dann doch schwieriger ist oder das eben noch mal ein paar Steine im Weg sind mit denen man gar nichts gerechnet hat die dann entweder Ängste auslösen oder nochmal Zweifeln.

00:09:36: Aber hat man da im Vorfeld vielleicht zu wenig darüber nachgedacht oder zu wenig, ob das dann stimmig war für mich?

00:09:44: Hätte ich eine Chance diese Krise danach zu vermeiden.

00:09:48: Ich glaube nicht!

00:09:50: Also ich glaub dass es ja so ein bisschen unser Wunsch Situationen möglich ist zu kontrollieren und vorherzusehen Überraschungen eigentlich zu vermeiden.

00:10:07: Und meine Erfahrung ist, dass das kommen muss und dass dann aber eben Menschen immer wieder glauben okay vielleicht war das doch die falsche Entscheidung.

00:10:18: vielleicht hätte ich jetzt doch in der alten Beziehung bleiben sollen, weil die hat mir Sicherheit gegeben.

00:10:25: Oder im alten

00:10:26: Job.

00:10:28: Und eben das ist sozusagen ein wichtiger Aspekt auch in meinem Buch dass ich Menschen aufzeigen möchte, dass das kein Grund ist wieder zurückzugehen sondern es ist eigentlich ganz normal nach dieser Entscheidung noch einmal so einen Schwall an Ängsten an Zweifeln, an Verunsicherungen kommt.

00:10:48: Ist das dann auch der Punkt wo dich die Klienten und Klientinnen aufsuchen meistens?

00:10:56: Oder

00:10:56: passiert das schon vorher?

00:10:58: Häufig kommen sie eigentlich vorher also häufig kommen Sie so in der Phase wo die Symptomatik sehr stark wird Also wo der Leidensdruck entweder unter dieser zu engen Situation wo sie spüren Das tut mir überhaupt nicht mehr gut und ich muss was verändern, aber ich weiß nicht wie.

00:11:21: Oder manchmal ist es ja wirklich schon eine Symptomatik, es sind Ängste, es ist eine Depression oder ein Anfang eines Burnouts oder psychosomatische Beschwerden.

00:11:33: Also die meisten kommen da und da ist die große Entscheidung eigentlich noch nicht getroffen.

00:11:41: Aber du hilfst Ihnen die Entscheidung zu treffen?

00:11:46: Wir schauen uns an, was es schwer macht die Entscheidung zu treffen.

00:11:50: Also

00:11:51: rätst du dann eher die Situation zu verlassen?

00:11:53: Den Job zukündigen und die Beziehung aufzugeben?

00:11:57: In der Psychotherapie ist ja ganz wichtig keine Tipps oder keine Ratschläge zu geben.

00:12:03: Das heißt das was ich mache fehlt Öffne und mit den Menschen Versuch herauszuarbeiten, was hält mich zurück.

00:12:12: Was sind eigentlich die Ängste?

00:12:14: Was sind vielleicht Überzeugungen oder Glaubenssätze, die mich klein

00:12:18: halten?".

00:12:19: Und dann kann man schauen okay wie kann ich das loslassen?

00:12:22: Wie kann ich es verändern?

00:12:25: Dann macht ja der Mensch selber die Schritte!

00:12:28: Und wie ist das aus deiner Erfahrung?

00:12:30: lösen sich die meisten denn aus der belastenden Situation, aus dem Job, aus der Beziehung?

00:12:36: bleiben die meisten, weil es kann ja auch sein dass sich das trotzdem zum Guten ändert.

00:12:40: Auch wenn ich bleibe oder?

00:12:41: Ja, also auch das ist ganz unterschiedlich, weil manche Menschen die brauchen vielleicht Jahre bevor sie so diese große Entscheidung treffen.

00:12:54: Ich habe auf den Eindruck die haben einfach eine große Leidensfähigkeit.

00:13:01: Also die halten viel aus Und manche treffen einfach viel schneller Entscheidungen.

00:13:06: Das ist ja auch ein bisschen so Typ-Sache.

00:13:09: und das, was wichtig ist, finde ich immer zu schauen wie kann ich in der aktuellen Situation, wie sie ist?

00:13:17: Wie kann ich die möglichst so gestalten dass es mir gut geht damit und erst dann wenn man quasi alles ausgeschöpft hat und das Gefühl hat okay ich habe alles getan aber die Situation tut mir noch nicht gut oder ist schädlich für mich.

00:13:31: Aber dann spüren ja die Menschen oft, dass sie auch bereit sind den Schritt zu tun.

00:13:37: Worum es vor allem in deinem Buch geht ist das du sagst bei Krisen gibt's ein bestimmtes Muster, dass man durchläuft.

00:13:47: also du beschreibst glaube ich acht Phasen einer Krise, du nennst das auch sehr positiv die hellenden Reise.

00:13:55: Warum brauchen wir überhaupt eine Landkarte für Krisen- und Veränderungsprozesse?

00:14:01: Wie kann das helfen?

00:14:02: Das

00:14:03: ist eine total gute Frage, weil es mir wichtig ist, dass dieses Modell nicht als ein Modell verstanden wird.

00:14:11: Dass man sich so überstülpt und das Gefühl hat ich muss jetzt durch all diese Phasen durchgehen Und die sind alle nacheinander zu bewältigen um sozusagen diese Krise gut hinter mich zu bringen.

00:14:27: Ich habe den Mythos der Heldinnenreise entdeckt und als ich gelesen habe, sozusagen diese einzelnen Phasen der Hldin die aufbricht ins Abenteuer und dann Schwellen überschreiten muss, Begleiterinnen hat Superkräfte findet aber dann irgendwann auch so durch das tiefe Tal gehen muss und dort auch den Schatz findet habe ich die Parallelen entdeckt zwischen vielen Prozessen in der psychotherapeutischen Praxis, weil ich das Gefühl hatte Menschen eben, die so in einer großen Lebensveränderung sind oder in einer Lebenskrise.

00:15:05: Die durchlaufen auch diese Phasen und plötzlich hat sich das so irgendwie verbunden.

00:15:15: Ich finde archetypische Geschichten total spannend, weil das sind ja so ganz alte Muster die auch irgendwo in uns sind.

00:15:25: und warum brauchen wir sozusagen einen Reisebegleiter durch Krisen?

00:15:32: Weil das was Krisen mit uns machen ist sie destabilisieren uns.

00:15:36: Also es destabilisiert sich im Außen, war's im Innen Und das ist einfach ein ganz hilfreicher Wirkfaktor in Krisen, dass wir wieder Stabilisierung und Orientierung finden.

00:15:49: Genau!

00:15:49: Das ist sozusagen die Mission des

00:15:51: Buches.".

00:15:53: Was ich erlebt habe –

00:15:54: Events & Begegnungen.

00:15:56: «Wir haben Urlaub im Süden Siziliens gemacht und unser Quartier lag ganz entlegen hoch oben auf einem Hügel.

00:16:03: Wunderbares Essen, Infinity Pool mit mehr Blick.».

00:16:06: Alles Bestens.

00:16:07: Es waren vor allem aber unsere Gastgeber, Lorenzo und Francesca die den Aufenthalt zu etwas Besonderem gemacht haben.

00:16:14: Wir führten lange Gespräche bekamen Einblicke in andere Lebensentwürfe Und erlebten echten Austausch.

00:16:21: Deshalb bin ich aus dieser Woche nicht nur erholt sondern tatsächlich bereichert nach Hause gekommen.

00:16:32: Genau, man kann diese acht Stufen durch die so eine Krise führt sehr gut eben im Buch nachlesen.

00:16:38: Ich möchte aber trotzdem dass du uns vielleicht diese einzelnen Schritte kannst du uns die ganz kurz erklären damit wir eine Vorstellung bekommen wie so eine krise ablauft und was mich halt dabei auch so fasziniert.

00:16:50: oder Du hast da selbst gesagt das können drei monate sein aber auch zehn jahre.

00:16:57: Geht das Modell für jeden Fall, also für jeden Zeitraum oder ist es nicht so?

00:17:05: Also ich würde mal sagen dass es für die meisten Krisen sozusagen zutrifft.

00:17:12: Ich beschreibe vielleicht einmal kurz die Phase und dann kann jeder...

00:17:16: Dann können wir auch schauen wo man gerade steht.

00:17:18: Wo

00:17:18: man sich wiederfindet!

00:17:20: Die erste Phase ist die gewohnte Welt, wo man langsam spürt Ich bin zwar so im Gewohnten, und es passt eigentlich alles noch.

00:17:28: Aber irgendwo spürt man, dass man aus dem heraus wächst, dass sich etwas verändern muss.

00:17:34: Zweite Phase ist den Ruf zu hören – das kann entweder ein äußerer Ruf sein, eben eine Ereignis im Außen aber auch so, dass der innere Ruf immer stärker wird, dass Man spürte ich muss hier weg oder es zieht mich etwas sehr stark an.

00:17:50: also das wird sozusagen immer deutlicher.

00:17:53: Dann in der dritten Phase, das ist so die Weigerung.

00:17:56: Also ich sage oft, dass es wie ein Angelhaken, der uns dann wieder zurückhält.

00:18:01: Da tauchen dann die Ängste auf, Vernunftsargumenten.

00:18:05: Denkt sich na, bleibe ich doch lieber im Gewohnten?

00:18:07: Weil das eben ist sicher und da weiß ich was mich erwartet.

00:18:12: Vierte Phase ist so das Finden der Reisebegleiterinnen.

00:18:16: also eine Krise können wir nicht alleine bewältigen, es ist ganz wichtig unsere Unterstützung zu holen eben in Form von Menschenbüchern wissen aber auch die eigenen Kraftquellen dort anzudocken.

00:18:31: Die fünfte Phase ist die Schwelle.

00:18:33: also das ist so der Point of No Return da wo die große Entscheidung getroffen wird.

00:18:39: Das kann eine Kündigung sein, eine Trennung Man kauft sich ein Ticket für eine Weltreise, was auch immer man heiratet.

00:18:48: Also das können sozusagen ganz unterschiedliche Großentscheidungen sein die schon auch lebensverändern sind.

00:18:56: und dann in der sechsten Phase dass sie so das Tal der Tränen da wird man nochmal so konfrontiert mit eben auftauchenden Ängsten.

00:19:06: also ich sage immer da kommen noch mal so die Kernthemen hoch Verlust, Ängste, Existenz-Ängste.

00:19:14: Ängster nicht gut genug zu sein und so weiter.

00:19:16: also sozusagen all unsere Angstthemen.

00:19:19: Und dann in der Phase sieben Finden wir wieder den Zugang Zu unserem Selbst.

00:19:26: Also da kommt dann auch die Frage sowas will ich?

00:19:29: Also sowas Will Ich und was will ich?

00:19:32: ja?

00:19:33: also sozusagen erst Was.

00:19:35: Dann was will Ich?

00:19:39: Das soll uns näher wieder zu unseren Träumen, zu unseren Sehnsüchten, zu dem führen was wir einfach wirklich, wirklich wollen.

00:19:49: Und die achte Phase ist dann so die Phase wo wir mit all den Erfahrungen aus dieser ganzen Reise dann wieder in unser Leben quasi zurückkehren und schauen wie kann ich so das was ich jetzt erfahren und verändert habe integrieren?

00:20:07: Wenn es mir jetzt auffällt ist, dass ich glaube das ist die Phase sieben.

00:20:10: Die Vorletzte dieses was will ich wirklich?

00:20:12: Was ja auch das Thema dieser Episode ist Dass das eigentlich relativ spät kommt.

00:20:18: Ich müsste mir das doch schon vorher überlegen oder würde das dann nicht helfen.

00:20:22: Ja also Es tauchte finde Gerade in der Phase II schon auf, wenn man so diesen Ruf hört.

00:20:29: Also wenn man spürt es sieht mich wohin es tauchen einfach Lebensträume zum Beispiel auf oder so Bedürfnisse oder Wünsche die immer schon da waren.

00:20:39: also das ist schon ein bisschen so dieses was.

00:20:42: was will ich?

00:20:44: aber in diesen ersten Phasen habe ich oft den Eindruck dass sind die Ängste noch so stark dass wir, wie eher noch dazu tendieren zu überlegen was sollte ich wollen oder was gehört sich?

00:20:57: Was passt gut so gesellschaftlich.

00:21:00: Was passt auch für die anderen weil ja viele Ängste auch sich auf das beziehen was dann andere über uns denken wenn wir eben diese Entscheidung treffen und Ich habe oft den Eindruck dass eben erst wenn man durch diese ängste durch ist, kann man sich so diese Frage nochmal anders stellen.

00:21:22: Aber ja sie taucht schon vorher auf!

00:21:24: Finde ich spannend.

00:21:25: weil also ich wüsste jetzt nicht.

00:21:29: erstens einmal weiß ich nicht ob ich in einer wirklichen Krise bin aber ich bin hier doch eine Frau im zumindest der Lebensmitte.

00:21:38: meine Tochter zieht gerade aus.

00:21:40: Im Job ist es so dass ich schon manchmal zweifle ob das das Richtige ist oder ob's das jetzt schon war.

00:21:47: Beziehung ist eigentlich gut, aber da kämpft man auch so ein bisschen vielleicht mit Freiräumen.

00:21:55: Und ich habe im Vorjahr innerhalb eines Jahres beide Eltern verloren.

00:22:02: Also ich würde schon sagen das ist ein äußerer Faktor der stark was macht und der dieses Gefühl war es dass jetzt

00:22:09: verstärkt.

00:22:11: Trotzdem würde ich mal schwer tun wo ich jetzt genau stehe.

00:22:15: also Gefühlsmäßig hätte ich gesagt, so irgendwo vielleicht zwischen drei und vier.

00:22:22: Wie würde das bei dir klingen?

00:22:26: Und... Ich frage mich aber schon was ich eigentlich will.

00:22:30: also ich würde diesen Schritt sieben nur krieg' ich keine Antwort drauf weil ich weiß nicht ob du es bei deinen Klientinnen auch erlebst die du begleitest.

00:22:40: Das ist oft sehr unterschiedlich.

00:22:42: Also um jetzt beim Job zu bleiben.

00:22:44: Ich denke manchmal, ja wäre schon cool irgendwo in London keine Ahnung mehr im Romatsgeschreiben also so.

00:22:51: und dann denke ich mal eigentlich das was ich mache Das ist super!

00:22:54: Das wollte ich immer und da fühle ich mich aufgehoben.

00:22:59: Das sind ganz wichtige Fragen und es ist oft eben gar nicht so leicht zu beantworten weil wie du sagst Da würde ich gerne eine Metapher bringen, und zwar die Metaphe eines Baumes.

00:23:16: Wenn wir einen Baum in so einem Raum pflanzen, dann wird dem irgendwann zu eng.

00:23:21: Dann wird der beginnen müssen seine Äste zu verbiegen sich anzupassen also weil das ist nicht sein seiner natürliche Umgebung in der er sich entfalten kann wie er sozusagen seinem naturell entsprechend möchte.

00:23:39: Ich hab den Eindruck, oft ist es genau das was wir spüren.

00:23:42: Auch gerade mit dieser Frage war's, dass schon passt jetzt dieser Raum in dem ich gewachsen bin oder habe ich so den Eindruck?

00:23:51: Na eigentlich brauche ich jetzt einmal mehr Raum und eigentlich möchte sich noch etwas entfalten, was bis jetzt einfach nicht so im Platz bekommen hat oder vielleicht auch nicht so genährt wurde.

00:24:05: also das ist glaube ich so das was du so beschreibst Schauen so diesen inneren Ruf hören, zu spüren.

00:24:14: Der will sich einfach noch etwas entwickeln?

00:24:17: Ich finde diese Metapher irrsinnig schön und die trifft mich auch weil gerade das Thema Raum ich sehe nämlich wahnsinnig lange schon nach einem Raum der nur mir gehört.

00:24:32: also dass ist nicht nur metaphorisch sondern tatsächlich auch im echten.

00:24:38: Trotzdem glaube ich es so, dass sich die meisten Menschen auch.

00:24:43: Wir wissen oft sehr genau was wir nicht wollen.

00:24:47: und der Schritt zu dem Was will ich wirklich?

00:24:49: Was wollen wir?

00:24:52: Der ist finde ich schwierig.

00:24:53: Wie finden wir das raus?

00:24:55: Das Schwierig weil er so verdeckt ist ganz lange finde ich mit eben viel Anpassung Mit dem was wir glauben wie wir leben sollen also auch mit vielen gesellschaftlichen Normen auch mit so einem Idealbild, das man von sich in all den Jahren sozusagen entwickelt.

00:25:16: Und ich denke oft dass wir uns mit all dem einfach von unserem Weg entfernen und das wie wir wieder auf unseren Weg zurückkommen und wieder eben mehr zu diesem was will ich gelangen ist indem wir wieder langsam lernen zu spüren wonach sich unser inneres einfach wirklich sehnt.

00:25:41: Und ich unterscheide ja auch Ego und Selbst, weil ich eben auf den Eindruck habe dass der Weg, auf dem wir uns verrennen ist sozusagen eher so der Weg des Egos also wo man eben nach äußerer Anerkennung nach gesellschaftlichen Werten strebt und glaubt über diesen Weg glücklich zu werden.

00:26:06: Die meisten merken ja irgendwann, der Weg macht mich nicht nachhaltig glücklich.

00:26:10: Das ist immer nur ein kurzes Glück und ein kurzer Kick.

00:26:13: Und dann braucht man wieder den nächsten.

00:26:18: Wenn man sozusagen eine Verbindung zu seinem inneren Wesenskern bekommt über eben Träume, Wünsche, Sehnsüchte.

00:26:29: Man kann auch in die Vergangenheit blicken was zieht sich eigentlich so durch mein Leben?

00:26:34: Was waren so Lebensträume die ich vielleicht schon ewig in mir trage?

00:26:39: und dadurch bekommt man ein bisschen einen Gefühl dafür worum es geht.

00:26:44: also wie du beschreibst eben vielleicht den Londonen Buch zu schreiben.

00:26:48: Also da ist schon eine Essenz finde ich drinnen De kriegt in welche Richtung es gehen könnte?

00:26:57: Viele Fragen dazu.

00:27:01: Ja, erstens einmal vielleicht um bei dem zu bleiben, bei dem Ego und selbst das war auch eine Stelle die mich in deinem Buch sehr gecatcht hat dass unsere Wünsche eben also wenn's darum geht um eben anerkennung und prästisch dass die vom Ego gespeist sind aber nicht unbedingt von unserem Inneren.

00:27:19: du hast es glaube ich sehr schön gesagt wenn es etwas ist was ich tun würde, auch wenn ich keinen Applaus oder keine Anerkennung dafür bekomme.

00:27:27: Dann kann man eigentlich sich etwas sicher sein, dass das aus dem Inneren kommt, dass man da so quasi am richtigen Weg ist und du hast es aber schon in die Phase zwei glaube ich sogar getan.

00:27:37: So wie wenn das Leben anklopft oder wenn diese ersten Veränderungen beginnen?

00:27:40: Dass man da schon sich fragen sollte Sind das jetzt Sachen, die ich ändern möchte Aus Prästischgründen Oder weil sie eben wirklich mir entsprechen?

00:27:52: Und jetzt was mich betrifft, ja diese Träume aber ich würde es fast eher als Illusionen bezeichnen.

00:28:01: Aber um dabei zu bleiben... hofft das hört mein Schiff nicht an!

00:28:09: Ich bleibe bei diesem Bild in London einen Roman schreiben, was natürlich ein bisschen überdreht ist.

00:28:14: und würde das bedeuten dass ich meinen jetzigen Job den ich auch wirklich sehr liebe und gerne mache?

00:28:22: aufgeben muss für dieses andere, dass sie schon noch durch mein Leben zieht.

00:28:26: Dass immer wieder kommt?

00:28:29: oder gibt es da auch eine Kompromiss-Variante?

00:28:32: Ich bin ein Sicherheitsmensch, sag ich dazu!

00:28:36: Also ich find's immer schön wenn man schaut wie kann ich diese Sehnsucht Schritt für Schritt oder Stück für Stück in mein Leben schon ein bisschen reinholen?

00:28:48: Und manchmal reicht es ja, wenn so mein eigenen Raum geht.

00:28:54: Es reicht vielleicht mal täglich zu schauen wo und wann und wie habe ich meinen eigenen Raum?

00:29:01: Also so das was eben so gelebt werden möchte... ...und auch David da finde ich soll man sich nicht abhängig machen von äußeren Faktoren!

00:29:09: Das muss nicht London sein und es muss nicht das Kündigen sein sondern es geht darum.. Ich möchte meinen Raum haben und ich möchte in diesem Raum kreativ sein.

00:29:18: Das muss nämlich nicht

00:29:19: einmal der Roman sein.

00:29:20: Ja,

00:29:20: genau!

00:29:22: Und es geht um dieses... Ich brauche diesen Raum, um etwas zu entfalten und ich glaube dass man das im Alltag jeden Tag einfach Momente finden kann wo man sich überlegt wie kann ich's da schon integrieren und ein bisschen leben?

00:29:38: Und dann sieht man eh wohin es führt.

00:29:41: Was ich eben schön finde an dieser Abenteuerinnen-Reise, Heldinnenreise sagst du glaube ich schon ein beruhigender Gedanke ist zu sagen, okay.

00:29:52: Ich gehe da jetzt durch eine Entwicklung, durch eine Krise und da gibt es eben diese schweren Momente.

00:29:59: aber der nächste Schritt ist schon sichtbar oder ich weiß wenn ich das durchlaufen bin dann wird's besser.

00:30:06: Ich frage mich trotzdem was macht dich da so sicher?

00:30:08: Weil es gibt auch Krisen die nicht gut ausgehen.

00:30:12: Ja es gibt doch Krisen leider eine Tatsache, die natürlich gerade so im psychotherapeutischen Feld wir immer wieder erleben müssen.

00:30:27: Das Buch ist ja sozusagen der Versuch Orientierung zu schenken damit man eben auch diesen Lichtblick am Ende des Tunnels auch wieder sieht weil natürlich können Krisen auch depressive Symptome oder depressive Seiten in einem verstärken und dann habe ich keine positive Zukunftsperspektive mehr.

00:30:52: Dann hab' ich nicht mehr so dieses Vertrauen, dass es jemals wieder besser werden

00:30:57: kann.".

00:30:59: Und genau das möchte ich ja oft zeigen, dass ... Es kann sich verändern und es wird sozusagen auch wieder leichter, weil normalerweise ist ja keiner.

00:31:14: Also Krise ist ja nicht so ein Zustand, der immer gleich ist.

00:31:20: Man kennt das hier selber.

00:31:21: Es gibt schwierigere Momente und dann wird es wieder ein bisschen leichter.

00:31:29: Mein Buch soll einfach auch Hoffnung machen damit man sieht, dass es eine Reise ist und man kann noch irgendwann ankommen.

00:31:39: Was bald kommt?

00:31:41: Derzeit recherchiere ich in so einem Artikel über Smartwatches.

00:31:44: Ich habe mir selbst gerade eine gekauft und bin erstaunt, was man damit alles messen kann.

00:31:50: Doch welchen Werten kann man wirklich trauen?

00:31:52: Und wann ist es besser die Uhr wieder abzulegen?

00:31:55: Das verrät eine Kardiologin in der Wombenausgabe, die am vierundzwanzigsten September

00:32:01: erscheint.".

00:32:05: Und du hast das selbst vorhin schon an einem Nebensatz gesagt... Wenn ich durch seine Krise gehe, das ist ja alleine fast nicht zu schaffen!

00:32:13: Jetzt finde ich aber, worüber wir jetzt reden.

00:32:16: Das betrifft ja fast jede Frau irgendwo in der Lebensmitte.

00:32:19: Alleine dass man sich überlegt wie soll mein Leben die letzten, weiß ich nicht das letzte Drittel, die letzte Hälfte?

00:32:26: Wie sollen sie vielleicht aussehen?

00:32:29: Würdest du Psychotherapie oder zumindest Coaching jeder Frau empfehlen?

00:32:37: Das ist auch eine spannende Frage.

00:32:39: Also das, was ich jedem Menschen empfehle, ist einfach mit anderen Menschen darüber zu reden weil wenn wir uns nur alleine in unserem Kopf mit diesen Fragen beschäftigen.

00:32:52: Wir merken dass ja selber irgendwann dreht man sich im Kreis Man kommt oft nicht mehr viele neue Gedanken und man kommt vor allem immer wieder auf dieselben Gedanken.

00:33:03: Es ist total hilfreich, mit Menschen darüber zu sprechen und es muss keine Coachin.

00:33:07: Es muss keine Psychotherapeutin sein.

00:33:10: Es kann einfach auch eine gute Freundin sein oder eben eine Person von der man weiß dass die vielleicht was Ähnliches schon durchgemacht hat.

00:33:19: also das ist glaube ich ganz etwas Wichtiges.

00:33:22: nicht alleine damit so bleiben.

00:33:24: wir müssen das nicht alleine schaffen.

00:33:26: Ja, bei Freundinnen oder vielleicht auch beim Partner die kennen einen halt schon sehr lang.

00:33:31: Da kommt halt schon noch wieder der Blick drauf wie man ein bisschen immer war während vielleicht ein Experte oder eben eine Psychotherapeutin schon nochmal einen ganz anderen Blick von außen rauf bringt.

00:33:46: Jetzt ist aber so das Therapieplätze so schwer zu bekommen sind.

00:33:49: Wie lange warte ich bei dir?

00:33:53: Bei mir im Moment mehrere Monate.

00:33:57: Es ist die Nachfrage eigentlich seit der Covid-Pandemie sehr gestiegen und viele Kolleginnen sind einfach sehr ausgebucht.

00:34:09: Weil es ja auch so ein wichtiger Spektis von uns Psychotherapeutinnen ist, dass wir gut auf uns achten und unsere Batterien wieder aufladen und eben das selbst versorgen.

00:34:22: Nicht untergeht.

00:34:23: Also ich finde das ganz wichtig, es muss mir gut gehen und ich muss gesund sein um einfach Menschen gut zu begleiten Und da muss man eben selber auf eine gute Balance achten.

00:34:36: Ja

00:34:37: Ich möchte noch einmal kurz zu dem zurückkommen.

00:34:38: wie find ich raus was ich will weil das wirklich so zentral ist.

00:34:42: Was ich auch oft bemerke ist Dass das nicht immer gleich ist.

00:34:46: oft ist doch so heute will man das morgen dass das ändert sich immer wieder.

00:34:50: das Problematisch

00:34:54: Ich glaube, dass man sich über eine längere Phase merkt, wann dann ob so einen roten Faden gibt.

00:35:03: Also das ist so eine Übung die ich im ersten Kapitel drinnen habe.

00:35:09: Dass man für sich schaut was zieht sich denn ein bisschen wie so ein roter Faden durch mein Leben und je nachdem welche unterschiedlichen Richtungen das sind vielleicht drunter oder das, worum es drunter geht eben eigentlich immer dasselbe und im Außen ist es einmal den Roman schreiben.

00:35:32: Einmal ist es keine Ahnung Modedesignerin werden und dann ist es nochmal was Drittes.

00:35:38: aber unterm Strich merkt man Es geht eigentlich um zum Beispiel kreativ zu sein Und das finde ich kann man sich schon anschauen Genau ob's da einfach so die eine parallele gibt zwischen diesen unterschiedlichen Impulsen oder ob es wirklich ganz unterschiedlich ist.

00:35:59: Müssen wir wissen, was wir wollen?

00:36:03: Nein!

00:36:04: Also ich finde... Oder sagen wir so oft glauben wir ja dass unser Ziel schon klar sein muss bevor wir losgehen.

00:36:15: deswegen sage ich jetzt nein Manchmal ist es wichtig, einfach mal einen Schritt zu gehen und loszugehen.

00:36:22: Und dann entwickelt sich mit der Zeit immer mehr die Klarheit, wohin die Reise führt.

00:36:29: Und wie war das bei dir?

00:36:31: Hast du auch eine Heldinnenreise hinter dir?

00:36:34: Ich habe natürlich auch HeldInnenreisen hinter mir.

00:36:38: Im Privaten war's eine Trennung nach einer langjährigen Beziehung wo ich im Nachhinein auch erkenne einfach diese ganzen Phasen, durch die ich durchgegangen bin.

00:36:51: Auch so dieser Zeit oder von den ersten Impulsen, wo ich gespürt habe – das passt für mich so nicht mehr.

00:37:02: Diese Beziehung geht auf Dauer nicht bis zur großen Entscheidung.

00:37:07: also es hat sich auch gezogen über Jahre Und eine andere helliehenden Reise, sozusagen eine Selbstgewählte war die das Buch ist.

00:37:20: Weil auch ganz viele Themen natürlich hochgekommen sind während des Schreibprozesses, während der Suche nach einem Verlag dann auch so am Ende wenn das Manuskript immer mehr verengeschliffen wird also der Tauchen Ängste, der Tauchenzweifel, da taucht alles nochmal auf.

00:37:41: Und ich habe mir gedacht, klar muss das auftauchen.

00:37:43: Weil ich kann ja kein Buch über eine Heldinnenreise schreiben und selber nicht diese Reise auch

00:37:48: gehen.".

00:37:51: Was ist mir vielleicht auch noch wichtig?

00:37:52: Weil ich denke mal da wird das Ego schon auch zumindest eine kleine Rolle spielen!

00:37:57: Also ich kenne das ja auch von mir wenn ich eine Magazinausgabe wieder raus bringe... Das ist natürlich schon etwas wo man sagt, ja ist auch vom Ego gespeist.

00:38:06: Deswegen das Ego muss vielleicht gar nicht immer nur schlecht sein oder?

00:38:09: Genau.

00:38:10: also ich finde ja jeder von uns hat sozusagen diese Anteile und wir sollen sie jetzt nicht verkäufellen sondern das EGO ist ja oft auch so ein Motor eine Antrieb Dinge zu tun Projekte zu starten.

00:38:25: Ich find es braucht eine gute Balance weil Wenn das Ego zu groß wird, dann denke ich einfach dass wir uns ein bisschen verlieren.

00:38:39: Weil wir da etwas nachlaufen... Also es ist wie so die Karotte vor der Nase und wir erwischen sie aber nie.

00:38:47: Und wie es für mich zum Beispiel jetzt war mit dem Buch.

00:38:52: also Ich hatte die Idee und dann war klar diese Idee die will einfach geschrieben werden So als es war wie so ein starkes inneres Verlangen, einfach dieses Konzept niederzuschreiben.

00:39:07: Jetzt

00:39:08: hast du von der Karotte gesprochen und musst vor einem hängen?

00:39:11: Es gibt nämlich – ich beobachte das auch im Freundes- und Bekanntenkreis – schon Menschen die immer wieder was Neues suchen.

00:39:19: Also immer neue Ziele, immer mehr ... Ich weiß nicht, das nächste Yoga-Kurs oder das nächste Retrit ….

00:39:25: Also quasi weil an der nächsten Ecke immer das vermeintlich noch bessere Leben wartet.

00:39:32: Jetzt frage ich dich, kann Persönlichkeitsentwicklung vielleicht auch zur Flucht vor dem echten Leben werden?

00:39:40: Ich glaube dass man durch diesen...ich würde so nennen dieses...also es ist ja diese Selbstoptimierung wo die eigentlich aus einem Mangelgefühl heraus entsteht.

00:39:57: Also immer dann, wenn ich etwas tue weil ich das Gefühl habe.

00:40:00: Ich bin jetzt noch zu wenig, ich bin jetzt nicht wertvoll genug und ich mache das um.

00:40:08: Weil dann bin ich's oder dann ja?

00:40:12: Wenn da so aus diesem Mangel heraus entsteht, dann glaub' ich bleibt es ebenso dieses Mal auf der Karotte nach... ...und dann kommt wirklich so eins nach dem

00:40:21: anderen.".

00:40:22: Und

00:40:22: das hört nie auf!

00:40:24: Vielleicht hört es nicht auf, vielleicht merkt man irgendwann okay das führt mich nicht zu dem wohin ich wirklich will und man wählt nochmal einen anderen Weg.

00:40:35: Das ist schwer zu unterscheiden weil natürlich Menschen die sich sozusagen mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen Man merkte, man ist eigentlich nie fertig.

00:40:46: Weil es ja immer noch mal ein Thema gibt und nochmal – ich finde das ist ja wie ein Diamant, den man immer mehr schleift und dann schleift man da ein bisschen oder dort ein bisschen.

00:40:55: aber es hat nicht so dieses, dass es aus einem Mangel heraus entsteht sondern mehr aus einer Notwendigkeit weil man merkt okay der ist einfach noch ein Thema mit dem bin ich noch nicht ganz fein.

00:41:08: Und genau, da schaue ich jetzt einfach was es braucht.

00:41:11: Weil im Prinzip wünschen wir uns ja immer alle dieses stimmige Bild Außen und Innen in Harmonie so das alles passt so wie's grad ist.

00:41:20: aber ich glaub' dass is eine Illusion oder?

00:41:24: Oder gibt´s das?

00:41:25: Ich glaub', das Leben is ein Hin-und-Herr

00:41:31: weil das iss auch bei Krisen so.

00:41:33: also gibts da oft zu tatsächlich diesen Wendepunkt dass man sagt Das war her, aber dann kam die Wende.

00:41:40: Oder ist das eine romantische Vorstellung?

00:41:43: Ich denke dass es diesen großen Wendepunkt manchmal gibt wenn sie eben um so große Entscheidungen geht wie wir eben besprochen haben also wenn es eine Trennung ist eine Kündigung eben ein Sepetikel wo man in London einen Buch schreibt oder eine Weltreise macht.

00:42:01: Also manchmal ist es ja wirklich so eine große Entscheidung wo man aus einer Sache ausgestiegen ist und quasi einen neuen Weg startet.

00:42:12: Ja, aber du sagst dann beginnt die Krise oft erst?

00:42:15: Das ist ja dann nicht der Wendepunkt!

00:42:17: Die Krise beginnt ja vorher also... ...die Krise beginnen da, wo der Leidensdruck groß wird.

00:42:24: Und bis man dann an diesem Wendelpunkt ist kann es ja eben Jahre dauern und diese Wendeptunkte sind, finde ich unterschiedlich Groß, manchmal sind sie ja auch leise.

00:42:36: Manchmal sind es kleine Entscheidungen, die man

00:42:38: präft.".

00:42:39: Ja aber wer nicht?

00:42:39: der Wendepunkt?

00:42:40: Der Moment wo ich sage, ich kündige jetzt den Job und gehe aus der Beziehung raus genau.

00:42:44: Und dass du ganz zu Beginn unseres Gespräch hast gesagt dann beginnt's oft erst!

00:42:48: Das ist ja dann mit Wendelpunkt mein Ich im Sinn von... Jetzt habe ich es geschafft, jetzt ist die Krise vorbei.

00:42:55: Das ist ja dann noch nicht?

00:42:56: Nein genau das ist das was wir am Anfang auch besprochen haben dass nach diesem Wendepunkt also nach dieser Schwelle dieser Point of No Return wie ich ihn benenne dann kommt meistens nochmal so dieses Tal was uns eigentlich mit unserem Schatten konfrontiert.

00:43:13: und meine Frage war wann merke ich dass die krise überwunden ist?

00:43:18: gibt's diesen Punkt?

00:43:20: Ja, ich finde den gibt es schon.

00:43:22: Es ist nämlich dann wenn wir spüren dass sich in uns etwas transformiert hat das wir uns innerlich eben Anders fühlen wir uns dann stärker, wir fühlen uns reifer.

00:43:36: Wir spüren ich habe jetzt die Kraft meine Grenzen zu setzen mir meinen Raum einzufordern Ich hab' die Kraft zu mir zu stehen Meine Schwächen auch als Teil von mir selber anzunehmen und sie nicht mehr zu verstecken.

00:43:51: Und mit dem Ganzen Dann spürt okay, damit beginne ich jetzt ein neues Leben und wenn ich jetzt einen neuen Job beginne oder eine neue Beziehung dann bin ich quasi als Neue Anklär da.

00:44:04: So mit all dem was sich entwickelt hat in der Zeit.

00:44:09: Mein Tipp für Sie!

00:44:11: Achtsamkeit-Trainer Peter Beer, der hoffentlich auch bald hier zu Gast sein wird, hat ein sehr schönes Kartenset für Meditation und Achtsamt veröffentlicht.

00:44:21: Auf einer der Karten steht zum Thema Innerer Frieden haltet ihr vor Augen.

00:44:27: Wenn du Traurigkeit spürst, muss auch Liebe in dir sein.

00:44:31: Ohne Liebe keine Trauer!

00:44:33: Du bist traurig weil du

00:44:35: liebst.".

00:44:36: Ich finde das ist ein wunderschöner Perspektivenwechsel.

00:44:43: Das hast du mir ein gutes Stichwort gegeben wenn ich meine Schwächen akzeptieren kann.

00:44:48: Jetzt sind wir schon sehr gegen Ende des Gesprächs.

00:44:52: Ich weiß, ich reise jetzt ein Thema auf das viel zu groß ist für die letzten Minuten.

00:44:57: Aber es scheint mir doch so wichtig am Weg durch die Krisen... Du beschreibst auch in deinem Buch nämlich über die Schattenseiten zu sprechen.

00:45:05: Das ist ja etwas was wir allen nicht gerne zugeben und die aber glaube ich notwendig sind zu erkennen.

00:45:13: meine Fehler möchte ich jetzt nicht sagen, aber meine Schwächen, meine dunklen Seiten.

00:45:17: Vielleicht das was ich immer gern verdränge, wo ich auch nicht hinschauen will.

00:45:21: Aber eine Bewältigung einer Krise ist nicht möglich ohne auf diese Schattenseiten zu blicken.

00:45:28: Vielleicht erkläre uns mal ganz kurz, was der Schatten in deinen Augen ist und wie wir es schaffen können, ihn zu integrieren?

00:45:35: Und wie uns das bei deiner Entwicklung helfen kann?

00:45:38: Genau nochmal ein ganz... tiefgehende Frage.

00:45:42: Der Schatten ist ja, all das was wir gelernt haben nicht sein zu dürfen womit wir schlechte Erfahrungen gemacht haben wo wir erfahren haben in der Gesellschaft wird es abgelehnt wenn man so ist.

00:45:58: also ganz typische Beispiele sind die Mädchen die einfach ihre Wut nicht ausdrücken sollen die brav sein sollen und Jungs, die einfach wie ein tapfere Indianer ihre Gefühle sozusagen gut halten müssen.

00:46:12: Das heißt wir lernen was verspricht mir soziale Anerkennung?

00:46:18: Was verspicht mir sozusagen Zuneigung von anderen Menschen?

00:46:21: und was erzeugt ihr Konflikte?

00:46:25: und all das, was Konflikte erzeugen, was uns Angst macht wird dann sozusagen verbringt.

00:46:33: Wir erlauben uns dann nicht, das zu leben.

00:46:35: Also wir zum Beispiel halten die Wut unterdrückt oder wir halten dann die Gefühle zurück weil wir eben negative Erfahrungen damit gemacht haben und diese Themen sind.

00:46:48: aber nur weil sie verdrängt sind, sind sie nicht weg.

00:46:52: also ich sage immer die sind so lebendig unterm Teppich gekehrt und unterm teppich bewegen sich.

00:46:58: aber eigentlich wollen Sie ja raus weil es ist unser Potenzial Es geht ja eine Kraft eigentlich verloren, wenn ich ständig versuchen muss etwas wegzuschieben.

00:47:10: Weil dann bin ich damit beschäftigt dass es eben nicht rauskommt und deswegen auch diese Transformation des Schattens, wenn's gelingt diese Kraft wieder herzuholen zu sagen Ich darf zu meiner Wut stehen, ich darf zu meinen Gefühlen stehen Und das sind jetzt nichts Schlechtes sondern das ist einfach eine wichtige Kraft in mir.

00:47:32: Entschuldige, dass ich die unterbreche.

00:47:33: Aber weil wir haben auch in den letzten Episoden so viel über Wut gesprochen... Ich finde, Wut ist ja mittlerweile etwas, wozu man eigentlich schon ganz leicht sogar stehen kann.

00:47:41: Das find' ich jetzt gar nicht zu schlimm!

00:47:44: Aber es gibt Schattenseiten, wo's uns weit schwerer fällt, sagen wir so.

00:47:50: und vielleicht ein spannender Hinweis um vielleicht draufzukommen was mein Schatten isst?

00:47:58: ist, wenn ich mir andere Menschen anschaue und mich bei denen was irrsinnig aufregt.

00:48:02: Und ich frage da deswegen so genau nach weil ich mal denke das könnte auch ein Hinweis sein diese Projektion wo ich vielleicht in meinem eigenen Leben etwas nicht sehe.

00:48:13: aber du kannst es wahrscheinlich besser beschreiben Wenn wenn mich jetzt irgendwas an jemandem anderen aufreget wie kann ich darauf kommen?

00:48:20: Oh!

00:48:21: Das ist ja auch ein Anteil der mir ist.

00:48:25: Genau, das ist ein ganz wichtiges Stichwort.

00:48:27: Die Projekzionen sind ja eine Abwehrfunktion weil es leichter das Thema im Außen zu sehen und es ist leichter dass es mich im Aussen stört als dass ich mir zugestehe.

00:48:39: Das ist eigentlich mein Thema.

00:48:41: Das heißt wenn wir jetzt hernehmen Ich finde jemanden egoistisch, weil der sich viel Raum nimmt.

00:48:50: Weil er immer auf seine Bedürfnisse schaut, weil er sich erst überlegt was will er und sich dann ja überlegt, was brauchen jetzt meine Mitmenschen?

00:49:00: Und mich das wahnsinnig aufregt also Stichworte ist eben sozusagen wenn es einen emotional sehr auffühlt und sehr ärgert oder sehr kränkt oder sehr verletzt Dann kann ich davon ausgehen dass das Thema mit mir zu tun hat, weil ich ja damit in Resonanz gehe.

00:49:18: Und dann kann ich mich überlegen ist es etwas was ich mir eigentlich auch wünsche, was sich gerne mehr selber mehr leben möchte?

00:49:28: Also ist es also etwas was sich entwickeln darf noch in mir, dass ich mehr auf meine Bedürfnisse schaue?

00:49:35: Ist es vielleicht auch etwas eben was ich nicht erlaube?

00:49:41: Oder ist es so, dass ich vielleicht auch das Gegenteil lebe?

00:49:45: Das heißt... Dass ich so in der Aufopferung bin.

00:49:50: So immer mir erst überlege was brauchen die anderen und mir ganz schwer tut, das eigene zu spüren.

00:49:59: Ich finde

00:50:00: das ganz schön und ganz wichtig, dass wir das noch hingedeutet haben weil dann wenn ich das erkenne, ich möchte Vielleicht mich auch mal an die erste Stelle stehen, um jetzt beim Egoismus zu bleiben.

00:50:10: Wenn das eigentlich mein Urbedürfnis ist was ich über lang verdrängt habe dann führt uns das sehr genau dorthin.

00:50:16: zudem...

00:50:17: Was

00:50:17: will

00:50:17: ich?

00:50:18: Genau!

00:50:20: Und wenn du jetzt auf deiner eigenen Reise schaust gibt es da auch einen Schatz den du in deinen Schattenseiten gefunden hast?

00:50:28: Ja!

00:50:29: Magst du mir diesen Verraten?

00:50:32: Der Schatz für mich war sozusagen auch mit dem sichtbar zu werden, also so mit meinen Erfahrungen und meiner Haltung, mit meiner Meinung.

00:50:46: Mich sichtba zu machen – der Schatten waren Ängste und Zweifel, also Selbstzweifel.

00:50:52: dieses Kann ich das?

00:50:54: Und bin nicht gut genug?

00:50:55: Was sagen dann die anderen wenn sie lesen was da drin entsteht?

00:51:01: Für mich war sozusagen diese Reise, das zu integrieren ganz wichtig.

00:51:08: Also so diese Ängste zu transformieren, diesen Selbstzweifel zu transformierend um sozusagen auch ganz hinter dem stehen zu können also hinter meiner Erfahrung, hinter meine Meinung, hinter meiner Haltung stehen zu.

00:51:27: Das ist sozusagen das, wofür ich stehe und es ist in Ordnung wenn sie jemand auch anders sieht.

00:51:32: Was für ein schöner Schlusswirt!

00:51:34: Antlea Kowald vielen Dank fürs Gespräch.

00:51:37: Vielen Dank für das schöne Gespräch ja.

00:51:41: Wenn Ihnen dieser Episode gefallen hat freue ich mich über Likes, Kommentare und den Podcast gerne abonnieren.

Über diesen Podcast

Wir sprechen in diesem Podcast über relevante Themen unserer Zeit und wollen unseren Hörerinnen und Hörern damit neue Inspirationen für ein besseres Leben geben.
Sie können sich hier Anregungen holen aus den Bereichen Spiritualität, Achtsamkeit, Psychologie, Wellness, Gesundheit, Medizin, Bewegung und Ernährung. Kompetent, sympathisch und authentisch machen wir Lust auf ein genussvolles, gesundes Leben und bieten eine Fülle an Ideen, wie man mit ganz einfachen Methoden und Tipps den Alltag bunter und bewusster gestalten kann.
Die Gespräche führt Kristin Pelzl-Scheruga, Chefredakteurin von WOMAN Balance, Österreichs Magazin für achtsamen Lifestyle.
Treten Sie mit uns in Kontakt und werden Sie Teil unserer Community: wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen zu unseren Themen!

von und mit Kristin Pelzl-Scheruga

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