Zeit zum Reden – WOMAN Balance

Zeit zum Reden – WOMAN Balance

Transkript

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00:00:00: Der allerwichtigste Baby-Step, den ich jedem ans Herzen lege ist, ehrlich zu dir selbst zu sein.

00:00:06: Zeit zum Reden!

00:00:08: Der Podcast von Bummern Balance.

00:00:11: Ich bin Christine Pelzer Scherogger, Chefredakteurin und ihre Gastgeberin.

00:00:15: Hier geht's um ganzheitliche Gesundheit, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung.

00:00:20: Neu dazu?

00:00:21: Persönliche Einblicke, Tipps und Impulse.

00:00:24: Los geht es.

00:00:26: Jetzt gibt's gleich den ersten Tipp und weitere Folgen dann im Laufe des Gesprächs.

00:00:33: Wahnsinn, was der oder die alles geschafft hat!

00:00:36: Sind Sie auch schon mal an großen Vorsätzen gescheitert?

00:00:39: Ich immer wieder... Wir wünschen uns Veränderung, fürchten sie aber zugleich.

00:00:44: Deshalb freue ich mich sehr darüber heute ganz tief in ein Thema einzudauchen das vermutlich uns alle betrifft Warum man gerade mit kleinen Schritten oft Großes erreicht.

00:01:01: Manchmal braucht es keinen radikalen Neustart, sondern nur den Mut zum nächsten kleinen Schritt!

00:01:08: Mein heutiger Gast weist das aus eigener Erfahrung.

00:01:11: Nach einem BWL-Studium leitete sie ein Reiseunternehmen, lebte mehrere Jahre in Shanghai, gründete dort einen Modellabel, arbeitete als Fotografin und entdeckte schließlich was ihre Arbeit bis heute prägt Nämlich Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu führen und authentisch den eigenen Weg zu gehen.

00:01:35: Ganz herzlich willkommen Karina Helmich!

00:01:37: Ganz herzlichen Dank.

00:01:38: ich freue mich total hier sein.

00:01:40: Ich freu mich auch so sehr dass du da bist und wir haben ja vorhin schon kurz geplaudert.

00:01:45: Du hast heute in der Früh sehr zeitig ein Flugzeug genommen.

00:01:48: Kommst du aus Deutschland?

00:01:49: Wo genau?

00:01:50: Aus Stuttgart.

00:01:51: Ich bin aus Stuttgard hergeflogen, ich komme aber aus einem kleinen Vorort, Holzgerlingen.

00:01:56: Voll schön dass es geklappt hat weil wir haben glaube ich ganz viel zu besprechen und ich freue mich sehr auf dieses Gespräch.

00:02:01: Ich mich auch vielen Dank!

00:02:04: Apropos Reisen, ich habe gelesen du hast über hundert Länder bereist.

00:02:08: Darauf kommen wir ganz sicher noch zu sprechen.

00:02:10: jetzt bist du in Wien.

00:02:12: Wirkst sehr entspannt aber sag uns selbst auf einer Skala von eins bis zehn wie sehr bist du jetzt gerade in deiner Balance?

00:02:20: Also wenn du meine Hormone fragen würdest dann so bei eine zwei drei.

00:02:27: Aber mein Leben grundsätzlich ist sehr im Balance momentan ja

00:02:33: Und jetzt ist es so grad bei uns mal nicht, in dem Studio oder in Wien.

00:02:35: Hier fühle ich mich unfassbar wohl aber vom ersten Moment als die Tür aufgemacht worden ist da bin ich bei einer guten neuen.

00:02:43: Das ist doch schön!

00:02:44: Das freut mich, dass man sich hier so wohlfüllt und das ist ein guter Basis für das Gespräch.

00:02:49: Du hast dir zunächst ein Familienunternehmen geleitet – eine Reiseunternehmen?

00:02:53: Dann wie wir eben schon gehört haben einen Modelebel gegründet als Fotografin gearbeitet in Shanghai gelebt.

00:02:58: du bist Leadership Coaching, LinkedIn Top Voice immer wieder in TV-Formaten zu Gast!

00:03:04: Du bist Autorin, Ehefrau, Mutter.

00:03:07: also ich finde das sind ganz schön viele Rollen.

00:03:11: Wer bist du, wenn jetzt alle diese Rollen einmal wegfallen?

00:03:14: Wer ist Karina?

00:03:16: Ich würde sagen eine gute Mischung aus allem.

00:03:19: Das Schöne ist dass meine Rollen selbstbestimmte Rollen sind also Rollen die ich mir alle ausgesucht habe was ich als pur Luxus empfinde.

00:03:30: Die schönste Rolle ist tatsächlich die Mutterrolle weil da hatte ich keinen direkten Einfluss drauf in Form von hier ist lange ich kann keine Babys bekommen Und deswegen war Clara ein geschenktes Himmels.

00:03:43: Du sagst, der Elfjahre hast du mir erzählt?

00:03:44: Ja genau das elf Jahre alt mittlerweile und genau.

00:03:48: aber alle Rollen die ich in meinem Leben lebe... Das bin ich!

00:03:55: Was ich am liebsten mag ist also ich bin tatsächlich jemand der auch gerne alleine ist.

00:04:01: Ich liebe die Natur.

00:04:03: Also wenn du mich fragst, was mein Traum-Set-Up wäre dann wär's ein Gnadenhof oder einen alter Bauernhof mit Tieren irgendwo im Niemandsland.

00:04:14: Aber so dass ich natürlich immer meine Lieben erreichen kann.

00:04:18: Das kann ich gut nachvollziehen!

00:04:19: Ich bin auch am Land aufgewachsen und das prägt da bisschen so für immer.

00:04:23: Total!

00:04:24: Jetzt hast du gesagt, du hast dir alle deine Rollen selbst ausgesucht?

00:04:28: Und auch dein ganzes Leben klingt rückblickend sehr selbstbestimmt.

00:04:33: Aber so selbst sagst, dass du lange Zeit eigentlich fremd bestimmt warst.

00:04:38: Woran hast du damals als du noch nicht so selbstbestimmt warst wie heute gemerkt?

00:04:43: Ich lebe jetzt ein Leben das zwar funktioniert aber vielleicht gar nicht wirklich meines ist.

00:04:49: Ich glaube das war nicht der Moment... Sondern es waren immer kleine Mutausbrüche, so kleine Traumausbrüchen.

00:04:57: Wo ich gedacht habe der Ort, wo das Büro ist gefällt mir nicht.

00:05:01: Ich möchte hier nicht mein Leben lang sein.

00:05:03: Ich möcht mehr sehen von der Welt.

00:05:07: Das hat mich alles ein bisschen eingeengt.

00:05:10: Es gab verschiedene Situationen, die auch dazu geführt haben.

00:05:13: Dass ich unbedingt was Neues machen wollte und ich glaube es waren einfach so eine Anhäufung an kleinen Ausbrüchen bisschen was anderes von der Welt zu sehen.

00:05:25: das war nicht so.

00:05:25: dieser eine Moment.

00:05:28: Du hast es erwähnt selbst du hast ja zunächst in einem Familienunternehmen gearbeitet.

00:05:34: da ist man immer ein Stück fremd bestimmt oder?

00:05:37: Da macht man etwas im Sinne der Eltern.

00:05:42: Also war da überhaupt Platz für dieses, was will denn ich?

00:05:44: beziehungsweise wann ist das ganz stark bei dir geworden?

00:05:47: Dass du sagst jetzt entspricht nicht mit den Erwartungen anderen, jetzt mache ich wirklich mein Ding!

00:05:52: Also es waren gar nicht so die Erwartung anderer.

00:05:55: meine Mutter wollte am Anfang gar nicht dass sich in das Büro mit einsteigen.

00:05:58: tatsächlich aber was ich so rückwirkend als als ich mich mit mir selber viel mehr beschäftigt habe, gemerkt hab.

00:06:07: es war so diese Geschichte aus.

00:06:14: Mir wurde viel vor die Füße gelegt und ich hab's einfach aufgenommen und gar nicht hinterfragt.

00:06:19: Das ist vor der Füsche gelegt?

00:06:21: Meinst du positiv?

00:06:22: Im positiven

00:06:22: Sinne!

00:06:24: Wie viele sagen, mit dem Silberteilwettlet serviert.

00:06:28: Das Büro wurde mir sehr weh.

00:06:29: Die Ausbildungsstelle wurde mir serviert und ich habe einfach zugegriffen.

00:06:33: Es war sehr bequem und irgendwie

00:06:35: einfach.".

00:06:36: Und ich hatte im Kopf immer, dass meine Mutter das erwartet.

00:06:39: Was aber überhaupt gar nicht gestimmt hat.

00:06:41: Aber das war so in mir drin vielleicht in meiner Tochterrolle.

00:06:44: Ich weiß es nicht bis heute nicht.

00:06:46: Du

00:06:46: selbst hattest schon das Gefühl, ich muss diese Erwartung

00:06:48: erfüllen?

00:06:48: Genau!

00:06:49: Aber es war auch toll.

00:06:50: Ich mein, ich bin durch die Welt gereist in jungen Jahren

00:06:53: und da kommt es dann schon, dass du über Hundert Länder kommst weil man dacht habt dich schlecht.

00:06:57: Das

00:06:58: war der Anfang.

00:06:59: Ja genau.

00:07:02: Es war toll.

00:07:06: Aber ich habe irgendwann immer mehr gemerkt, da muss noch was sein.

00:07:09: Das kann nicht der Job sein den ich bis an mein Lebensende mache.

00:07:14: Ich möchte nicht reisen verkaufen.

00:07:16: das war einfach nicht mehr irgendwann dass ich mich reisen machen und erleben.

00:07:22: aber ich möchte etwas anderes tun.

00:07:24: Dass sie der Wunsch nach Veränderung, der kam immer mehr.

00:07:28: Ich habe mich da ein bisschen schlau gemacht in deiner Biografie und ich glaube ein großer Wendepunkt war dann der Tod deines Vaters.

00:07:35: Und dann hattest du auch einen Burnout?

00:07:36: Ist das

00:07:37: richtig?

00:07:37: Genau!

00:07:38: Und gab es da einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignissen?

00:07:43: Zwischen den Burnout und dem Tod meines Hattes... Woher kam

00:07:47: das

00:07:47: Burnout?!

00:07:48: Nee, ich hatte damals ein bisschen ums Überleben im Finanziellen gekämpft.

00:07:53: Ich habe mit einem Jungen Jahr eine Bürgschaft unterschrieben.

00:07:58: Die ist da über mich eingekracht und heute sage ich Gott sei Dank weil das einfach war.

00:08:03: so dieser Hammer den ich gebraucht habe.

00:08:06: Dann in dem Jahr ist mein Vater verstorben nach langer Krankheit und das hat einfach dazu geführt, dass ich in den Burnout geschlittert bin.

00:08:19: Aber darf ich da nachhaken?

00:08:20: Das war nicht aufgrund von zu viel Arbeit was ja häufig mit Burnout assoziiert wird sondern das war eher ein sehr... ein schwerer Sticksalsschlag, ich weiß was das heißt einen Elternteil zu verlieren und dass es auch immer oder oft mit Wendepunkten im Leben einhergeht.

00:08:37: Aber es war jetzt nicht dieses Burnout im Sinn von Ich kann nicht mehr aufgrund zu viel Arbeit sondern es war etwas anderes.

00:08:42: der Call offensichtlich ist stärker geworden oder du musstest etwas ändern.

00:08:46: so eher diese Art von... Es war keine Erschöpfung oder doch?

00:08:51: Es war so ein Mischmasch, aber es war doch eher dieses mich selber übergehen immer wieder.

00:09:01: meinen eigenen Wünschen, meinen eigenen Call zu übergehen.

00:09:04: Das war schon ein Riesenthema tatsächlich was mich in den Burnout mitgetrieben hat aber ich muss sagen viel Arbeit war es auch tatsächlich.

00:09:13: Also es kam beides zusammen.

00:09:14: du hattest ja noch das Gefühl ich habe vielleicht öfter eine innere Stimme vernachlässigt?

00:09:18: Ja!

00:09:19: Ich frag das nämlich deshalb so genau weil sicher über zehn Jahre her da hab' ich den Wiener Neurologen Professor Doktor Laluszek interviewt Und da ist mir ein Satz von ihm so im Gedächtnis geblieben.

00:09:34: Er hat gesagt, Burnout ist ein Zeichen für ungelebtes Potenzial.

00:09:40: Ich liebe diesen Satz!

00:09:42: Oder der ist doch wirklich...

00:09:43: Total!

00:09:43: Und ich denke mal auch bei dir trifft das wahrscheinlich gut

00:09:46: zu oder?

00:09:47: Ja.

00:09:48: Dann... Weißt du dann noch, wann du das erste Mal gedacht hast?

00:09:51: jetzt endere ich.

00:09:52: was oder wie ist es dann mit dir weitergegangen?

00:09:55: beziehungsweise um bei den Baby Steps zu bleiben?

00:09:57: Was war denn so?

00:09:58: der erste kleine Schritt zurück zu dir selbst.

00:10:02: Der allererste Schritt... Das war der Moment wo ich mich entschieden habe diesen Traum oder diesem Wunschgedanke nach mehr hinterzusehen und mal nachzugehen Ehrlich mit mir selber zu sein.

00:10:20: Mutig sein, ehrlich mit dir selber zu seien.

00:10:24: So wie es ist?

00:10:24: Nee ich fand das wahnsinnig schwierig weil in dem Moment öffnest du Türen die du nicht mehr schließen kannst und dann wird dein Traum... einfach so präsent oder deine Vision, oder deinen Wunsch wird so präsent, dass du es nicht mehr unterdrücken kannst.

00:10:43: Und das macht schon Angst!

00:10:44: Weil ich glaube auch bei vielen mit denen jetzt auch so arbeite habe ich immer wieder und es war auch bei mir so... Man hat immer Angst, dass man Dinge die man doch auch mag.

00:10:53: Es ist ja nicht alles schlecht also, dassman die loslassen oder verlieren muss um diesen Weg zu gehen was ja nicht so ist.

00:11:00: Das gibt ja für alles eine Lösung aber das wusste ich damals noch nicht.

00:11:05: Und was hat dir am meisten Angst gemacht?

00:11:11: Was mir am meisten angstgemacht hat, ist so dieses Büro meiner Mutter zu hinterlassen und ihr Werk zu schließen.

00:11:24: Das hat mir Angst gemacht aber das war meine Mutter muss ich ehrlich sagen.

00:11:27: die war bei diesem ganzen Prozess Wahnsinnig cool.

00:11:32: Also die hat dann nie irgendwie gesagt, wie kannst du oder so was?

00:11:36: Die hat mich in allem unterstützt aber das war einfach etwas, was ich mir selber auferlegt habe.

00:11:44: Aber du hättest gar nicht mehr anders können als diesen Schritt zu gehen.

00:11:48: und wenn ich richtig informiert bin, war es schon die Zeit wo du an deinem Mann nach Schankhaik gefolgt oder kam das erst später, nimm uns da ein bisschen mit auf deinen wirklich so spannenden und ungewöhnlichen Weg.

00:12:02: Ich bin dann erst... ich bin tatsächlich mal im Mann gefolgt aber nicht nach Shanghai sondern erstmal nach Köln und dort haben wir auch geheiratet.

00:12:15: unsere Tochter ist dort geboren Und dann kam relativ schnell Clara, war gerade ein Jahr alt.

00:12:22: Dann kam der Call nach Shanghai und dann bin ich ihm gefolgt.

00:12:28: Wie ist es dir dort gegangen?

00:12:30: Du hast deine Freunde zurückgelassen, dein gewohntes Leben.

00:12:33: Shanghai ist komplett anderer Kulturkreis.

00:12:36: Du sitzt da plötzlich allein als Oneplus mit einem kleinen Kind.

00:12:43: Hast wahrscheinlich nichts zu tun gehabt außer ... Außer, das wird jetzt nicht falsch verstehen.

00:12:49: Aber außer das Kind zu betreuen und was aber gewohnt ein Unternehmen zu leiten?

00:12:54: Du warst gewohnte Amine zu haben!

00:12:56: Was hat das mit dir gemacht im fernen Schank?

00:13:00: Also dieses Plus-Eins, das war eine bewusste Entscheidung.

00:13:05: ich fand es toll.

00:13:08: Mein Mann und ich haben das gemeinsam entschieden.

00:13:10: Mein Mann wäre nicht ohne mich gegangen, und ich wäre nicht ... Gut, ich sowieso nicht.

00:13:14: Shanghai wollte mich nicht.

00:13:15: Die wollten meinen Mann.

00:13:16: Ich war nur der Kostenpunkt, der mitgereist ist.

00:13:19: Aber wir haben das zusammengemacht.

00:13:22: Dementsprechend war es von vornherein... Unser Teamwork.

00:13:28: Was es mit mir gemacht hat, war ... Ich hab erst mal, ich bin mit dem Baby, wir sind dort angekommen und die Tür ging auf der Fahrradstand vor der Tür.

00:13:35: mein Mann ist in die Expit-Bubble gefahren und ich stand da im Haus Und dann habe ich erstmal das Haus eingeräumt.

00:13:42: Das ging sehr schnell weil wir hatten damals Mietmöbel erst einmal bis der Container kamen und Mietbesteck und Gabeln und Tassen.

00:13:52: Also da war ich sehr schnell fertig Und dann war dieser berühmte Blick in den Spiegel, so wer bin ich?

00:14:01: Du hast auch noch Zeit, dich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen.

00:14:05: Das war eigentlich der größte und wichtigste Schritt nachdem ich mich gelöst habe von meinem alten Berufsleben in Bezug auf Selbstführung mich selber ernst zu nehmen, mein Leben ernst zunehmen.

00:14:25: Mein Leben wertzuschätzen und auch die Zeit, die ich hier habe, zu schätzen.

00:14:31: Und das war so eigentlich das Wichtigste.

00:14:35: was mir passiert ist dass sich dann noch das Glück von Zeit hatte.

00:14:40: Und natürlich auch die monetäre Freiheit mir erstmal so ein bisschen Träume zu erfüllen in Bezug auf mich auszuprobieren, in welche Richtung es irgendwann mal gehen soll.

00:14:52: Du hast ja dann glaube ich einen Mode-Label gegründet, Himbeerfarb und du hast dich für Fotografie interessiert und nicht nur interessiert sondern du hast sogar Fotoausstellungen gemacht.

00:15:04: im Galerien Hast du damals bewusst gedacht, okay ich probiere jetzt mal dies oder das ohne genau zu wissen wohin die Reise geht?

00:15:16: Oder war das was du heute machst nämlich dass du Frauen empowerst schon damals irgendwie in dir angelegt.

00:15:21: Wie ist es denn dazu gekommen?

00:15:24: Also Himbeerfarben ist mir in den Schoß gefallen.

00:15:27: Ja, tatsächlich!

00:15:28: Hält

00:15:29: eine mein Mode-Lebel in den Shows?

00:15:34: Klarer hatte Schuluniformen getragen und die musste umgenäht werden.

00:15:39: Und dann kam der Näherin zu mir.

00:15:42: Es war ne alte Kinesin, die war damals hier in den Seventies.

00:15:47: Die hatte sechs Schwestern und waren alle in dem Alter und haben genäht.

00:15:53: Ich habe damals relativ schnell chinesisch gelernt und sie war so mein erster Fall von.

00:15:59: ich bin jetzt mutig und spreche.

00:16:00: Und das ging natürlich total in die Hosen, aber wir haben uns so schätzen und lieben gelernt und hatten einen Weib miteinander.

00:16:10: Die hat dann nicht nur die Klamotten meiner Tochter umgenäht sondern auch mit mir angefangen.

00:16:16: Wir haben uns unterhalten, haben Tee getrunken Und dann hat sie mir mal einen Pulli genäht, den ich so haben wollte.

00:16:24: Nach der Vorlage, mit dem war ich in Deutschland und war Shopping.

00:16:28: Dann hat mich eine Boutiquebesitzerin angesprochen, wo ich diesen Pulli herhabe.

00:16:33: Den habe ich selber entworfen aber das ist ... Ich lebe in China usw.

00:16:36: Das ist

00:16:36: jetzt immer wieder nach Deutschland zurück wahrscheinlich zu Weihnachten?

00:16:39: Zu den großen

00:16:40: ja!

00:16:41: Was ich erlebt habe?

00:16:42: Events und Begegnungen.

00:16:44: Das September war extrem voll mit Terminen, beruflich wie privat!

00:16:49: Da schönste davon – meine Tochter wurde zwanzig.

00:16:52: Wir haben ausgiebig gefeiert und ich habe diesen eigenartigen Moment erlebt in dem man gleichzeitig stolz ist, wehmütig wird und sich fragt wo bitte sind die letzten zwanzige Jahre geblieben?

00:17:08: Und dann ist das so entstanden dass sie gesagt hat Sie hätte gern zehn Teile Und dann habe ich mit zehn Teilen angefangen und dann haben plötzlich diese ...

00:17:15: Baby Step.

00:17:15: Genau!

00:17:17: Und dann haben diese sieben Ladies für mich gearbeitet, haben ihr Geld damit verdient und so ist Himbeerfarben entstanden.

00:17:28: Die Fotografie ging aus einem Hobby heraus.

00:17:30: Ich hab das alte Shanghai lang fotografiert was es heute teilweise auch gar nicht mehr gibt.

00:17:37: vom Fahrer aussetzen lassen und bin zu Fuß die Straßen gegangen.

00:17:41: Und ich bin an einem sehr speziellen Teil in Shanghai hängen geblieben, und habe dort die Lelongs von Shanghai fotografiert – war da auch schnell!

00:17:53: Die verrückte La Waie, also die verrückter Ausländerin, und die waren alle sehr herzlich zu mir.

00:18:00: Chinesisch sprechen hat mir immer mehr geholfen, mich mit den Menschen dort zu unterhalten.

00:18:05: Daraufhin ist diese Fotoausstellung erst entstanden weil ich eben das alte Shanghai fotografieren durfte, weil sie mich halt auch akzeptiert hatten.

00:18:14: Das Coaching war irgendwie... Lass dir

00:18:18: nur noch mal ganz kurz nachhaken!

00:18:20: Weil da warst du natürlich in einer sehr privilegierten Situation.

00:18:24: Du konntest dich ausprobieren, weil dein Mann offensichtlich gut verdient hat und hast.

00:18:29: Aber trotzdem irgendwie, das war jetzt kein Stress für dich.

00:18:32: Oder da hast du gedacht ich muss mit dem Business erfolgreich sein?

00:18:36: Nein.

00:18:37: Das ist schon

00:18:38: eine sehr privilegierte Situation.

00:18:41: Absolut!

00:18:41: Und dann auch Zeit und das Umsetzen zu können ohne den Druck des Umsatzes dass sich da jetzt erfolgreich sein musst, das hatte ich nicht.

00:18:50: Ja aber was ich cool finde... Du hast es auch gemacht.

00:18:55: Es gibt ja auch genug Frauen, die dann vielleicht zu Jammern begonnen hätten und sagen, ah ich bin da weg von meinen Freunden.

00:19:03: Von meiner Heimat.

00:19:05: mir fehlt das und du hast eigentlich das Gute daran gesehen und es gesagt ja ich kann die Zeit nutzen um zu fotografieren, um zu designen.

00:19:16: Das klingt jetzt so... Es klingt so privilegiert aber es ist trotzdem finde ich nicht selbstverständlich dass man das dann trotzdem einfach macht und auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, weil es einen Unterschied ein Foto zu machen oder dann so sagen okay ich... Ich bringe das jetzt in eine Galerie und ich mache eine Ausstellung.

00:19:32: Also du hast schon dieses Unternehmertum offensichtlich auch immer in dir... Schon

00:19:37: immer, ja.

00:19:37: ...in mir drin gewesen?

00:19:38: Das

00:19:38: ist mir schon wichtig zu bedohnen!

00:19:40: Ja

00:19:40: also da war ich schon immer wenn ich was mach dann nicht, sondern dann mach' ich das richtig.

00:19:46: Auch mit Zoll einfuhr ich hab mich da rein, also das war der unschönste Teil an allem die Einfuhr nach Deutschland Die ganzen, also da muss man schon agneriv sein.

00:19:56: heute würde ich sagen bist du wahnsinnig Weil die Stoffe ja getestet werden müssen, Zwecks.

00:20:01: Also weil wir hier in Deutschland ein ganz anderes Regelwerk haben und da habe ich mich auch durchgebissen Und das hat dann auch alles funktioniert.

00:20:11: Dann kam aber der Punkt dass ich hätte expandieren müssen und da hab ich gemerkt Das ist nicht das was Ich mein Leben lang machen möchte.

00:20:20: und dann muss ich dazu sagen es sind zwei der Damen gestorben Die konnten auch älter geworden konnten dann das auch so nicht mehr machen.

00:20:28: Und ich fand dieses ganze Sozialgefühl dahinter, auch hinter Himbeerfarben, fand ich sehr, sehr schön und das wurde mir dann auch irgendwann genommen und dann habe ich das auch bewusst gelassen.

00:20:41: Die Fotografie hat sich auch so entwickelt dass ich dann auch die Expertfotografin gewesen bin vor Ort.

00:20:51: Ich hab dann auch in China eine Firma gegründet, also ich habe ne Wofi gegrünnet.

00:20:56: Das muss man auch schon erst mal machen da braucht man schon so ein leichten bisschen crazy... Muss man schon sein!

00:21:03: Aber ich hab das halt alles gemacht und es hat Spaß gemacht und das war aber auch ein Wahnsinns-Learning und ich hab mich vor allem... Was hast du dabei gelernt?

00:21:11: Oh, ich hab viel gelernt.

00:21:12: Also ist ja auch viel schief gegangen.

00:21:15: Du bist ja nicht alles super easy und alles perfekt.

00:21:18: Sondern es klingt

00:21:19: so, wenn man dich hört.

00:21:20: Im Nachhinein ist das kann ich jetzt wo ich heute hier sitze, kann nicht sagen es für alles toll war's auch.

00:21:26: aber du hast halt manchmal Produktion auch allein das Sprachgefühl also die Sprachbarriere die ich auch hatte bei Himbeer Farben da sind schon manchmal auch wirklich extrem lustige Sachen rausgekommen.

00:21:39: und ja Fotografie war jetzt eigentlich immer Es ging immer sehr smooth, aber jetzt gerade bei Himbeerfarben und auch mit dem Zoll einfuhren.

00:21:49: Da muss man sich reinweisen, da muss man schon wollen.

00:21:52: Weil sonst ist man ... Also da werden so viele Türen zugeschlagen, dann brauchst du schon ein paar Schlüssel um weiterzugehen.

00:22:01: Wichtigstes

00:22:02: Learning aus der Zeit?

00:22:04: Bleibt dir treu wenn andere sagen es geht nicht!

00:22:08: Und du fühlst das es geht einfach weiter.

00:22:13: einen Weg, egal in welcher Situation.

00:22:16: Und ich glaube fester und ich glaube da wirklich dran ist eines meiner Lebensmotors.

00:22:19: dieses alles ist für irgendwas gut.

00:22:22: Mein ganzer Weg war nicht immer schön und das war nicht alles toll!

00:22:26: Ich habe schon einiges in meinem Leben gestemmt gekriegt Aber alles hat mich zu dem gemacht, wo ich heute bin.

00:22:35: Und all diese Erfahrungen helfen mir heute auch, mich in andere Menschen reinzuversetzen und zu verstehen und zu fühlen was da los ist.

00:22:43: Das ist nicht einfach nur abgelesen sondern das ist mehr.

00:22:49: Und es hat mir mein Leben beigebracht.

00:22:51: Das

00:22:52: erlebt?

00:22:54: Genau!

00:22:54: Dann ging's weiter und du hast dir im Chancay noch ein Coaching-Business

00:22:58: aufgebaut.

00:22:59: Ich bin dann über Umwege ans Coaching gekommen, eine Freundin.

00:23:04: Liebe Grüße an die Anne!

00:23:07: Hallo Anne!

00:23:12: Die hat eine Coaching-Ausbildung angefangen und das habe ich mir angeguckt.

00:23:16: Das hat mir nicht so gefallen, es war einfach nicht so mein Ding.

00:23:23: und habe dort mein Studium, meine Ausbildung dort angefangen.

00:23:29: Das ging eineinhalb Jahre, war dann im ICF in der International Coaching Federation Mitglied, bin da Associated Mitglied und hab nebenher noch ins Sydney meinen NLP gemacht und hab dann in China mein Business aufgebaut.

00:23:45: Und das war wirklich sehr erfolgreich!

00:23:50: Ohne Social Media, ohne Homepage, ohne alles nur mit WeChat.

00:23:54: Also mit dem chinesischen WhatsApp und... Du hast

00:24:00: X-Pads gecoached?

00:24:01: X-Pad Frauen

00:24:03: oder...?

00:24:04: In erster Linie X-pads Führungskräfte tatsächlich.

00:24:08: Es waren in Erster Linien Männer im Gehoberen Management.

00:24:14: Und das war mein Start in China.

00:24:17: Was hast du denen ... Wegebracht.

00:24:20: Selbstführung,

00:24:22: da warst du schon am Weg?

00:24:23: Ja

00:24:24: das war schon von Anfang an das Thema.

00:24:27: ich bin da sehr sehr... Ich sag immer nichts ist in Stein gemeißelt.

00:24:30: aber das Thema Selbstführungen hat mich von Anfang An begleitet weil es auch mein Thema mal war.

00:24:36: Weil Du Dich besonders gut führen kannst.

00:24:40: Heute kann ich das nicht immer Aber immer besser.

00:24:46: Ich

00:24:47: sage uns einmal in ganz wenigen Worten, was für dich Selbstführung überhaupt ist.

00:24:53: Selbstführungen ist für mich wenn man seine Trigger kennt, wenn man sich selber kennt nicht dass man perfekt ist sondern das man weiß wie man auf bestimmte Sachen reagiert.

00:25:03: Wenn du das weißt und wenn du dich selber kennst, wenn du dir ehrlich gegenüber trittst Und nicht diesem geschönten napulierten Sanamendoso Am besten mit fettigen Haaren im Schlafanzug, mit dicken Socken auf der Couch und dann die Ehrlichgegenwerb ist.

00:25:19: Und dann noch Selbstliebe empfinden.

00:25:23: Und weiß wer du bist?

00:25:25: Und weiß was du kannst?

00:25:26: Und weißt aber auch da was du nicht kannst in deine eigenen Grenzen kennst.

00:25:30: Wie haben da die Chinesisch, also die Inchankheit, die Experts reagiert wenn Du das Führungskräften gerade männlichen gesagt hast?

00:25:38: Also es ist ja auch schon mal starker... Topak, oder?

00:25:40: Das ist ja nicht nur leichtes zum Schlucken.

00:25:42: Die sind ja wahrscheinlich auch gewohnt andere Strategien.

00:25:46: Genau also ich glaube warum ich auch so erfolgreich war weil Also ich nehme kein Plattformen und... Ich bin sehr direkt.

00:25:55: Und ich möchte, dass derjenige, der mit mir Zeit verbringt nach vorne kommt.

00:26:00: Das geht nicht, wenn ich ihm sage wie toll alles ist oder ihr ... Wie schön alles ist, sondern das geht nur, wenn wir an die Dinge gucken, die nicht in Ordnung sind.

00:26:11: Du kannst wieder das

00:26:12: annehmen?

00:26:13: Ja, sehr gut!

00:26:15: Die, die ich anrede von den Männern, mit denen ich am Anfang gearbeitet habe, die wollten das.

00:26:21: auch das war erfrischend, dass mal jemand da ist, der keinen Respekt vor irgendwelchen... Also was heißt Respekt schon?

00:26:28: Aber der keine Angst für irgendwelche Titeln oder Status-Symbolen hat.

00:26:34: Sondern der einfach nur den Mensch sieht und der einem die Meinung sagt.

00:26:38: Ich bin Coach und Mentor.

00:26:40: Das ist natürlich im Coaching Meinungsagent nicht gefragt.

00:26:43: Das möchte ich nur des Protokolls wegen.

00:26:46: aber dieses, was ich gemacht habe, war eine Mischung zwischen Coaching und Mentoring Und da geht es schon zur Sache.

00:26:54: Also, da waren auch Leute die vorwärts kommen wollten – das war niemand!

00:26:57: Die meisten Männer oder Frauen in den Positionen haben genügend Leute, die ihnen sagen wie toll alles ist und brauchen mal anderen Wind.

00:27:08: Ja, aber das finde ich toll.

00:27:09: Dass sie das trotzdem auch angenommen haben hätte ja auch mit Widerstand man reagieren können.

00:27:14: Auf

00:27:14: jeden Fall!

00:27:15: Wir kommen dann natürlich auf deinen Weg als Coaching zurück.

00:27:18: Ich möchte jetzt nur das Reisen bei dir noch einschieben weil da gab es ja auch noch einen ganz entscheidenden Schritt Heute schon gehört, ich glaube hundertzwölf Länder waren.

00:27:28: Hast du da wirklich mitgezählt?

00:27:30: Nein, ich wurde mal eingeladen in den Travel Century Club von Amerika und mein Vater hat mich damals reingebracht.

00:27:42: Mein Vater hatte eine Reisepässe zu Hause.

00:27:47: Weil er einfach auch vom Business her sehr viel gereist ist.

00:27:51: Und der wurde da eingeladen und ich war damals das jüngste Mitglied dort, und da wurde es gezählt!

00:27:59: Ich habe das tatsächlich nie gemacht, sondern das wurde für mich gemacht.

00:28:03: Was würdest du sagen?

00:28:04: Macht soviel Reisen einen Menschen freier oder kann Reisen eine elegante Form des davoren Laufens sein?

00:28:16: Ich bin auf der Flucht.

00:28:19: Wie siehst du das?

00:28:22: Reisen sollte man aus den richtigen Gründen.

00:28:24: Man sollte reisen, der Neugierde, die Welt und Menschen.

00:28:28: Auf alles, was anders ist.

00:28:29: Daher sollte man reisen wenn man es möchte.

00:28:33: Es gibt auch keinen Menschen, die wollen gar nicht so viel reisen.

00:28:35: Das ist total in Ordnung, jeder ist da anders.

00:28:37: Aber ein Trugschluss ist ähnlich wie ... Wenn man in einer nicht funktionierten Beziehung ist.

00:28:44: Wir kriegen jetzt ein Kind, das Kind soll die Beziehung retten.

00:28:48: Jeder der Mutter ist weiß dass es alles andere als die Rettungen im ersten Moment.

00:28:54: Aber genauso mit dem Reisen du kannst nicht vor deinen Problemen wegrennen.

00:28:58: Du nimmst sie immer im Gepäck mit und deswegen also reisen ist kein Mittel um weg zu rennen.

00:29:07: Das funktioniert nicht in meinen Augen.

00:29:10: Du hast dich dann für den Jakobsweg entschieden?

00:29:13: Wie kam es dazu?

00:29:14: Warst du da schon zurück aus China?

00:29:18: Der Jakobsweg, der war vor China.

00:29:22: Der war in dem Jahr ...

00:29:24: Das war überhaupt noch davor.

00:29:25: Okay!

00:29:25: Der Jakopsweg war die Reise im Jahr als mein Vater gestorben ist und als der Burnout war.

00:29:34: meine Baby steps raus, aus dem Ganzen.

00:29:37: Nämlich

00:29:37: wortwörtliche Schritt.

00:29:39: Im fassen Sinne ja?

00:29:41: Ja.

00:29:42: Erzähl uns von der Erfahrung.

00:29:44: Warum bist du den Jakobsweg gegangen und was hat sich verändert?

00:29:48: Ich bin in Jakobswege gegangen weil ich mir meiner bewusst werden wollte.

00:29:52: Du warst mich

00:29:53: alleine oder...?

00:29:55: Ich war, also eine Freundin ist mitgegangen.

00:29:57: Wir sind aber nicht zusammen gelaufen.

00:29:59: Den Jakobsweg musst du alleine laufen.

00:30:01: wir hatten immer wieder Schnittpunkte wir hatten Immer wieder natürlich abends in den kleinen Hostels Hatten wir waren wir zusammen Aber den Jakobs Weg sollte man alleine laufen.

00:30:14: ich bin ihn damals bewusst gegangen weil ich Zeit für mich brauchte und weil ich Weil ich mich widerspüren wollte Emotional auch.

00:30:25: Also ich brauchte Zeit mit mir alleine, das war einfach alles viel und es war so ein bisschen zu viel von allem Und dann musste ich mich wieder sortieren.

00:30:35: Das war mein Hauptthema des Jakobs Wegs.

00:30:38: Wie lange warst du da unterwegs?

00:30:42: Vier Wochen, ein bisschen über vier Wochen.

00:30:44: Was passiert beim Gehen?

00:30:46: Ich kann mich ja vielleicht auch spüren wenn ich nicht gehe.

00:30:49: Warum ist es bei dem Gehen anders?

00:30:53: Also erst mal hast du ein Ziel, du hast ein Tagesziel.

00:30:56: Du wirst gezwungen diese ... Ähm, die Drei- und Zwanzig- oder Vier- und zwanzig Kilometer am Tag zu laufen bei jedem Wetter.

00:31:04: Das ist schonmal ein Riesending, warum man sich immer spürt, wenn er schon mal zweiundzwanzigkilometern im Strömenden Regen gelaufen ist der weiß was das bedeutet.

00:31:13: Es ist so dieses... es ist so Dieses Bewusstsein da sein, alles an sich zu spüren.

00:31:22: Zu riechen und zu sehen ohne dass man... Man hat nur dieses eine Ziel.

00:31:26: Man hat nicht diese Listen im Kopf was man heute noch alles tun muss weil man hat nur das du musst bei dir sein Du musst dich um dich kümmern Du musst auf deine Füße achten dass du dir keine Blasen läufst Du musst gucken dass du trockene Kleidung hast Dass du deine Regensachen hast Das du genug zu trinken hast Und dann hört es schon auf.

00:31:47: Also ist sehr überschaubar Und das war magisch, würde ich sagen.

00:31:55: Was bald kommt?

00:31:57: Am elften Oktober findet unser großes Event Kunstabalance im Kärnten im Stift Ossiach statt unter den Bühnengästen Jenny Jürgens, Lukas Klashinsky, Stefan Maywald Dr.

00:32:08: Ruth Biallowans und und und Es gibt noch ein paar wenige Karten.

00:32:13: aber jetzt heißt es schnell sein.

00:32:18: Hat sich für dich danach etwas verändert?

00:32:21: Ja, sehr viel sogar.

00:32:26: Ich war ganz bei mir.

00:32:28: Es hat sich gut angefühlt.

00:32:29: Wie ist das wenn man beißig ist?

00:32:31: Man

00:32:31: ist ganz ruhig!

00:32:32: Man isst ganz souverän.

00:32:34: also man ist so total... Also man ist nicht aufgeregt vor irgendwas, man hat keine Angst.

00:32:41: Ängste hat man immer.

00:32:42: Nicht jetzt.

00:32:43: denken, man geht den Jakobsweg und man hat nie wieder Angst, das stimmt nicht.

00:32:45: aber Man hat so Lust aufs Leben.

00:32:49: Also das war bei mir ganz extrem, ich hatte wahnsinnig Lust zurückzugehen und mein Leben zu sortieren.

00:32:58: Klingt so ein bisschen aus der Reduktion wieder zurück in die Fülle?

00:33:03: Total!

00:33:03: Aber die Fille sortiert und bewusst danach.

00:33:08: Ich hatte mein Leben langfülle, ich hätte immer ein gutes Leben.

00:33:10: Mir ging es immer wahnsinnigt gut.

00:33:13: Mir hat's nie an irgendwas gemangelt.

00:33:16: Aber es war nicht das, was ich gebraucht habe und nicht das was zu mir gepasst hat.

00:33:21: Und das weiß man nachher?

00:33:23: Es

00:33:24: kriegt gerne sehr Haut!

00:33:25: Das klingt so schön.

00:33:27: Kleine Schritte großer Neustart.

00:33:29: Ich komme jetzt auf dein Buch.

00:33:32: Es heißt Baby Steps.

00:33:33: Ich halte es jetzt auch nochmal in die Kamera für alle, die uns bei YouTube zuschauen.

00:33:37: Das Buch hat den Untertitel wie du in kleinen Schritten dein Leben revolutionierst.

00:33:43: Revolution klingt sehr groß Baby steps, sehr klein.

00:33:47: Wie passt das zusammen?

00:33:49: Wunderbar!

00:33:51: Du musst es sagen.

00:33:52: Nee ich möchte es sagen Es ist so dieses... Die Revolution, ich mein momentan unsere Zeit ist unfassbar schnell.

00:34:03: Wir rennen alle so und wir rennen nur noch.

00:34:06: Wir renn nur vielen Dingen hinterher.

00:34:10: Wir haben vergessen Pausen zu machen Und die Revolution daran ist zu sagen, hey klein wenig.

00:34:19: Nicht dieses hinterherrennen und dem Trend nachrennen oder dahin rennen sondern zu sagen in dessen ist schon eine Revolution.

00:34:29: weil ich uns alle daran erinnern möchte dass diese kleinen Schritte die richtigen sind.

00:34:36: es

00:34:38: keine Neuerfindung lauze gab's da hat das schon gesagt das ist alles nichts neues.

00:34:45: Aber es sind Dinge, die wir eigentlich wissen.

00:34:46: Die wir aber vergessen haben.

00:34:48: Gib uns vielleicht ein konkretes Beispiel wo aus seinem kleinen ersten Schritt dann wirklich etwas Großes Nachhaltiges entstanden ist?

00:34:56: Also was ich gerne dazu sage damit auch klar also damit ein plakatives Beispiel ist eine Sprache lernen.

00:35:06: Wir müssen nicht in zwei Wochen Crashkurs machen, unser Leben stilllegen lassen und irgendwo in das Land fliegen.

00:35:13: Wo man die Sprache lernt.

00:35:14: wir können, wenn man natürlich beruflich danach die Sprachraus ist was anderes aber jetzt mal als Wunsch eine Sprache lernen.

00:35:22: ich muss nicht in das land Ich muss nicht vierzehn Tage Crash kurs machen.

00:35:26: Ich kann ein Jahr lang jeden tag einen einwort lernen.

00:35:29: Das kostet dich zwei minuten Drei Minuten, um es zu schreiben.

00:35:35: Um es auszusprechen und dieses Wort zu lernen.

00:35:38: Du hast in einem Jahr ... Lass mal ein paar Feiertage raus aber du hast auf jeden Fall so dreieinhalbfünfzig realistische Wörter gelernt und kannst dich mit dreienhalbfünftig Wörtern in diesem Land schon ganz nett unterhalten.

00:35:54: Stimmt!

00:35:55: Hast du so chinesisch gelernt?

00:35:56: Auf diese Weise?

00:35:57: Nee, du warst ja dort,

00:35:58: ne?!

00:35:59: Ich hab

00:36:00: den... Crash Course, den Crash Course bekommen.

00:36:03: Trotzdem klingt logisch ein Schritt nach dem anderen aber es braucht trotzdem Disziplin.

00:36:09: und ist es nicht oft so?

00:36:10: wir schaffen vielleicht den ersten Schritt oder machen das eine Woche?

00:36:14: Eine Woche lerne ich meine Vokabel dann kommt irgendwie der Durchhänger

00:36:19: Genau.

00:36:19: Also diese Disziplin, also dieser Durchhänge, den kennen wir alle.

00:36:26: Es gibt ja so viele Dinge im Leben wo wir alle schon mal gestolpert und übermotiviert sind und anfangen auch das Thema Fitnessstudio

00:36:35: da ist.

00:36:36: Ja

00:36:37: ich weiß nicht... Wir melden uns an und gehen irgendwie zwei Wochen hin und dann haben wir einfach keine Zeit mehr.

00:36:45: es ist einfach nicht möglich Und das ist nicht ganz wichtig zu sagen, klar fehlt dann dieses Disziplin.

00:36:54: Aber vielleicht war dann dieser Baby-Step zu groß?

00:36:56: Dann mach ihn doch bitte kleiner!

00:36:57: Dann sag dir nicht du meldest dich im Fitnessstudio an, dann nehmt ihr eine App die vielleicht kostengünstig ist und versuch mal einen Monat lang deine Übungen zu machen.

00:37:07: Dann macht sie nicht jeden Tag, dann macht sie jeden Mittwoch oder zweimal die Woche.

00:37:13: Also

00:37:13: du meinst wenn man abbericht, dann war der Schritt schon zu groß.

00:37:17: Ich bin mir dann nicht ganz sicher.

00:37:18: Bei mir sind schon oft auch Mini-Steps, die ich bei etwas mache und ich bleib trotzdem nicht dabei.

00:37:23: Zum Beispiel?

00:37:24: Ja Sport ist ein gutes Thema.

00:37:26: also ich habe wirklich von einem Füße der Arbeiten mini Übungen bekommen und am Anfang habe ich das wirklich brav jeden Tag gemacht.

00:37:34: das waren fünfzehn Minuten.

00:37:37: ja jetzt bin ich froh wirklich froh wenn ich es dreimal die Woche schaffe.

00:37:41: Was war der Grund, warum du es angefangen hast?

00:37:44: Ja

00:37:44: ich hatte Kreuzschmerzen beim Sitzen und hab irgendwie gemerkt ja.

00:37:48: Ich brauch da mehr Muskulatur im Chor.

00:37:52: Und bin auch deswegen hin und hab gesagt welche Übungen... Ich habe schon gewusst, brauchst du mir das nicht sagen!

00:37:56: Ich geh in ein Fitnessstudio, das mach' ich nicht, ist mal alles zu.

00:37:58: Ich brauche wirklich was Kleines, was ich jeden Tag machen kann.

00:38:01: Das sind halt so.

00:38:02: begonnen haben wir tatsächlich mit einem oder zwei Übung, das ging gut aber sobald's dann so auf fünfzehn Minuten war und das hat sich aber aufgebaut sogar Geht nicht, schaffe ich.

00:38:13: Nicht aus Zeitgründen sondern weil da ein innerer Widerstand ist.

00:38:18: Und was machen deine Schmerzen?

00:38:20: Die sind trotzdem weg.

00:38:22: Ja vielleicht ist das auch der Grund, das stimmt

00:38:25: Also

00:38:26: dass der Grund nicht mehr da ist dafür, dass ich es machen muss.

00:38:29: Genau was ich so gelernt habe ist einfach wir wollen Veränderung meistens dann wenn das Leid schon groß ist Rückenschmerzen Knie-Schmerzen, irgendwas was uns ins Fitnessstudioorte zum Sport treibt.

00:38:46: Es ist meistens das Leid auch eine Beziehung zu beenden die fürchterlich ist.

00:38:52: es ziehen ja viele auch Männer und Frauen lange mit sich bevor sie dann diesen Schritt gehen.

00:38:58: und ich glaube dieser diese dieses oh Gott ich muss mein Leben ändern da muss man immer gleich alles ändern.

00:39:05: Ich glaube so dieses Thema Veränderung ist ganz oft erst dann da, wenn das Leid groß genug ist.

00:39:12: Und darauf was ich gerne hätte dass wir alle in kleinen Schritten laufen und mit dem Flow gehen und uns hinterfragen uns immer mal wieder updaten selber, dass wir diese große Veränderung gar nicht mehr brauchen.

00:39:29: Weil wir durch kleine Schritte immer schon so ein bisschen justieren können und anpassen

00:39:35: können.

00:39:36: Und wenn das Leid nicht mehr da ist wie jetzt in deinem Fall die Schmerzen weg sind dann hast du ja im ersten Moment gar keinen Grund irgendwie was zu tun.

00:39:46: Dann wäre es einfach, was ist der nächste Baby Step den du wieder machen könntest?

00:39:50: Könntest du damit dir die Rückenschmerzen nicht mehr bekommst?

00:39:52: kannst du vielleicht zwei mal die Woche wieder bei drei vier Minuten anfangen für dich und dann dich so eben wieder ein bisschen Weil, also wieder ein kleineren Schritt machen.

00:40:03: Weißt du ich mein?

00:40:03: Ich jetzt weiß wie du meinst!

00:40:06: Und du sagst ja auch, schreib's doch in deinem Buch so schön diese kleinen Schritte die umgehen quasi unseren Widerstand im Gehirn.

00:40:12: Wenn wir was zu Großes vornehmen dann sagen wir gleich mal schaffe ich nicht.

00:40:16: Kannst du uns ganz kurz vielleicht auch erklären, was da in neurowissenschaftlicher Hinsicht im Gehirn passiert?

00:40:22: Wenn wir diese kleinen Schritte gehen, das finde ich auch sehr spannend.

00:40:25: Also unser Gehirne liebt alles, was Gewohnheit ist und Unterkontrolle ist eine große Veränderung anstrebt, Dinge die gewohnt sind zu ändern.

00:40:44: Dann passiert es dass diese Hirnschranke uns einen Alarm gibt ein voller Alarm.

00:40:49: das ist wie eine Provokation fürs Gehirn.

00:40:52: da wird was geändert und unser Gehirnen weiß in dem Moment nicht ob das etwas Gutes oder was Schlechtes ist.

00:40:58: Es geht nur um eine Veränderungen.

00:41:01: Ob das gut oder schlecht ist das entscheiden wir aber erst mal Genau.

00:41:07: Und erstmal ist es eine Provokation und das wird abgelehnt, und da passiert alles was geht, dass man sich da... Dass man überfordert ist, dass mal gestresst ist, all genau diese Dinge passieren dann?

00:41:21: Und deshalb wir dann auch Dinge wieder aufhören und nachlassen oder auch gesundes Essen.

00:41:26: Das klappt irgendwie.

00:41:27: drei, vier, fünf Tage vielleicht auch sieben und dann heute muss schnell gehen!

00:41:34: Und das ist genau, dass bei unserer Gehirn nicht darauf vorbereitet ist auf diese großen Veränderungen.

00:41:39: Und deswegen die Baby-Steps, die für jeden von uns natürlich anders sind.

00:41:43: Jeder von uns hat in verschiedenen Ebenen andere Baby-Stapps.

00:41:47: Das was ich als riesig empfinde sagst du warst ja lächerlich sehr mini klein können wir mal einen drauf legen und vielleicht auch andersrum auf anderen Ebennen.

00:41:57: Diese Baby-STAPs sind für das Gehirnt keine Provokation.

00:42:02: Und deswegen kommen wir da sehr viel langfristig weiter als mit diesen riesen Veränderungen, was mir aber ganz wichtig ist, was ich dazu sagen möchte es gibt im Leben wenn das jetzt jemand hört und sagt ne?

00:42:15: Es gibt Situation in dem Leben, da helfen keine Baby Steps.

00:42:20: Wenn wir von Krankheiten sprechen, von Schicksalsschlägen, Jobverlust elementare Krisen, finanzielle Belastungen und so weiter.

00:42:31: Man kann schon in Baby Steps gehen.

00:42:33: aber ich will nur einfach sagen es gibt Situationen da muss man einfach... Da muss man in großen Schritten was verändern.

00:42:42: Mein

00:42:42: Tipp für Sie Wer sich für ganzheitliche Gesundheit interessiert, dem leg ich die kommende Ausgabe von Bummen Balance ans Herz.

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00:43:00: Außerdem im Heft Mikrobiomtipps aus der TCM Wege aus dem Food Noise Lifehacks des Neurowissenschaftlers Andrew Hubermann Die besten Fitness-Hotels und vieles mehr.

00:43:11: Ab achtnoktober im Handel.

00:43:16: Babys selbst sind da kein aller Heilmittel für jede Situation im Leben, falls jetzt jemand zuhört der einfach ein elementares Problem hat.

00:43:26: Nur das wollte ich einfach nur gesagt haben.

00:43:27: Ja, finde ich sehr gut dass du das sagst weil sonst klingt alles so leicht ja mach's nur in kleinen Schritt.

00:43:32: So ist es eigentlich nicht.

00:43:34: Gabs bei dir so einen Baby Step?

00:43:36: Wo du gesagt hast ja da hab' ich ganz klein begonnen und das war mein erster Schritt und daraus ist dann etwas Großes entstanden.

00:43:42: Ah!

00:43:42: Das gab's ganz viel.

00:43:43: Das gab´s bei der Fotografie.

00:43:45: Das gabs bei Himbeerfarben.

00:43:48: Ich habe Gruppenreisen... Aber

00:43:50: was war da?

00:43:51: Ich möchte sogar an einem konkreten Schritt.

00:43:52: also wir haben jetzt Beispiele gehabt.

00:43:53: Du hast das Essen erzählt Du hast Sport erwähnt.

00:43:56: Was war das?

00:43:57: Zum Beispiel beim Fotografieren, was war der erste Schritt?

00:44:01: Mir eine Kamera zu kaufen!

00:44:03: Aber der erste schritt ist ja ein schöner Schritt.

00:44:06: Genau, aber ich glaube also...was da noch vor weggegangen ist erstmal zu... Und das hat mir bei allem, was ich so tue und es mache auch heute übrigens noch mich zu fragen.

00:44:16: Was bringt mir den Spaß?

00:44:17: Was macht mir den Spass?

00:44:18: Das selbe, was sich kennenlernen, zu wissen, was man möchte, was ein...was man auch langfristig machen möchte.

00:44:25: Die Kamera begleitet mich heute noch also ich fotografiere heute auch noch Leute und auch alles Mögliche, was mir vor die Linse kommt.

00:44:34: aber Ich glaube, so der erste Schritt ist so dieses was macht mir Spaß.

00:44:40: Wo möchte ich hin?

00:44:41: Was ist mein Ziel?

00:44:42: Sich mal immer da...ich komme immer wieder drauf zurück mit sich selber, sich beschäftigen Zeit zu nehmen.

00:44:49: Und im Fall

00:44:49: des Fotografierens war es jetzt nicht gleich die große Ausstellung!

00:44:52: Ich brauche eine große Ausbildung machen, sondern ich möchte mal ne Kamera um mich mit dir beschäftigen weil das ist ja auch Kamerakaufmiese noch relativ leicht.

00:44:59: aber dann nächste kleine Schritt wäre hier sich mal mit dem Ding ordentlich auseinandersetzen ziemlich kompliziert, also die Scheitere der regelmäßig daran.

00:45:09: Deswegen bin ich auch da klassische Handyfotografierer während mein Mann sich halt wirklich mit seiner mit seinen diversen Kameras da stundenlang beschäftigt, die natürlich auch dann auch die besseren Bilder macht.

00:45:20: Keine Frage!

00:45:21: Da gibt es zu einem kleinen Schritt das nächste, ja?

00:45:23: Na aber es ist seine Leidenschaft und

00:45:25: Steine.

00:45:25: Die Technik nämlich.

00:45:27: Genau.

00:45:27: Und das finde ich immer ganz wichtig.

00:45:29: Dinge, die für jemanden toll sind müssen für jemand anderes nicht toll sein.

00:45:34: Wir sind alle Individuen wir lieben alle andere Dinge und das mag ich auch so an dem Thema Baby Steps weil das auf alles projizierbar Und auch das Thema mit der Fotografie.

00:45:47: Ich hab mich da reingefuchst, ich habe einen Kurs in Shanghai belegt und nach diesem Kurs bei einer Universität belegt, weil ich gemerkt habe es mir zu wenig, ich will dann noch mehr wissen.

00:45:59: für mich gefunden habe.

00:46:01: Genau und sowas halt auch beim Coaching, ja?

00:46:03: Und es kann aber auch sein dass nach ich nach zwei drei Babys der Steps merke okay ist vielleicht noch nicht meins.

00:46:09: Dann hab' ich noch nicht groß investiert dann kann ich immer noch zurück.

00:46:12: Und das ist genau das sage ich auch.

00:46:14: Ich hab mittlerweile auch sehr viele Frauen die neu gründen wo ich auch sag also die sich mit der Nische und dem Endprodukt So viel Gedanken machen und so festhängen, wo ich immer sage Leute es ist nix in Stein gemeißelt aber fangt an mit einem kleinen Schritt.

00:46:34: Und das ist auch mal magisch wenn man in eine Richtung läuft und man muss aber loslaufen.

00:46:38: Man muss sich bewegen, man muss in Bewegung kommen.

00:46:41: Ich bin auch ein sehr energetischer Mensch.

00:46:42: also ich glaube auch dran wenn du den ersten Schritt in die richtige Richtung gehst oder überhaupt gehst, dass dann das Universum dir schon die Dinge schickt, so wie du brauchst.

00:46:54: Nicht nur positive Sachen aber eben manchmal ist halt auch ein Richtungswechsel nicht ganz so schön.

00:47:00: Aber einfach dieses losgehen Du musst in Bewegung kommen.

00:47:05: was tun

00:47:06: Karina?

00:47:06: Was war der erste Baby Step zu diesem Buch?

00:47:10: Der erste Baby step war der Gedanke Das ist schön wäre, wenn ich so ein Buch hätte was mich jeden Tag, wenn nichts möchte daran erinnert.

00:47:24: Mal kurz bei mir einzuchecken ohne dass ich mich selber Gedanken machen muss sondern so eine Anleitung wie bei mir selber kurz einschicken kann.

00:47:36: Ohne viel Zeit!

00:47:37: Du hast dir dann einen Koopter oder eigentlich einen Co-Photograben geholt, Marc Rasmus, er ist ja auch kein Unbekannte.

00:47:45: Er ist, ich glaube ein Fernseh?

00:47:48: Sateins

00:47:49: Chef, kann man sagen.

00:47:50: Aber wir wissen wahrscheinlich weniger, dass er auch ganz toll fotografiert und der hat eben die sehr, sehr viele Tierfoto.

00:47:56: Ich zeige jetzt noch mal eins in die Kamera auch gemacht.

00:47:59: Also man sieht da hier einen Elefanten mit einem Baby und drüber steht Selbstfürsorge Und du gibst uns diesen Pult?

00:48:05: Das ist ein sehr umgemölicher Ratgeber möchte ich mal sagen.

00:48:08: Es sind einerseits diese schönen meist-Tierfotografien und dazu gibt es dann eben Impulse.

00:48:14: Ich habe mir da hier ein Leserzeichen gemacht an der falschen Stelle.

00:48:20: Aber ich wollte darauf zu sprechen kommen weil das hat mich so angesprochen.

00:48:24: Da gab's Bild, ich glaube eines Löwen oder einer Löwin.

00:48:30: Das kann ich nicht zu genau sagen.

00:48:32: und dann steht Souveränität.

00:48:34: dabei.

00:48:34: weißt du welche Seite?

00:48:36: ich finde sie jetzt leider nicht meine und wie?

00:48:41: was ist dazu erst?

00:48:42: Da wolltest Du über Souverämität schreiben und hast dann das Bild dazu gesucht.

00:48:45: oder war da zuerst das Bild dieser starken Löwin?

00:48:48: und Du hast dann über Soveränität geschrieben?

00:48:52: Dieses Bild finde ich auch ganz toll.

00:48:54: Ich muss dir zu sagen, Marc macht sensationelle Fotos und wir haben eine sehr ähnliche Leidenschaft oder gleiche Leidenschaft, das ist Afrika.

00:49:03: Ich habe durch meinen Vater eine sehr enge Verbindung zur Afrika und Marc fotografiert seit vielen Jahren Afrika- und die Tierwelt.

00:49:14: Bei mir ist es so, um zurückzukommen zu deiner Frage.

00:49:20: Ich habe eine Idee über was ich schreiben möchte und dann suche ich mir ein Bild.

00:49:24: Sondern ich gucke mir Bilder an und dann spricht mich sofort... Also wenn das dann so ist, spricht mich das Thema sofort an.

00:49:33: also ich weiß es sofort.

00:49:35: Jetzt hab'

00:49:35: ich's auch gefunkt.

00:49:36: Es ist so ein cooles Bild, ich hoffe man siehts.

00:49:41: Und ich glaube, es gibt wirklich nichts Souveräneres.

00:49:46: Wenn man ihn anguckt, dann denkt man doch wirklich... Oh Gott!

00:49:50: Der ist sowas in sich rund, dem kann keiner was.

00:49:56: Ich finde der schreit nach Souveranität.

00:49:59: Genau so dieses Bild mit den Elefanten und den beiden Themen verbunden hat.

00:50:04: das erste Kapitel, glaube ich.

00:50:06: Das ist eines meiner Lieblingsbilder weil wir Menschen ... Verbundenheit so sehr brauchen.

00:50:11: Aber das war, ich habe das Bild gesehen von Marc und war sofort klar.

00:50:15: Das war sofort Verbundenkeit.

00:50:18: Also andersrum funktioniert es auch nicht?

00:50:21: Ich glaube dein Buch liest man auch nicht so von vorne bis hinten sondern dass ich eher zum Durchblättern wo bleibst du hängen bei welchem Stichwort?

00:50:28: und dann sind auch immer schöne Fragen dabei die irgendwie zur Selbstreflexion einladen und deren weiterbringen.

00:50:35: Ohne zu akademisch wird und ohne dass es anstrengend wird, sondern ich versuche immer die Bilder mit der Message so zu kombinieren das es so ein Ticken überraschend ist.

00:50:50: Also dass man das Bild anschaut auf zum Beispiel das Thema Roll Model fällt mir ein mit dieser Bulldogge, mit diesem Plastik Bulldogg dahinter, dass man so ein bisschen schmunzelt dass wir nicht alles immer so eng und so ernst sind, das Leben muss schön sein.

00:51:06: Und soll schön sein!

00:51:10: Ich versuche schon immer eine kleine Prise angemessene Prise Humor mit reinzubringen.

00:51:17: Dass man dann Spaß hat auch diese Messages zu lesen und sich vielleicht mal kurz daran erinnert.

00:51:22: oder auch das Thema Provokation der Hippo Dass wenn man mal wieder provoziert wird, dass man vielleicht kurz an diesen Hippo denkt und schmunzelt.

00:51:31: Und die Situation dann so ein bisschen entschärft für sich nicht.

00:51:34: Stimmt!

00:51:35: Ich habe auch viel Humor herausgewiesen.

00:51:36: Auch hier zum Beispiel im Aufbluse.

00:51:38: Das finde ich auch so süß.

00:51:40: Wer sich aufbläst, wird gesehen.

00:51:41: Wer Substanz hat, wird ernst genommen.

00:51:43: Genau.

00:51:45: Wir haben schon so... überzogen mit dazu.

00:51:48: Aber es war jede Minute natürlich wert, aber ich möchte jetzt und da bleiben wir eigentlich eh bei den Tierbildern auch noch ein ganz großes Thema zu sprechen kommen die sozialen Medien und eigentlich auch nochmal deine Geschichte auch nochmal aufgreifen.

00:52:03: weil also ich kürze das jetzt ein bisschen ab zunächst mal findet man sehr viele Tierbilder auch auf deinem Link in der Account.

00:52:11: Es war ja dann so, dass du eben in China ein ganz erfolgreiches Business hattest und dann seid ihr aber zurück nach Deutschland.

00:52:17: Dein Mann, du und deine Tochter.

00:52:19: Und dein Business in China war eigentlich nichts mehr wert weil du hast in Deutschland bei Null begonnen und ich glaube bei achtzehn Followern auf LinkedIn.

00:52:30: Was hast Du gemacht damit?

00:52:31: du dann innerhalb von ganz wenigen Wochen Aber es war kein Jahr, zehn Monate und du hattest Hunderttausend Follower.

00:52:40: Und ich glaube, siebenundvierzig Millionen Aufrufe auf LinkedIn!

00:52:44: War das strategisch geplant?

00:52:46: War das purer Zufall?

00:52:47: War dass Glück?

00:52:49: Wie wird man zum LinkedIn Star?

00:52:51: Also hätte mir das jemand verkauft, dass er das schafft.

00:52:53: Hätte ich gedacht was ein Schalertan?

00:52:55: Ja

00:52:57: und ja... Ich bin nach Deutschland gekommen und es hat hier niemand interessiert, dass ich da bin.

00:53:03: Und dann musste ich eben mir eine Plattform suchen.

00:53:06: Es war LinkedIn!

00:53:07: Ich hatte damals wie du schon gesagt hast, ich glaube achtzehn Kontakte oder dreizehn und hab dann irgendwie einen Monat gebraucht um mutig zu sein um meinen ersten Post zu posten und da wollte ich irgendwie so'n bisschen wichtig sein.

00:53:20: Also dieses, oh Gott ich muss ja zeigen.

00:53:23: Ich bin ein Coach und ich kann was und so.

00:53:25: Du wolltest quasi das, was du in China gemacht hast?

00:53:27: In Deutschland weiter machen.

00:53:29: Genau!

00:53:30: Und dann habe ich damals, ich glaube zehn Leute die ich kannte gebeten mir dann Like zu geben und sieben haben mich ignoriert und drei haben sich erbarmt weil sie mich irgendwie ein paar Tage später gesehen haben und es war natürlich einen Riesenflop.

00:53:44: und dann habe Ich muss so bei dem bleiben, wie ich funktioniere.

00:53:53: Und das ist auch das große Geheimnis für mich auf LinkedIn gewesen.

00:53:59: So dieses authentisch bleiben bleibt du selber.

00:54:01: Hör auf was zu wollen, was du nicht bist sondern das bringt dich nicht voran.

00:54:10: und ja ich war ein erfolgreicher Coach in China aber es war China!

00:54:13: Es war halt nicht Deutschland Und da muss man halt nochmal neu anfangen.

00:54:20: Wir sind nach Hause gekommen wegen Covid, Covid hat uns damals in die Knie gezwungen und sind dann nachhause gegangen.

00:54:29: Als ich angefangen hatte mit LinkedIn regelmäßig zu posten war das schon so, dass es viel Zeit gefressen hat bis ich das überhaupt mal gekonnt habe.

00:54:39: Ich hab mir einen Coach genommen, einen LinkedIn-Coach.

00:54:44: Genau, tatsächlich war das wirklich... Also der erste Schritt war sich zu entscheiden welche Plattform ich für mich auswähle.

00:54:50: Hättest

00:54:50: du dich auch für Instagram entscheiden können?

00:54:52: Warum

00:54:52: nicht?

00:54:52: Ja also wenn man meinen LinkedIn-Account kennt dann weiß man ich poste ungern was von mir.

00:54:59: Ich bin jetzt nicht ein Mensch der sich selber... Mir geht's um die Sache und ich bin eine Personmarke.

00:55:09: aber so dass man mich nicht die ganze Zeit sehen muss Teile eben meine Dinge.

00:55:16: und da dachte ich einfach, Instagram ist da.

00:55:18: Das ist falsche für mich!

00:55:19: Ich folge super gerne auf Instagram Leuten die ich toll finde und die das super machen wo ich jedes Mal denke, boah, ich könnte es nicht.

00:55:28: Und wo ich ganz viel Respekt vorhabe aber es wäre einfach zwar nicht mein... hab Instagram, aber ganz klein.

00:55:37: Wie muss man posten, um auf LinkedIn so zu performen?

00:55:41: Also zum einen ist es auf LinkedIn.

00:55:43: Es gibt ein paar technische Dinge die man wirklich beachten muss.

00:55:46: wenn du einmal die Woche postest gehst du unter.

00:55:49: das nimmt der Algorithmus nicht wahr?

00:55:51: ich habe angefangen habe sieben Tage die Woche zum Leitwesen meiner Familie gepostet meistens zu Essenszeiten weil mir irgendein Coach mal gesagt hatte es muss mittags um eins sein.

00:56:00: das war eine Vollkatastrophe weil da hat meine Tochter Schule ausgedacht da sollte ich gerade kochen mein Mann aber kurz Lunchzeit und ich saß da mit dem Computer.

00:56:11: Aber

00:56:12: ist das tatsächlich so, dass bei LinkedIn bestimmte Zeiten besser sind als andere?

00:56:16: oder ist es ein Mythos?

00:56:17: Also ich möchte mich jetzt nicht mit großen Linkedin Coaches anlegen, aber für mich sage es ist ein Mythus.

00:56:24: Meine Zeit die ich poste, die Leute die mir folgen Die wissen, wenn ich poste und dann sehen sie mich oder sie sehen mich ein paar Stunden später.

00:56:34: Für mich funktioniert LinkedIn so, dass es für mich passt.

00:56:38: Sonst müsste ich mich zu sehr verbiegen.

00:56:40: Und du sagst einmal in der Woche einen Prost ist zu wenig?

00:56:44: Wie

00:56:44: viele wären denn gut?

00:56:45: Drei auf jeden Fall!

00:56:47: Wenn

00:56:47: schaffst Du

00:56:48: drei

00:56:48: mittlerweile?!

00:56:49: Und du machst alles selbst?

00:56:50: Alles!

00:56:51: Ich mach alles selber... Ja, und wenn ich mal nicht poste dann hat das seine Gründe.

00:56:57: Dann habe ich nicht vorgearbeitet weil ich arbeite... Ich hab einen Link in den Tag.

00:57:02: Das war am Anfang nicht so.

00:57:03: Da habe ich wirklich meine Posts gemacht und direkt online gestellt Und es hat unheimlich viel Zeit gedauert.

00:57:11: Mittlerweile habe ich meinen Stil Ich habe meine Art.

00:57:14: Ich bin mir sehr nah in meinen Post.

00:57:16: Also Leute die mich kennen Erkennen mich auch an den Posten in der Ironie und so ein bisschen mit gerade Humor.

00:57:26: Aber auch mit dieser Ernstigkeit und Gratlinigkeit, du hast die Wahl übernimmt.

00:57:35: Und da fühle ich mich wohl mit.

00:57:36: Ich habe mittlerweile ... Es wurde immer weniger, weil einfach die Arbeit, Gott sei Dank, immer mehr geworden ist.

00:57:43: Jetzt sind es dreimal die Woche, die bediene ich aber in der Regel auch.

00:57:47: Dein ganz großes Thema ist ihr authentisch leben.

00:57:51: und gerade das ist ja auf sozialen Medien schwierig, weil was ist davon nicht inszeniert?

00:57:56: Jetzt sagst du selbst Instagram wäre es für dich nicht gewesen.

00:57:59: da musst du von dir selbst sehr viel Preis geben.

00:58:01: Das willst du nicht!

00:58:04: Kann man authentisch sein ohne etwas von sich preiszugeben?

00:58:09: Ja also wenn ich jetzt wenn ich Texte posten würde, die so gar nicht zu mir passen und gar nicht meins sind.

00:58:22: Wo ich gar nicht hinterstehen kann aber weil ich weiß sie funktionieren das wäre unauthentisch.

00:58:27: also Ich bin wenn man mein LinkedIn Profil anschaut Das geht wirklich die Jahre zurück und

00:58:34: ich

00:58:34: bleibe immer Ich bin immer meiner Linie treu geblieben.

00:58:38: Auch wenn viele gesagt haben, wie kannst du da so Videos posten und auch mit Tieren drin?

00:58:47: Ich muss ehrlich sagen, das hat mich nie so besonders interessiert.

00:58:51: Weil meine Message wie ich finde kommt so einfacher an den Mann.

00:58:55: Wer ist denn auflegend?

00:58:56: Denn wir sind alles Geschäftsleute!

00:58:58: Wie oft isst man auflegenden?

00:58:59: Man scrollt durch und bleibt stehen und meistens nicht wenn man noch ein Fact-Cheat oder irgendwie was sieht... Sondern man bleibt stehen, wenn man den Hook sieht und das ist ein interessanter Hook vielleicht.

00:59:12: Und dann auch noch so einen Video was eigentlich auf dem ersten Moment gar nicht dazu passt.

00:59:16: Dann bleibt man kurz stehen und dann hat man auch so'n bisschen Kurzpause aber auch so n bisschen Snackable Content der mich schon auch mal weiter bringen kann.

00:59:26: also dass was ich da teile Teile völlig kostenfrei und Das sind alles Tipps die man wirklich auch direkt ins Leben anwenden kann.

00:59:34: Das ist authentisch sein, das ist ein großes Thema eben bei dir.

00:59:38: Hast du das Gefühl, dass viele Führungskräfte oder überhaupt vielleicht viele Frauen nicht authentisch sind?

00:59:45: Dass da noch ganz großer Bedarf ist?

00:59:47: Oh, das kann ich so nicht beurteilen!

00:59:51: Dazu müsste sich die Frauen besser kennen und ich...

00:59:54: Aber du coacht sie ja in die Richtung.

00:59:55: Achso meine

00:59:56: Klientin?!

00:59:57: Ah okay, da ist es so, einige Frauen schon noch so ein bisschen manchmal gefangen sind in der Rolle.

01:00:09: Und auch, ich glaube aber das liegt eher daran dass das Thema authentisch ein bisschen missverstanden

01:00:13: wird.

01:00:13: Ah ja dann darüber müssen wir reden.

01:00:17: Authentisch heißt nicht alles was ich denke, dass ich es auf den Tisch legen muss sondern authentisch heißt für mich, dass sich bewusst meine Rolle entsprechend Dinge auch tun muss, dass man als Geschäftsführer Leute entlassen muss.

01:00:37: Das entspricht sicherlich nicht der Norm und Werte von vielen die ich gecoached habe aber das ist halt part of it.

01:00:43: also da muss man halt...das muss man machen!

01:00:48: super authentisch machen kann, sagen viele.

01:00:51: Kann man schon weil man muss die Rolle einfach bedienen und dann ist es trotzdem authentisch weil du dir dessen bewusst bist.

01:00:57: wenn du aber plötzlich Rollenspielst Dann wird es unauthentisch, dann ist das anders.

01:01:03: Es geht bei mir immer um Bewusstsein, sich seiner bewusst sein und sich der Rolle bewusst sein.

01:01:08: Ich spreche mit meiner Tochter zu Hause am Küchentisch sicherlich anders wie ich jetzt hier mit dir spreche.

01:01:14: Bin ich deswegen unauthentlich?

01:01:16: Nein!

01:01:17: Aber es ist einfach der Rolle an sich, ich finde das Thema Rollen auch immer so nutzen gerade ganz viele.

01:01:25: Es ist halt einfach, es nutzt mir jetzt nichts.

01:01:27: Wenn ich so mit dir spreche wie ich jetzt mit meiner Tochter sprechen würde... ...es wäre einfach nicht angemessen.

01:01:33: und wenn man das bewusst macht dann ist es immer noch authentisch.

01:01:37: Das heißt

01:01:37: es ist Bewusstsein dafür notwendig zu wissen auch wer bin ich jetzt gerade?

01:01:42: Stimmt das überein was ich denke was ich fühle mit dem was ich sage wie ich mich gebe?

01:01:47: dass

01:01:48: wird dich authentisch leben.

01:01:50: und das zweite ist du Ermutigst vor allem Frauen, nämlich an sehr stark dazu ihr Leben in den eigenen... In dem Mittelpunkt zu stellen.

01:01:59: Also quasi das eigene Leben zu leben.

01:02:02: Du nennst es so schön On Yourself.

01:02:05: Vielleicht sagen wir uns zum Schluss noch was bedeutet es wirklich jetzt ganz konkret sich selbst zu gehören?

01:02:11: Ich finde den Ausdruck so schön!

01:02:13: Das freut mich sehr.

01:02:15: On Your Self ist für mich der Inbegriff von Self-Leadership.

01:02:21: keine Opferrolle, sondern ich gehe meinen Weg.

01:02:25: Ich möchte gerne die Konsequenzen für mein Handel in

01:02:29: Kauf.".

01:02:30: Ich weiß wenn ich einen Fehler gemacht habe und dass ich es versuche zu revidieren oder wieder gutzumachen sei es zwischen menschlichen Beziehungen nobody is perfect das ist mir immer ganz wichtig aber dass man die Verantwortung für sein Leben übernimmt Wenn man zum Beispiel in einer fürchterlichen Ehe ist und du die ganze Zeit darüber redest, dann ist irgendwann der Punkt wo das nicht mehr ... Dann sag ich jetzt on your self.

01:03:02: Jetzt nimm dein Leben in die Hand!

01:03:06: Das heißt entweder du entscheidest dich in dieser Ehe zu bleiben, dann beschwer dich aber nicht Oder du entscheidest dich, aus dieser Ehe rauszugehen.

01:03:16: Wenn sie dir ja nicht gut tut und wenn du es so schlimm findest dann geh aber dann

01:03:21: mach was!

01:03:22: Bewege dich in die Richtung zu dir.

01:03:26: Bedeutet dieses Union selbst dass ich damit rechnen muss andere Menschen enttäuschen?

01:03:34: Ja, also es kommt immer auf die Art der Beziehung an, die du mit den anderen Menschen hast.

01:03:39: Ich glaube das Thema Grenzenaufsetzen ist immer so ein bisschen schwierig wenn man plötzlich nein sagt zu Menschen wo man eigentlich immer alles getan hat und praktisch für den Anderen gelebt hat und jetzt plötzlich bei mir war und gelernt hat zu sagen hey hier ist meine Grenze wo's mir einfach nicht mehr gut tut.

01:03:57: und dann muss man ja dem andern nicht von Buch schlagen sondern man kann das einfach auch ganz klar kommunizieren.

01:04:06: Nur egal wie nett man das kommuniziert, dass beim Gegenüber meistens je nachdem wie selbst reflektiert das Gegenüber ist, es ist erst mal komplette Ablehnung.

01:04:17: und so im Gotteswillen was mit der los, dies in der Krise

01:04:21: muss jetzt gar nicht im privaten oder beruflichen Kontext sein.

01:04:24: Aber definitiv ja.

01:04:27: Auch da!

01:04:28: Aber das mit dem, was rätst du Frauen da?

01:04:30: Dann trotzdem die Grenzen zu ziehen oder ermutigst du sie daran so bleiben auch wenn es ihnen schwerfällt.

01:04:40: Unbedingt!

01:04:41: Es ist unser Leben.

01:04:42: wir haben dieses eine Leben je nachdem was man glaubt.

01:04:45: aber gehen wir davon mal aus dass wir dieses eine leben haben.

01:04:49: und es ist doch so schade wenn wir uns zur Zeit vergeuden indem wir irgendwelchen anderen Leuten nicht sagen wollen dass da unsere Grenze ist, weitergehen.

01:05:01: Unser Leben uns entgegenlaufen und unser Leben in die Hand nehmen.

01:05:05: Und das ist genau das was ich immer sage mit dem On Yourself.

01:05:08: Nimm Verantwortung für dich nicht nur für andere, es ist so leicht für andere Dinge zu regeln und für andere.

01:05:14: Da sind wir aber gut.

01:05:15: Mach's für Dich!

01:05:17: Steh hin und sag ok Ich beschwärme mich jetzt schon lange über den Chef oder die Chefin.

01:05:24: Jetzt wird es Zeit, ich ende erst.

01:05:26: Was immer ist bedeutet und ich glaube wenn du den Weg gehst und das immer wieder bei dem Thema so vorhin hatten dann kommen die richtigen Dinge dir schon in den Weg.

01:05:36: da glaube ich ganz fest rein.

01:05:38: Und dann ist es nur mehr wichtig den ersten Schritt zu tun oder?

01:05:40: Ganz genau!

01:05:41: Carina Helmen mich vielen Dank für das schöne Gespräch.

01:05:44: Ich habe zu danken.

01:05:45: dankeschön

01:05:47: Wenn Ihnen dieser Episode gefallen hat, freue ich mich über Likes, Kommentare und den Podcast gerne abonnieren.

Über diesen Podcast

Wir sprechen in diesem Podcast über relevante Themen unserer Zeit und wollen unseren Hörerinnen und Hörern damit neue Inspirationen für ein besseres Leben geben.
Sie können sich hier Anregungen holen aus den Bereichen Spiritualität, Achtsamkeit, Psychologie, Wellness, Gesundheit, Medizin, Bewegung und Ernährung. Kompetent, sympathisch und authentisch machen wir Lust auf ein genussvolles, gesundes Leben und bieten eine Fülle an Ideen, wie man mit ganz einfachen Methoden und Tipps den Alltag bunter und bewusster gestalten kann.
Die Gespräche führt Kristin Pelzl-Scheruga, Chefredakteurin von WOMAN Balance, Österreichs Magazin für achtsamen Lifestyle.
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von und mit Kristin Pelzl-Scheruga

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