00:00:00: Was wir verstehen müssen ist, Trauma entsteht im Beziehung und Trauma kann nur in Beziehungen heilen.
00:00:08: Zeit zum Reden!
00:00:10: Der Podcast von Bummern Balance.
00:00:13: Ich bin Christine Peltzer-Scheroga, Chefredakteurin und ihre Gastgeberin.
00:00:17: Hier geht's um ganzheitliche Gesundheit, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung.
00:00:22: Neu dazu?
00:00:23: Persönliche Einblicke, Tipps und Impulse.
00:00:26: Los geht es.
00:00:28: Hallo und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörern.
00:00:31: Und ein herzliches Hallo auch allen die dieser Episode auf YouTube ansehen!
00:00:37: Sich tief verbunden fühlen frei leicht und lebendig.
00:00:41: danach sehnen wir uns alle echter Kontakt und Begegnungen mit anderen.
00:00:46: das ist unsere Medizin und gleichzeitig ist es das was wir am meisten fürchten.
00:00:53: wie lösen wir dieses Dilemma?
00:00:55: Das weiß mein heutiger Gast und ich freue mich riesig, dass er heute hier bei uns ist.
00:01:00: Ganz herzlich willkommen Peter Beer!
00:01:03: Schön, dass ich da sein darf.
00:01:05: Ich freue mich so sehr, dass du es hierher geschafft hast.
00:01:08: Ich stelle dich mal ganz kurz vor.
00:01:10: Du bist Psychologe Meditations- und Achtsamkeitslehrer sowie Spiegelbestellerautor Und du warst schon einmal bei uns zu Gast im Podcast und zwar vor ziemlich genau fünf Jahren damals allerdings noch remote zugestellt zugeschaltet aus Bayern und wir haben damals über die Kraft der Meditation gesprochen.
00:01:32: Und ein Satz von dir ist mir in Erinnerung geblieben, du hast damals gesagt wer atmen kann?
00:01:37: Kann auch meditieren!
00:01:40: Und tatsächlich ist es so dass du mich damals zum Meditieren gebracht hast.
00:01:46: Wir haben vorhin schon in nostalgischen Zeiten geschweren.
00:01:49: Wir haben damals auch eine Cover-Story gemacht zu deinem Buf, damals über die Meditation das neue Joggen.
00:01:56: Du hast gesagt meditieren soll das neue joggen werden.
00:01:59: und ja wie ist es jetzt wenn du fünf Jahre da zurück meditierst du immer noch täglich, ist das ein wichtiger Teil für dich?
00:02:11: Was hat sich da geändert auch?
00:02:13: Meditation ist meine Grundlage im Leben.
00:02:16: Ich habe es gerade eben gesagt nächste Woche bin ich wieder für die ganze Woche in der Meditations-Retreat wo ich mir Zeit nehme um einfach wieder ganz tief anzukommen.
00:02:25: Die Welt dort draußen ist so wild!
00:02:27: Wenn ich durch Wien laufe, bin ich in Wien nicht gewöhnt.
00:02:31: Ich lebe normalerweise auf einer kleinen Waldhütte im Bayerischen Wald wo ich einfach umringt bin von Natur und Bäumen von nichts.
00:02:37: Und dort ist es ganz eine große Harmonie und Stellen.
00:02:39: Da komme ich in der Stadt und da sind so viele Geräusche.
00:02:42: Dort ist ein Krankenwagen, da sind die... Wir alle kennen das!
00:02:45: Wir haben diesen vielen Input im Außen.
00:02:49: Nicht nur von unserer Stadt sondern auch vom Handy, unserem Leben, unsere Arbeit, unsere Beziehung und unseren inneren Themen.
00:02:57: dann kann es uns überrollen.
00:03:01: Und Meditation ist das, ich lass alles zur Ruhe kommen.
00:03:06: So ein schönes Bild ist wenn man sich vorstellt dass es mehr so aufgewühlt ist im Sturm die Wellen schlagen hoch und Meditation bringt das alles wieder zu ruhig.
00:03:15: Man kommt wieder bei sich an.
00:03:16: das ist eine absolute Notwendigkeit.
00:03:19: Ich finde immer es klingt so leicht.
00:03:20: das haben wir auch damals besprochen.
00:03:23: aber was mir an an deiner Zugangsweise so extrem gefallen hat, du hast das aufs einfache runtergebracht.
00:03:30: Du hast damals gesagt beginn mit einer Minute am nächsten Tag zwei etc.
00:03:35: und das war ein Grund warum ich begonnen habe weil die Hemmschwelle dadurch kleiner geworden ist.
00:03:42: und was mir aber auch so gefallen hat und das ist so typisch für dich Du bist, finde ich nicht jemand der so von oben herab prädigt im Sinn von mach das und dann passiert das.
00:03:51: Und so geht es und das ist der einzige richtige Weg sondern du machst das auf eine sehr menschliche und nahbare Weise.
00:03:58: Du bist ein Topcoach bis mit allen Größen regelmäßig auf den größten Bühnen bei Kongressen zu mentaler Gesundheit.
00:04:06: aber ich find' du bist fast der Einzige der sehr tief auch in die eigene Seele blicken lässt.
00:04:15: Ich glaube, dadurch erreichst du, dass man dir so gerne zuhört.
00:04:19: Weil es so glaubhaft ist und eben... Man erfüllt das mit weil mir geht's zum Beispiel auch so obwohl ich jetzt schon so lange meditiere mich holt das schon immer noch total ein.
00:04:30: also ich bin jetzt nicht... Du wirkst wirklich sehr entspannt!
00:04:33: Das
00:04:35: ist spannend!
00:04:35: Ja also
00:04:36: ich hab das schon vielleicht nicht so gut kann dieses im Jetztsein oder diese Effekte der Meditation immer.
00:04:46: Ich bleibe dran, ich merke schon einen großen Unterschied an Tagen wo ich es schaffe in der Früh.
00:04:51: Ich mache so fünf bis zehn Minuten und weiß es sollte vielleicht länger sein Aber das macht einen Unterschied.
00:04:57: Und trotzdem zum Beispiel erst heute in der Nacht, das muss ich jetzt erzählen... Wenn ich aufgewacht war wieder so, ah es ist alles zu viel!
00:05:04: Es ist wirklich gerade eine dichte Phase mit Magazin-Podcasten.
00:05:07: Dann steht ein großes Event bevor und ich sage zu meinem Mann so mitten in der nachts, tu ich schaff das nicht?
00:05:13: Das ist mir zuviel.
00:05:15: Und lustigerweise hat er gesagt, jetzt bist aber nicht ihm jetzt.
00:05:21: Und man erkennt das oft bei anderen Aber bei sich selbst so schwer, weißt du was ich mein?
00:05:28: Und jetzt bist ja komplett im Widerstand mit all dem, was die Daumen geben.
00:05:34: Dann ist es auch besser gegangen!
00:05:36: Was ich damit sagen will... Auch wenn man meditiert und schon länger ist das nicht so, dass deswegen alle Probleme weg sind.
00:05:44: Nein, nein, nein.
00:05:45: Das ist eine komplett falsche Annahme.
00:05:47: Auch wenn du sagst, ich wirke sehr entspannt.
00:05:49: Ich bin auch noch aufgeregt.
00:05:51: Und ich habe auch nochmal Angst.
00:05:53: ganz normal, es ist menschlich.
00:05:55: Ich glaube was wir nie vergessen dürfen so lang wie diesen Körpel hier haben die ganzen menschlichen Emotionen und die menschliche Gefühle haben ein Nervensystem, haben einen Geist immer katastrophalisiert.
00:06:06: Und die Praxis ist es Die Übung ist es sich immer wieder zurück zu holen.
00:06:10: So auch ich habe gestern gemerkt wie ich gerade gesagt habe ich lebe normalerweise in der Natur.
00:06:15: Mein Nerven System ist auf die Natur eingestellt.
00:06:17: Das ist sehr fein, sehr offen, sehr empfindsam Nicht für die Stadt.
00:06:22: Man gewöhnt sich ja an das, wo man lebt.
00:06:24: Unser ganzen Körper passt sich an das an und die Stadt war gestern für mich viel.
00:06:29: Dann leg ich auch abends im Bett und merke, mein ganzer Körper pulsiert umbebt einfach von der Stadt!
00:06:35: Mein Nervensystem hat es alles aufgesagt und dann das zu akzeptieren.
00:06:41: So sagen wir jetzt ist es so... Und das ist okay.
00:06:44: Jetzt ist nicht gerade die große Entspannung, jetzt ist nicht grade die große Freude.
00:06:48: Das ist auch Mensch sein und es braucht es!
00:06:50: Weil der Punkt in dem Moment – du hast es grad so schön beschrieben – wo wir da gegen kämpfen, wo wir diesen Widerstand dagegen haben und sagen, ah ich darf mich grad nicht so fühlen oder….
00:07:02: Dann halten wir daran fest.
00:07:04: aber wenn wir dann sagen, ach jetzt grad es ist so Dann kann sich etwas in uns entspannen.
00:07:09: Das bedeutet nicht, dass wir da perfekt entspannt sind aber unser Körper kann in ein Verarbeitungsprozess kommen wo er in die Entspannung findet.
00:07:19: Jetzt auf das kommen wir dann noch zu sprechen ganz intensiv eben auf das neue Thema was du heute mitgebracht hast.
00:07:28: Aber manchmal ich muss jetzt fragen weil es mich auch schon so lange beschäftigt wenn ich das immer wieder habe dieses Gefühl Es ist trotzdem so viel Ich fühle mich gestresst.
00:07:38: Wann bleibe ich in der Annahme?
00:07:40: Okay, es ist gerade so.
00:07:41: Und wann muss ich einen Schritt setzen und sagen okay dann muss ich jetzt aber in meinem Leben was ändern?
00:07:46: Ich finde das die größte Schwierigkeit.
00:07:48: Hundertprozentig!
00:07:50: Und da gibt's kein... Das ist der Moment wo du was verändern darfst.
00:07:53: Ich hab vor kurzem ein wundervolles Buch in der Hand gehabt.
00:07:56: Ich habe es nicht ganz gelesen, aber der Titel hat mich erst mal provoziert.
00:08:00: Und zwar hier ist der Titl achtsam geht die Welt zu Grunde.
00:08:03: Dann haben wir gedacht oh das ist ja spannend.
00:08:04: achtsamm geht die welt zu GrundE.
00:08:06: warum?
00:08:07: Achtsamkeit ist für mich die Grundlage, um wirklich Leben zu leben.
00:08:10: Das ist ein großer Baustand für ein friedliches Miteinander.
00:08:14: und dann schreibt sie achtsam geht die Welt zugrunde.
00:08:18: Aber ihre Hypothese war die dass wenn wir alles nur mit uns ausmachen nur meditieren unsere yoga machen Und nichts im außen verändern vor allem sie hat auf gesellschaftliche Probleme hingedeutet Dann Machen wir manchmal nicht das was wichtig und richtiges.
00:08:33: ich glaube die Das innere Gefühl von, ich darf bei mir ankommen.
00:08:42: Ich darf in mir einen klaren Geist kultivieren nicht aus dem Kampf, nicht aus einem Fluch zu sagen.
00:08:47: Mir ist jetzt alles so viel und ich breche jetzt alles ab, aber ich möchte es nicht mehr.
00:08:50: Okay, ich merke dieses Gefühl der Überforderung, dass mein Nervensystem an einem Punkt ist wo es eigentlich reicht.
00:08:59: Und dann komme ich mal bei mir ein.
00:09:00: Mach!
00:09:01: Nehmen wir Zeit für die Meditation, um die Ruhe zu kommen.
00:09:05: Nehmen mir Zeit damit mein Geist klar wird und mit diesem klaren Geist kann ich dann Entscheidungen treffen für meinen Leben.
00:09:10: Und wenn wir die Entscheidungen aus dem Geist treffen, wenn wir in Überlebungsmodus sind, dann sind die Entscheidenden meistens nicht wirklich gut.
00:09:18: Dann sind sie aus dem Überleben heraus!
00:09:20: Und darum ist meine Einladung, wenn solche Lebensentscheidungen anstehen wo ich sage möchte ich mein Shop wechseln.
00:09:25: Möchte ich reduzieren?
00:09:27: Möchtig in die Natur ziehen?
00:09:28: Möhchte ich eine größere Veränderung?
00:09:30: Mötte ich mich mit meinen Partner trennen oder was?
00:09:31: Dann darf man sich Zeit nehmen für diese Fragen und man darf still werden weil die Antwort nicht im Außen und die Antwort ist nicht laut Die Antwort ist immer aus einem stillen Präsenz, wo man fühlt das ist der nächste Lebensabschnitt kann.
00:09:47: ganz persönlich von mir.
00:09:51: Ich mag das, wenn ich mich da einfach gern echt zeige.
00:09:54: Ich habe auch gemerkt zu den letzten drei Jahren, also gerade schon angegangen ist es im Außen sehr erfolgreich und in mir so eine Seele, die gerne praktiziert, gerne in der Stille ist.
00:10:08: Und ich hab immer mehr gemerkt dass mich diese Wölter draußen eingenommen hat.
00:10:11: Der Volk hat mich eingenomen, jeder hat was gebraucht.
00:10:15: Jeder wollte ein achtsamkeitsleerer Meditationslehrer haben Und da gibt es natürlich ja dieses dienende Herzen.
00:10:21: Ich sage, ich mache's gern und dann wurde aber zu
00:10:26: viel.".
00:10:27: Und ich habe mir immer wieder die Stille gesucht und habe gemerkt, mein Leben darf jetzt wieder in Richtung mehr Praxis gehen – also mehr Meditationspraxis gehen.
00:10:36: Mein Leben darf irgendwie Natur gehen!
00:10:38: Dann habe ich mich innerlich ausgerichtet.
00:10:40: Ich möchte das mehr in mein Leben haben, nicht dass ich alles andere abgebrochen habe, nicht, dass ich gesagt habe, okay, ich mag das Alter jetzt nicht mehr und ich mache nur noch etwas Neues und ich muss es flüchten.
00:10:48: Nee so... Das ist ein neuer Weg in meinem Leben.
00:10:54: Wie ich wünsche mir ein Leben in der Natur?
00:10:57: Ich wünsch mir ein einfaches Leben!
00:10:59: Und hab das wie so als Nordstern für mich genommen.
00:11:03: Und ohne alles Alte abzubringen, bin ich dann einfach kontinuierlich gefolgt.
00:11:06: Und wenn ich jetzt drei Jahre später angucke wie mein Leben aussieht... Ich hab immer noch Termine meiner Stadt und ich habe natürlich immer noch meine Arbeit oder die von Herzen gern tue.
00:11:15: Und gleichzeitig, ich bin in der Natur gezogen, ich habe das in meinen Leben gebracht.
00:11:19: Aber ich hätte es nicht gespürt mit der Klarheit, wenn ich nicht zur Ruhe gekommen wäre!
00:11:26: Und da ist natürlich auch dieses Diese innere Arbeit, welche Konsequenzen hatten das?
00:11:34: Wo bin ich noch identifiziert mit dem Altener.
00:11:37: Wo halte ich noch an etwas Festes, was eigentlich längst vergangen ist?
00:11:41: All diese Fragen darf man sich natürlich stellen in diesem Prozess.
00:11:43: Die Antworten kann man nur finden wenn wir still werden.
00:11:47: im Lauten finden wir sie nicht.
00:11:49: Du hast mir im Vorgespräch in einem Nebensatz gesagt und da habe ich wirklich geschluckt Erfolg ist dir nicht mehr wichtig.
00:11:58: Das passt zu dem, was du jetzt gesagt hast.
00:12:01: Ja!
00:12:03: Und ich hab draufgesagt und wahrscheinlich bist du gerade deshalb so erfolgreich?
00:12:07: Kann sein und ich such's wirklich nicht mehr.
00:12:09: So das passt auch ganz gut zu den Buchten, die sich jetzt geschrieben hat, um Beziehung weil ein großer Teil meines Lebens Und was natürlich ja gesellschaftlich so unterstützt wird und ganz vieles zu leben ist.
00:12:22: Wir haben die Illusion, wenn wir erfolgreich sind dann sind wir jemanden und dann finden wir das am Ende.
00:12:29: Und es wissen die meisten nicht mehr dass sie das suchen nämlich Liebeverbindung.
00:12:34: Sie denken Wenn ich der große bin oder wenn ich das habe Wenn ich an dieser Position bin, dann bekomme ich die Aufmerksamkeit.
00:12:43: Dann werde ich gesehen und dann bekam ich Liebe.
00:12:45: Und diese Illusion ist bei mir einfach geplatzt.
00:12:47: So, ich habe gemerkt... Kein erfolgter Welt kann das was im Inneren sich sehen, wirklich berühren.
00:12:56: Das kann nur Beziehung, das kann nur zwischen miteinander.
00:13:01: Es kann nur die Stille, es kann die Beziehungen zu einem selbst und andere Menschen füllen.
00:13:09: Und wenn man beides hat, den Wunsch nach Frieden und man möchte trotzdem erfolgreich sein.
00:13:16: Ja was bedeutet ein Erfolgreich?
00:13:17: Also ist es dieses gesellschaftlich angesehen Erfolgreich?
00:13:21: oder ist es erfolgreich für mich, wenn ich glücklich bin?
00:13:23: Ist es erfolgreich fürs mich, dass ich am Morgen aufstehend lächle?
00:13:27: Ist das erfolgreich für mir, wenn Ich ein toller Papa bin?
00:13:30: Es ist erfolgreich für meine tolle Beziehung?
00:13:32: Oder ist es auch erfolgreich für mein volles Kontakt?
00:13:35: Was ist Erfolg für mich?
00:13:37: Und wenn wir da jetzt in die Psychologie blicken, das ist bei uns vom Achtsamkeitslehrer weg.
00:13:41: Die längste psychologische Studie der Menschheitsgeschichte wurde dann nach Harvard University durchgeführt und sie sollte schauen was halt uns gesund?
00:13:50: Was macht uns glücklich?
00:13:51: Was lässt uns lang leben?
00:13:53: also was ist der Faktor?
00:13:55: Da wurden große probanten Gruppen untersucht von Akademikern über die Handwerker Klar, also den Mittelstand über ganz viele Menschen wurden untersucht und über Jahrzehnte.
00:14:06: Und dann selbst die Kinder und die Enkelkinder wurden untersuchten.
00:14:10: Es wurde alles untersucht!
00:14:12: Ist es der Beruf?
00:14:14: Ist das der Status?
00:14:15: Ist es das Geld?
00:14:17: Ist ist die Lebensweise?
00:14:18: Ist sie die Herkunft?
00:14:19: Was ist der Faktor?
00:14:22: Nach vielen Jahrzehn in der Forschung nach Millionen von Datenpunkten war es ein Ergebnis, es sind Beziehungen Es sind die zwischenmenschlichen Beziehungen, es ist unser Umfeld mit dem wir in Verbindung sind.
00:14:35: Das uns gesund halt, das uns glücklich halt, dass uns lang leben lässt!
00:14:39: Es ist nicht der Ruhm, es is'n nicht des Geldes... ...Es ist nicht den Erfolg, es isn't der Status,... ...Es iss nicht die Macht.
00:14:45: Es sind diese Beziehung, die uns wirklich glücklich machen und wir stecken gesellschaftlich in dieser Illusion drin.
00:14:52: Wir wurden vom ersten Tag an konditioniert und geprägt, dass wenn ich dort jemand bin, wenn ich leiste, wenn Ich mach dann bekomme ich da am Ende etwas, aber das geht nie auf.
00:15:03: Dann werde ich gemocht!
00:15:04: Aber
00:15:06: dann sind wir entweder klappts und wir sind oben an der Spitze und dort allein oder es klappt nicht.
00:15:13: Und wir sind völlig frustriert und denken ja wenn ich nur dort oben an einer Spitze wäre, hätte ich's.
00:15:17: Es ist beides mal eine Illusion.
00:15:20: Ich habe sie nicht nur selbst in meinem Leben erlebt sondern auch an Wirklich vielen Menschen, die sehr erfolgreich sind mit denen ich gearbeitet habe, die einfach innerlich leer sind.
00:15:31: Die innerlich etwas hinterher gehetzt sind wo sie geglaubt haben das füllt etwas und es tut's nicht.
00:15:39: Jetzt muss ich philosophisch werden um die Frage einfach ganz zu beantworten weil am Ende des Tages bin ich davon überzeugt dass wir nach Hause kommen wollen, dass wir uns noch liebe sehnen denn unsere Wesensnatur und das erfahren wir in der Meditation ist diese Liebe.
00:16:00: Das ist die Liebe, nach der wir uns unbewusst ziehen und wir haben ganz früh angefangen Verknüpfungen zu erstellen.
00:16:08: wenn ich leiste erfahre ich diese Liebe.
00:16:12: Wenn ich gerecht werde erfahr' ich diese Liebe.
00:16:16: Wenn ich irgendjemand bin erfahr', ich diese liebe.
00:16:20: Ich bin nicht bedingungslos geliebt, ich bin nicht bedingungslos in Verbindung zu dieser Liebe sondern es ist bedingungshvoll.
00:16:27: Und wenn wir verstanden haben, wir wollen dort zurück.
00:16:32: Eine gute Freundin hat es mir gesagt, als sie das erste Mal das wirklich in der Tiefe erfahren hat, sie ist ihr ganzes Leben lang dem Erfolg hinterhergegangen und sie war erfolgreich Geschäftsführerin von zwei Unternehmen und hat einen Paar Schick vor und hat den Traummann gehabt, hat das perfekte Kind gehabt aber war leer, er war ausgebrannt... ...und dann hat sie durch eine ganz intensive innere Arbeit wieder Zugang zu dem gefunden und funken von dem wahrgenommen Und was es eigentlich geht, und sie hat gesagt ich würde alles verschenken.
00:17:05: Ich würde den Porsche hergeben, ich werde mein ganz materiellen Besitz ergeben.
00:17:11: Ich habe mich nach dem gesehen, das suchen wir alle!
00:17:14: Wir haben's verloren...
00:17:17: Was mich gerade bewegt?
00:17:19: Was haben wir in letzter Zeit nicht über Selbstfürsorge
00:17:22: gehört?!
00:17:23: Aber der Trend kann schnell zu einer Belastung werden, wenn daraus ein neuer Leistungsdruck entsteht.
00:17:29: Und beim ständigen Betonen von Nein-Sagen und Grenzen setzen gerät etwas leicht aus dem Blick wie gut uns andere Menschen tun.
00:17:37: Vielleicht bedeutet Ware selbst für Sorge, gut auf sich zu schauen und sich trotzdem auf andere einzulassen – so unperfekt wie wir eben sind!
00:17:54: Dann hilft uns das zu spüren und dann richten wir den Kompass nach diesen neuen Werten aus.
00:18:03: Damit uns jetzt der Müllbilder einmal aufs eigeltje Thema auch kommen, also diese Frage mit der Meditation wäre so der erste Schritt um dieses Bedürfnis zu spüren und du hast dich ja jetzt sehr intensiv damit auch beschäftigt in deinem neuen Buch.
00:18:16: Jetzt muss ich es endlich sagen, dein Titel, das ist schon mal kurz erwähnt Achtsamkeit und Beziehungen.
00:18:22: Es ist so druckfrisch dass es noch nicht einmal hier ist.
00:18:25: Ich durfte die Fahnen einlesen Ein sehr berührendes Buch, ich bin mir sicher Sobald ich's dann haptisch habe wirds wieder eines meiner Nachtkastellbücher.
00:18:34: Das sind die an denen ich am Abend immer lese sowie auch schon deinen Meditationsbuch vor fünf Jahren Erstehenden im Arkana-Verlag, absolute Kaufempfehlung kann ich jetzt schon sagen.
00:18:46: Aber um die Klammer zu schließen, also ein erster Schritt wäre tatsächlich, dass ich täglich auf das Meditationskissen gehe und spüre was will ich wirklich?
00:18:56: oder sind es irgendwelche äußeren Dinge, die mich antreiben?
00:19:00: Und vielleicht auch um offener für Beziehungen zu werden aber vielleicht erkläre uns du Peter Was war der Grund für dieses neue Buch?
00:19:09: Achtsamkeit und Beziehungen.
00:19:13: Und du meditierst ja schon noch täglich, das wollte ich auch noch fragen.
00:19:16: Ja, wie lange?
00:19:18: Kommt drauf an!
00:19:20: In der Stadt nicht ganz so viel in den Naturskönnissen, dass es ein paar Stunden sein.
00:19:23: Da stehe ich wirklich ganz früh auf fünf Uhr und dann sitzt sich einfach... Also ich möchte es nicht als ... Ich möchte es nicht sagen, ich muss jetzt auch ein paar Stunden sitzen.
00:19:34: Nein!
00:19:34: Es ist einfach so mein Zuhause geworden.
00:19:36: Das ist so mein Wesen geworden.
00:19:39: Ich stehe dann auf, sitze auf der Meditationskiste und die Zeit... Die vergeht so schnell.
00:19:45: Und dann sind halt schnell mal zwei drei Stunden vorbei, dass ich erst um fünf bis acht Uhr gesessen bin.
00:19:50: Aber das ist nicht der Ding, dass man sagt, oh der Piet hat eine Meditation zu uns.
00:19:53: Dann sagt er, ich musste fünf bis eight Uhr sitzen.
00:19:55: Wenn ich fünf Minuten setze, ist es okay.
00:19:57: Wenn ich zehn Minuten setz, ist ok.
00:19:59: Wenn etwas tut, dass mein Nervensystem reguliert, ist das gut!
00:20:04: Und es muss am Anfang gar nicht die Meditation sein.
00:20:06: Es kann auch sein, ich gehe in den Park spazieren und ich tue was... Nur einfach meinen ganzen Körper nicht stimuliert wird.
00:20:12: Kein neuer Input und etwas in mir zur Ruhe kommen kann.
00:20:16: Das ist die Praxis.
00:20:17: Am Anfang ist vielleicht Meditation auch überfordern?
00:20:20: Man muss sich hinsetzen und dann merkt man, mein Geist ist einfach so überaktiv.
00:20:23: Mein Körper ist völlig unruhig.
00:20:25: Ich kann gerade gar nicht sitzen!
00:20:26: Und da ist jetzt nichts von Frieden da.
00:20:28: Da ist es nichts davon da, dass ich mich spüre und genau weiß was ich im Leben will.
00:20:33: Und das erst mal die Überforderung mit dem da, was eigentlich da ist.
00:20:36: Aber das auch zu spüren... Hey, ich funktioniere mein ganzes Leben in einem Überforderungsmodus?
00:20:42: Ich glaube, ich darf mal einen Gang zurückschalten.
00:20:44: Ach, das singe alles wichtig.
00:20:47: Du wolltest aufs Buch wie das geht Das
00:20:49: und vielleicht noch ganz kurz ein Einschuld, weil du sagst okay da kommen natürlich auch schlimme Gedanken oder nicht schönes.
00:20:55: Dass das einmal hoch kommt dass es normal ist was mir auffällt und das kommt dann eben auf dein Buch.
00:21:04: ich merke das schon dass diese zehn Minuten Zumindest in diesen zehn Minuten.
00:21:09: Sehr oft ein sehr schönes Gefühl ist dieser Frieden, so quasi jetzt ist alles gut ich muss grad nix leisten das ist die Zeit für mich.
00:21:19: Damit es aber dann auch so dass es nach diesen zehn minuten meditieren was ich liebe dann auch wieder schnell vorbei ist sobald halt der Alltag wieder weitergeht ja?
00:21:26: Das muss ich auch dazu sein.
00:21:27: Ist mir nicht normal.
00:21:28: Ja und das ist auch normal.
00:21:30: Völlig normal genau also wenn das jemand erlebt ist es völlig normal.
00:21:34: Stell mir dich hier zuvor du sitzt da in deinem wunderschönen Natur zu Hause, meditiere sehr viel und bist aber offensichtlich irgendwann draufgekommen.
00:21:45: Das Meditieren alleine ist es auch nicht.
00:21:46: ich kann noch so sehr zu mir finden.
00:21:48: Es fehlt was Entscheidendes?
00:21:50: Ja also in dem Buch beschreibe ich ganz schön weil die Meditation war für mich auch nachhause kommen endlich mal sich friedvoll fühlen.
00:22:05: Ich war immer geplagt von Ängsten, von einer Unruhe und Ansparung.
00:22:08: Es hat mich mein ganzes Leben lang begleitet und an diese unglaubliche Leistungsdruck.
00:22:12: Ich wollte erfolgreich sein.
00:22:14: Meditation war dann das erste Mal für mich so... Das kommt was in mir zur Ruhe!
00:22:20: Natürlich wenn man länger meditiert begegnet einen anderen auch Themen.
00:22:23: Das heißt es kommt etwas aus dem Unterbewusstsein hoch, dass gesehen werden will, es verarbeitet werden will.
00:22:28: Aber es war für mich ein Rückzug.
00:22:30: Und gleichzeitig Wurde es zu etwas, wo ich auch vor etwas weggelaufen bin?
00:22:38: Nämlich vor der Menschlichkeit.
00:22:39: Vor der Beziehung von der Begegnung zu anderen Menschen weil Ich vor allem unsicher war in der beziehung zu anderem menschen.
00:22:47: Ich war immer unsicher unter dem menschen.
00:22:49: ich war immer ein bisschen ängstlich war immer angespannt habe immer geklappt so wie ich bin.
00:22:54: Darf ich nicht sein?
00:22:56: Ich muss irgendjemand sein.
00:22:58: Du musst eine Rolle spielen!
00:22:59: Ich muss eine Rolle spielen, ich muss jemand anders sein wie ich bin und der Menschen kann mich nicht
00:23:04: entspannen.".
00:23:05: Und dann gab es natürlich die Meditation.
00:23:06: oder war das ein schöner Zuflucht?
00:23:09: weil dort gerade im Senn-Meditation sehr intensiv praktiziert und bindert auch zu Hause, da sitzt man still, man schaut gegen die Wand, man blickt sich nicht mal in die Augen, weil man wirklich bei sich bleiben soll.
00:23:22: Man spricht nicht miteinander.
00:23:24: Das klingt erst mal sehr streng.
00:23:25: Für mich war es das schönste der Welt, weil ich musste mich einfach dieser Angst vor Beziehung, vor Begegnung nicht stellen.
00:23:30: D.h.,
00:23:31: ich habe mich geflüchtet sozusagen auch in die Meditation um jemand anderem nicht begegnen zu müssen.
00:23:39: Ich kann das so gut nachvollziehen!
00:23:41: Es ist auch ein bisschen das was ich gemeint hab, quasi in diesen zehn Minuten... oder manchmal vielleicht sogar fünfzehn Minuten.
00:23:48: Da geht es immer tiefer, da bin ich ganz bei mir, da kann mich niemand stören, da bist du so wie du bist.
00:23:54: Genau!
00:23:55: Und dann wenn wir mit anderen sind, dann kann ich uns genau das nicht erlauben zu sein, wie wir sind?
00:24:01: Ja und du sagst dann eben die frühkindlichen Prägungen vor allem, die das verhindern diesen echten Kontakt... Du beschreibst dich selbst als hochsensibles Kind und hast offensichtlich auch sehr früh gelernt, dass Kontakt etwas Unsicheres ist.
00:24:19: Etwas worauf man sich nicht verlassen kann und ich glaube das es ganz vielen Menschen so geht.
00:24:26: Und ich glaube da müssen noch nicht einmal die großen Traumen passiert sein.
00:24:30: Das sind vielleicht kleine Mikroverletzungen und sie ist uns aber schwer machen uns voll auf jemandem einzulassen oder dies vielleicht auch schwer machen überhaupt auf Menschen zuzugehen, überhaupt rausgehen zu wollen.
00:24:43: Meditationskissen bin ich für mich, da ist es ja sehr gemütlich.
00:24:47: Wie hast du das geschafft diesen Schritt?
00:24:50: Durch ganz viel Schmerz.
00:24:53: eine Beziehung.
00:24:54: also.
00:24:54: meine Ehe ist damals gescheitert dann auch als ich war verheiratet.
00:24:58: Ich habe aber gemerkt dass die Beziehungen, die ich lebe nicht die Tiefe hatte nach der ich mich gesehen hatte.
00:25:08: wir haben uns auch ganz lange auseinander entwickeln.
00:25:13: Die Problematik ist ja die, wir machen früh Beziehungserfahrungen und glauben das ist Beziehung.
00:25:20: Und wir kennen gar nichts anderes!
00:25:22: Das heißt... Wir denken so wie ich meine Beziehungen zu meinen Partnern, zu meinem Freunden, zu meiner liebsten Lebe, das sind einfach Beziehlungen.
00:25:30: Und so war es für mich auch.
00:25:31: Ich hab mein' das ist ganz normal, dass man angespannt ist und nicht.
00:25:34: das ist alles ganz normal.
00:25:35: Ich wusste nicht mal, dass es etwas in mir gibt, das sich zurückhält, das ich nicht wirklich einlassen kann Und das ist dann erst rausgekommen, wie die Beziehung angefangen hat zu wackeln.
00:25:50: Wie ich gemerkt habe keine Beziehungen, die funktioniert nicht mehr.
00:25:54: Damit ich es verstehe... Du hattest das Gefühl nicht ganz du sein zu können oder dir hat was gefehlt?
00:26:01: Wie merkt man, dass man sich nicht ganz auf eine Beziehung einlässt?
00:26:05: Woran kann ich das merken?
00:26:07: oder ist es das was du auch meinst wenn du von der großen Not sprichst in deinem Buch.
00:26:11: Also... Ich schreib's eingehen in meinem Buch, schreibe ich so kannst Du Dich im Beziehungen wirklich vollen lassen.
00:26:19: Kannst Du wirklich so sein wie Du bist!
00:26:22: Oder hast Du das Gefühl, dass Du etwas zurückhalten musst?
00:26:24: Hast Du das gefühlt, dass du dich unsicher fühlst?
00:26:27: Hast du das Gefühl das Du lieber allein wärst?
00:26:29: kennst du das Gefühl, dass du dich bei anderen wirklich geborgen
00:26:33: fühlst?
00:26:33: Darf ich da was antworten?
00:26:36: Ich kenne beides.
00:26:37: Ich hab tatsächlich in meiner Beziehung das Gefühl ich kann mich sowas von fallen lassen so zeigen wie ich bin viel mehr als mit anderem und trotzdem habe ich oft das Bedürfnis auch allein zu sein
00:26:49: Und das ist in Ordnung.
00:26:50: Also wenn du sagst, du hast diese Fähigkeit und das Bedürfnis nach Alleinsein ist nichts falsches, der Bedürbnis nach Rückzug.
00:26:57: Ich glaube es ist etwas zu tiefsmenschliches dass wir auch Zeit für uns selbst bedanken.
00:27:01: Auch jetzt ist das jetzt im meinem Leben immer noch was ganz ganz Wichtiges.
00:27:06: Zeit für mich ja wo ich denn einfach für mich bin.
00:27:10: aber die Frage ist kann ich in Beziehung wirklich so loslassen?
00:27:14: Es hat sich immer etwas... Du hast
00:27:15: dich verstellt.
00:27:16: Ich habe mich verstellt, oder?
00:27:18: Es war immer etwas ganz subtil angespannt und wenn es wirklich nahe wurde, wenn es die Beziehung sehr eng wurde, wurde in mir etwas unruhig.
00:27:29: In einem Magen gegeben sie sich zusammengezogen hat wo ich mich zurückgezogen hatte, wo ich Angst hatte und dann unbewusst ausgewichen bin Und andere erleben das, dass sie gar nicht in Beziehung gehen können.
00:27:43: Dass die sagen, ich bin lieber für mich alleine und schmeißt das Leben für mich oder das andere Extrem ist man klammert.
00:27:50: Das heißt man bindet sich so stark an jemanden und verstellt sich dann immer und lebt gar nicht wer man selbst wirklich isst.
00:27:57: Dann ist er in dieser Verschmelzung.
00:28:00: Also diese zwei Bewegungen gibt es ja entweder Ich verschmelze mit der anderen Person oder ich lebe die Autonomie.
00:28:06: Das heißt, ich brauche niemand anderes.
00:28:08: Es
00:28:08: pendeln zwischen autonomie und Bindung.
00:28:10: also wir wollen ja alle möglichst frei sein und trotzdem sehen wir uns nach Nähe und das ist natürlich immer so ein bisschen eine Gradwanderung.
00:28:17: genau was du eigentlich beschrieben hast.
00:28:19: es eigentlich sehr gesund dass ich sage ich kann bindung leben kann aber auch autonomen sein.
00:28:26: und wenn man jetzt auf der psychologischen Ebene beantwortet es ist eben schwierig wenn nicht entweder Die Bindung brauche und nicht autonom sein kann, als ich nicht selbst sein kann.
00:28:35: Sondern nur ganz bin mit der anderen Person.
00:28:38: Da steckt ja eine Angst dahinter?
00:28:39: Das ist eine
00:28:40: andere Angst dahinten!
00:28:41: Also wenn ich verlassen mit Alleinschaft, ist es nicht oder das andere extrem ist natürlich... Ich kann nicht in Bindung gehen.
00:28:48: Ich bleibe in der Autonomie hängen
00:28:50: weil mir... Steckt auch ne Angst dahin.
00:28:51: Steckt
00:28:51: da auch ne' Angst hin.
00:28:52: Es sind beides mal diese große Not, diese frühkündlichen Verletzungen die wir dort erfahren haben.
00:28:57: Und bei mir, weil du noch mehr gefragt hast war's so, ich wollte Beziehung leben Aber ich merke, ich habe durch die Meditationspraxis einfach auch gespürt.
00:29:06: Ich kann mich da nicht fallen lassen!
00:29:08: Ich kann dann nichts loslassen und etwas fürchtet sich.
00:29:11: Vor allem wenn der Partner mich... SSH ist in mir etwas ängstlich geworden, wenn der Partner zu lang weg war.
00:29:21: Da wurde ich gemerkt, oh, mir geht es nicht gut, wenn ich wirklich allein bin außerhalb dem Meditationskontext.
00:29:27: Und da hab' ich gemerkt, ich darf da nochmal ganz tief hinschauen Und habe aber dann und das war der spannende, wo jetzt sich die Sicht der Kreis schließt.
00:29:35: Sobald ich wieder Meditationskisten im Kurs war, war wieder alles okay!
00:29:38: Das heißt dieser Schmerz dieses Alte hat sich vor allem in Beziehung gezeigt... ...und ich hab ganz lange eben diese Beziehungen vermieden weil ich den Schmerzen nicht fühlen wollte.
00:29:52: Ich durfte die Erfahrung machen dass dieser Schmärze nur in Beziehen geheilt werden kann.
00:29:58: Was ich erlebt habe Events und Begegnungen.
00:30:02: Wie hast du die Beziehung vermieden?
00:30:37: Alle möglichen Strategien.
00:30:38: Arbeit mit Rückzug ins Meditationskissner, mit Ablenkung und Oberflächlichkeit.
00:30:47: Aber das muss einem ja erst mal bewusst werden.
00:30:50: Das ist der spannende Punkt.
00:30:51: Es muss einen erst bewusst werden, weil so wie wir in diesem Moment sind, das ist unser Normal.
00:30:59: Wir haben ihn den ersten Lebensjahren ... gelernt, wie die Beziehung funktioniert.
00:31:03: Und ab dem Moment halten wir es für normal.
00:31:06: Wenn der Vater abweisend war dann halten wir das für normal!
00:31:12: Wir nehmen das an und denken, es ist okay wenn der Mann abwaisend ist.
00:31:16: Wir kennen uns nicht anders?
00:31:16: Wir kennen
00:31:17: es nicht anders weil das ist wie... Wir nehmen in einem Land aufgewachsen ist.
00:31:21: er kennt nur dieses Land und er kenne ich wie's ist wenn man genügend Wasser hat, wenn man Freude und Gelingen.
00:31:28: Er kennt nicht das Paradies, er kennt nur einfach das, wo er aufgewachsen ist.
00:31:33: Und meistens verändern wir erst etwas wenn es schmerzhaft wird.
00:31:38: Wenn man im Autonomiebereich sind die Einsamkeit zu stark quält... oder wenn wir merken, dass wir im Beziehung sind aber nicht zu uns selbst sein können.
00:31:48: Dass du warst auch in der Beziehungen einsam hat sich das nur in deiner Paarbeziehung gezeigt?
00:31:53: Oder auch bei anderen Menschen?
00:31:56: Zu jedem Menschen.
00:31:57: Sobald es eng wurde, sobald's nahe wurde gab es etwas, was sich in mir zurückgezogen hat.
00:32:05: Da wurde es anstrengend, ich wurde unruhig und ängstlich.
00:32:08: Ich war angespannt.
00:32:10: Ich wollte irgendwie Beziehung, aber es war was Schmerzhaftes.
00:32:15: Es war nicht dieser Quell von Freude und Gesundheit voneinander.
00:32:19: Das
00:32:19: stelle ich mir eben so schwierig vor da rauszukommen.
00:32:22: Man will Beziehungen hat eine Partnerschaft Und wenn man dann draufkommt oh je!
00:32:30: das ist eigentlich das Was ich nicht mehr will.
00:32:34: und so bist du in der Meditation oder in dem in der Einkehr drauf gekommen Wie wie ist es denn bei dir weitergegangen?
00:32:40: Wann hast Du gemerkt Okay, hier komme ich nicht weiter.
00:32:44: Das ist nicht die Beziehung, die ich leben möchte.
00:32:47: Da kann ich nicht Ich
00:32:48: sein.".
00:32:50: Du hast gesagt das war sehr schmerzhaft?
00:32:52: Ja!
00:32:53: Ich frage jetzt wirklich nicht weil ich da zu tief in deine Psyche reinmöchte sondern weil ich mir denke dass es vielleicht wirklich viele unserer Hörerinnen und Hörern betrifft.
00:33:02: Bitte fühl dich dort rein weißt du hast es eigentlich ins gesagt ich bin gern verletzlich Ich bin gern echt, ich bin gern authentisch.
00:33:13: Weil... ...ich glaube wenn ich jetzt zu sehr in die Psychologen rollte, dann habe ich das nie gemacht oder zu sehr an die Experten rollt und zu sehr eine Coaching-Rolle.
00:33:22: Und denkt mir immer, dass sitzt ein Ideal nur ich krieg's nicht hin.
00:33:26: Oh ja!
00:33:27: Der scheint es hinzugehen, der meditiert drei Stunden und er ist immer glücklich, der ist immer entspannt,
00:33:32: aber
00:33:32: ich schaffs nich'.
00:33:35: Dabei entsteht nicht das, was ich mir wünsche für den Mensch.
00:33:37: Dass er anfängt sich zu akzeptieren und es sich erlaubt so zu sein wie er ist, dass man wirklich eine innere Annahme praktiziert.
00:33:45: Und wenn wir sehen, hat niemand das perfekt!
00:33:47: Wir sind alle Menschen, wir sind hier gemeinsam auf dieser Reise.
00:33:52: Ich versuche genauso herauszufinden wie jeder andere auch.
00:33:54: Und klar habe ich ein psychologisches Vorhaben mit vielen Leuten gearbeitet mich sehr intensiv damit beschäftigt und trotzdem bin ich Mensch.
00:34:01: Und ich zeige mich gerne mit dieser Menschlichkeit, weil ich damit Menschen berühren kann.
00:34:06: Und gleichzeitig ist es das Maß in dem wir verletzlich sein können – wo wir uns echt sein können -, dass das was wir aushalten, verletzt zu werden.
00:34:19: Menschen die zumachen, die halten den Schmerz nicht aus.
00:34:24: Verstehst du?
00:34:25: Ich will mich offen zeigen und verletzlich mache!
00:34:28: Ich sage, ich bin bereit verletzt zu werden.
00:34:30: Ich bin bereit mich echt zu
00:34:32: zeigen.".
00:34:33: Und das hast du auch in deiner Beziehung gemacht?
00:34:35: Das musste ich in meiner Beziehungen lernen!
00:34:37: Wie
00:34:37: war das für deine Partnerin?
00:34:39: Hat die gemerkt, da ändert sich gerade was beim Peter oder...
00:34:43: Sicher und es war auch für mich schwierig am Anfang weil ich's gar nicht benennen konnte und dann war natürlich das so.
00:34:49: also ganz ganz zu Beginn ist wirklich vor vielen Jahren.
00:34:53: Ich war immer unsicher, angespannend und ängstlich.
00:34:55: Und dann bin ich doch der Mann!
00:34:57: Man darf nicht unsicher sein, man darf nicht ängslig sein, und darum habe ich das einmal überspielt.
00:35:03: Darum wollte ich immer der Kuhlüßern, der es schaffte, erfolgreich ist aber eigentlich war dort Unsicherheit.
00:35:10: Das zu zeigen war so ein großer Schritt für mich wirklich mich dazu öffnen und sie sagen hey... ...ich fühle dort Ängstlichkeit.
00:35:23: Unsicherheit.
00:35:25: Und ich fühle dort Schamgefühle oder andere schwierige Emotionen, dass es sich echt öffnen war für mich ein ganz großer Schnitt.
00:35:34: und was passiert wenn wir das nicht tun?
00:35:37: Wenn ich mich jetzt nicht öffnete dann wäre hier eine Maske mit der Riede und da ist immer etwas zwischen uns.
00:35:45: aber wenn ich einfach ganz ehrlich bin heu!
00:35:46: Ich bin der Peter, ich bin manchmal unsicher, ich will manchmal ängstlich grad bin ich tatsächlich entspannend und grad ist in mir Freude.
00:35:55: Und auch eine Liebe zu dir da, also einfach echt!
00:35:59: Dann kann Verbindungen entstehen dann kann etwas zwischen uns passieren und anders kann es
00:36:04: nicht.".
00:36:04: Das ist auch der Grund warum mich meine Gäste auch tatsächlich immer ein Studio einlade und eigentlich keine Remote-Podcast mehr mache weil das eine ganz andere Verbindung ist und ich finde es schön dass das bei dir auch so ankommt.
00:36:16: Ich spüre das nämlich auch.
00:36:20: wie es dann bei dir in der Beziehung weitergegangen ist.
00:36:22: Hast du deiner Partnerin gesagt, ich habe diese Ängste, mir geht's nicht gut und bist auf taube Ohren gestoßen?
00:36:31: Weil es hätte auch sein können dass sich dein Öffnen in der Partnerschaft zu etwas Positiven noch wendet.
00:36:38: Total!
00:36:39: Total.
00:36:39: also das die Beziehungen war eine sehr bewusste Trennung.
00:36:45: Also wenn wir jetzt mal eine letzte Partnerschaft haben.
00:36:47: Du merkst, du kannst dann... Nein!
00:36:48: Wir haben uns ganz lange auseinandergesetzt miteinander und sind da zusammen in die Therapie gegangen und geguckt.
00:36:55: wo haben wir Gemeinsamkeiten?
00:36:57: Aber wir haben uns schon sehr sehr früh auseinanders gelebt und waren einfach so ein großer Abstand zwischen uns.
00:37:07: Wo wir gemerkt haben, ich glaube wir sind glücklicher mit anderen Partnern.
00:37:11: also es war ne sehr bewusste Trennung weil wir uns aber auch oder mich lange Zeit meine Themen vermieten habe, es nicht angesprochen hab.
00:37:21: Also das hat ja über viele Jahre gegangen wo ich dann nach da gehe.
00:37:25: Ich geh' ziemlich lieber aus Meditationskissen zurück.
00:37:27: Folgt der Spiritualität!
00:37:29: Das ist meine Reise und sie hat einfach ihr Leben gelebt und Sie sind eine ganz wundervolle Person und ich hab immer noch was in meinem Herzen für sie übrig.
00:37:36: Und dann wurde ich erfolgreicher und habe viel zu Aufgaben gehabt, viel zu tun gehabt.
00:37:43: Dann waren wir irgendwann so weit auseinander, dass wir gemerkt haben dieser Abstand ist so groß und es sind zu wenig Gemeinsamkeiten.
00:37:52: Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar für all diese Jahre und eine große Wertschätzung für diese Person.
00:38:03: Du hast gefragt, wie es denn ist sich dort offener zu zeigen.
00:38:11: Es ist schwierig, weil ich ungern über Sie spreche.
00:38:13: Ja, verstehe ich.
00:38:14: Weil da geht's noch nicht mehr nur um mich.
00:38:17: Aber es war... ...es ist nicht die Resonanz entstanden, um das vielleicht kurz zusammenzufassen.
00:38:22: Das ist nicht der Resonance entstand und die Tiefe, wo ich bereit war Und so hat sich das Leben geformt, dass es weitergegangen ist.
00:38:37: Das ist aber etwas, was offensichtlich sehr wichtig ist und wo dann eben auch Heilung entsteht wenn wir mit anderen Menschen in Resonanz gehen, wenn wir uns so zeigen können.
00:38:47: ich möchte noch ganz kurz einmal auf diese Prägungen in der Kindheit zurückkommen weil das ist auch in deinem Buch schreibst du da sehr viel darüber und mich hat Einsatz getriggert.
00:39:01: Und zwar sagst du, es gibt einen trügerischen Satz.
00:39:05: Du wirst hellhörig wenn jemand sagt ich hatte eine glückliche Kindheit.
00:39:10: Warum?
00:39:11: Ja also wenn wir... Ich spreche in dem Buch von einer großen Not und ich beschreibe die große Not ist im Kern Trauma.
00:39:22: Und Traume ist meistens etwas verstecktes denn und viele haben nicht dieses Es gibt der Schocktrauma Und Bindungstrauma.
00:39:30: Das muss man auch einfach unterscheiden.
00:39:32: Schocktrauma ist das, was die meisten Menschen unter Trauma verstehen.
00:39:36: Es ist ein
00:39:36: Unfall, es ist eine Vergewaltigung, es wirklich Gewalt, es übergriffigkeit.
00:39:42: Das ist etwas, dass in einem Moment überfordern für ein kleines Wesen war und es konnte nicht verarbeiten, also musste es das verdrängen.
00:39:50: Was aber hauptsächlich in unserem Leben ist, ist Bindungstrauma wo zu wenig Halt, zu wenig emotionale Wärme, zu wenige gesehen werden.
00:39:59: Wo ein Ölternteil einfach nicht emotional verfügbar oder physisch nicht da war.
00:40:05: Wo er übergriffig war, wo er zu sehr kontrollierend war und überhaupt nicht präsent war.
00:40:10: Das heißt es hat nicht genug nährende Wachstumsbedingungen für dieses kleine Wesen gegeben das in sich etwas abspalten musste.
00:40:21: Ich möchte ein ganz einfaches Beispiel nennen Beispielsweise ein kleines Mädchen, das einfach im Papa lieben möchte.
00:40:27: Aber der Papa ist nie da und wenn er da ist dann trinkt er einen Bio- und Schad Fernseher, denn es kommt nie zu dieser echten Verbindung zwischen Tochter und Vater.
00:40:36: aber in diesem kleinen Mädchen ist so eine große Sehnsucht nach dieser Verbindung Und dann fängt dieses kleine Wesen an Dinge zu tun, um diese Verbindung wieder herzustellen.
00:40:48: Weil diese Verbindung ist überlebenswichtig für dieses kleine Wesen.
00:40:51: Es ist nicht nur so wie bei uns als Erwachsener wenn wir von irgendjemandem ignorieren werden ja ich kann weiter überleben nie!
00:40:58: Für dieses kleine wesen ist es so eine große Not die wir uns teilweise gar nicht vorstellen konnten und dann kommt es zu einer Anpassungsleistung.
00:41:07: Dann sagt das kleine Mädchen okay Ich muss im Papa gerecht werden oder ich muss was leisten oder es versucht viele verschiedene dinge um immer in Verbindung zu kommen.
00:41:18: Und vielleicht findet es irgendein Weg, in Verbindungen zu kommen?
00:41:21: Wenn's Leistung ist wird Leistung ein großes Thema im Leben werden.
00:41:25: wenns gerecht werden ist wird gerecht und immer ein großes thema werden.
00:41:28: Wenn's still und brav sein ist wird still und Brav sein.
00:41:31: Stimmen das Thema im leben werden.
00:41:33: Und wenn's gar nie auf Resonanz steht dann bleibt er diese Lehre dieses leere Loch in einem Dass ich dann im Erwachsen alternateweise, ich fühle mich innerlich leer.
00:41:43: Ich fühl bei mir fehlt was aber ich kann es nicht beschreiben.
00:41:48: und um auf deine Frage zurückzukommen.
00:41:50: Ich hatte ja eigentlich eine glückliche Kindheit.
00:41:52: Es kind muss immer die Erwachsenden idealisieren.
00:41:57: Es muss immer sagen mein Papa ist der beste.
00:41:59: meine Mama ist der Beste weil Weil die überlebenswichtig sind.
00:42:03: Es kann nicht sagen, mein Papa ist gerade gestresst und der kann gar nicht zulassen.
00:42:07: Das ist nicht so reflektiert.
00:42:09: Nein!
00:42:10: Mein Papa ist der beste Papa der Welt.
00:42:12: Meine Mama ist die beste Mama der Welt weil es überlebends wichtig ist.
00:42:16: Und das muss an mir liegen.
00:42:18: Und dann sind wir natürlich als Erwachsene immer noch diese innere kindliche Forschung.
00:42:22: Ja, meine Papa ist die Beste der Welt und meine Mama ist eine Beste.
00:42:24: Ich hatte ja eigentlich genügend ... Genau ich genüge mich.
00:42:27: Bei mir stimmt was nicht.
00:42:27: Aber ich hatte doch eigentlich eine glückliche Kindheit.
00:42:31: den Eltern nicht die Schuld geben konnten als Kinder, weil es unser Überlebensinstinkt nicht zuläs.
00:42:40: Hängen wir oft aus Erwachsenen noch in diesen Mustern drin?
00:42:43: ja ich hatte eigentlich eine glückliche Kindheit aber dann wenn mir auf das Symptome ihres Lebens mit denen sie zu mir kommen also ist kann er wirklich sein?
00:42:50: Ich hatte eine glücklich Kindheit wo kann's er wirklich gegeben haben?
00:42:54: und ist aus Erwachsene einfach glücklich.
00:42:55: Bist du bei deiner Meinung nach eher selten oder?
00:42:59: Nicht mit den Symptomen, wo die Menschen zu mir kommen.
00:43:03: Was bald kommt?
00:43:05: Wie die Zeit vergeht!
00:43:06: Wummen wird fünfundzwanzig.
00:43:09: Das ist übrigens die erste Ausgabe Und wir feiern das am zwölften November gleich doppelt Mit einer großen Gala im oberen Belvedere und mit einer Jubiläumsausgabe.
00:43:19: Feiern Sie mit rund um unseren Geburtstag warten auf woman.at.
00:43:23: Viele tolle Gewinnspiele.
00:43:29: Das wäre meine nächste Frage.
00:43:30: Wie kann ich dann überhaupt draufkommen?
00:43:32: Wenn ich da meinung bin, dass ich eine glückliche Kindheit
00:43:35: hatte
00:43:35: ... Dann ist mir das nicht bewusst von was du erzählt hast, dass vielleicht ich mich nach mehr Liebe und Anerkennung gesehen hätte.
00:43:43: Du sagst jetzt, du kommst dann drauf, weil die Menschen mit bestimmten Symptomen zu dir kommen.
00:43:49: Welche sind denn das?
00:43:50: Wie könnte ich daraufkommen, dass meine Kindheit doch nicht so glücklich war wie lange geglaubt habe?
00:43:56: Also... Ich glaube, es geht dann auch gar nicht darum zu sagen, okay meine Eltern sind schuld.
00:44:00: Es sind Nichtschuldige.
00:44:01: Das
00:44:01: melde ich
00:44:01: auch gut!
00:44:03: Ich darf mir anschauen wie ist mein Leben jetzt und wie sind die Verhaltensweisen, die ich zeige in meinem Leben jetzt?
00:44:09: Versuche ich eben gerecht zu werden.
00:44:11: Versuche alles zu schaffen.
00:44:13: Versuch mit Leistung etwas zu kompensieren.
00:44:16: Versucht mich immer anzupassen.
00:44:20: Kann ich mich auf Beziehung einlassen, kann nicht näherzulassen.
00:44:23: Kann nicht allein glücklich sein, so all diese Dinge mal sich anzugucken?
00:44:27: und dann auch wie fühle ich mich innerlich?
00:44:30: Fühl' ich mich innerlig entspannt ruhig Kraftvoll oder kenne ich die Lehre?
00:44:36: Kenne ich eine Einsamkeit, die mich plagt?
00:44:39: Kenne ich übermäßige Ängste, übermässige Anspannungen?
00:44:43: Oder ist es...kenne ich dieses depressive Anripslose, Lustlose.
00:44:49: Wenn ich merke, ich habe Symptome in mir die mich leiden lassen und Verhaltensweisen im Außen, die ich merken, die sind... nicht wirklich förderlich, die kreieren langfristig Leid in meinem Leben.
00:45:01: Dann darf ich mir das angucken.
00:45:02: So Richtung... wie nennt man das?
00:45:05: Selbstzerstörerisch oder...?
00:45:08: Ja manchmal ist es doch als selbstzerstörerisch wenn wir Dinge tun wo wir eigentlich mehr Angst haben keine Energie mehr da Wenn wir gerecht werden funktionieren und über uns drüber gehen dann hat das was selbstzersteuerisch wenn ich sage Ich bin nicht wichtig aber Ich muss was tun, ich muss leisten.
00:45:27: Ich muss weiter das machen, was ich bisher immer gemacht
00:45:29: habe.".
00:45:30: Und das hat ja dann einen inneren Antrieb.
00:45:32: Was irgendwas in einem sorgt dafür, dass wir uns zu verhalten und so fühlen.
00:45:40: Wenn wir dem folgen, dann kommen wir oft dahin, dass es ganz früh schon damit begonnen hat, dass vielleicht nicht gesehen wurde... dass wir vielleicht nicht gehalten wurden, dass wir die emotionale Nähe für Sorgegeborgenheit bekommen haben, die wir gebraucht hätten.
00:45:57: Und es kam zu einer Anpassungsleistung, die uns heute als Erwachsener daneben noch belastet.
00:46:02: Kann ich da alleine überhaupt draufkommen ohne fremde Hilfe?
00:46:06: Weil ich glaube das Symptome, die du geschildert hast – keine Ahnung, Antriebslosigkeit oder Magenschmerzen, diese Lehre….
00:46:15: Ich glaube, das kennen wir alle ab und zu.
00:46:20: Macht es dann Sinn, in der Vergangenheit zu graben?
00:46:23: Oder was rätst du da
00:46:25: um...
00:46:27: Ich sag jetzt mal, um mich schnell sich wieder gut fühlen zu können.
00:46:30: Wer lässt dich?
00:46:30: wollen wir das auch alle immer?
00:46:31: Du wirst jetzt wahrscheinlich sagen ne annehmen, nimm das mal an!
00:46:33: Du musst durch den Schmerz durchgehen so wie ich dich kenne.
00:46:36: Aber irgendwann einmal wollen wir dass ihr alle nicht mehr.
00:46:38: Irgendwann wollen wir ja dann auch, dass dich das zum Guten wendet.
00:46:41: Das muss bei dir ja dann auf waren.
00:46:42: Also ich bin kein großer Freund von der klassischen Psychoanalyse.
00:46:46: Du sagst, ich grabe jetzt in meiner Vergangenheit.
00:46:48: Ich muss sagen, wie war die Beziehung zu meinem Vater?
00:46:50: Wie zu meiner Oma und Opa?
00:46:52: Wie war dieses ganze Geflächte in der frühen Kindheit?
00:46:54: Ich glaube, dass es Graben bringt vielleicht ein kognitives Verständnis aber das heilt nicht des was wirklich schmerzt.
00:47:04: Und jetzt kommen wir zu einem Punkt den du gerade schon angesprochen hast Denn ich darf nämlich mich hinsetzen und gucken was zu oder weh und dem mal wirklich Raum geben Weil Annehme bedeutet nicht hinnehmen und trotzdem weiter funktionieren.
00:47:18: Annehmen bedeutet mal zu fühlen, ich spüre eine Einsamkeit!
00:47:24: Ich spürte eine Traurigkeit!
00:47:26: Und wenn ich die Person habe, mit der ich vertraue oder in Verbindung gehen kann, das einmal auszudrücken, dann darf ich mich einfach mal ehrlich mitteilen ohne dass du etwas machen musst?
00:47:39: eine unruhe in Ängstlichkeitsspür.
00:47:48: Und dann die andere Person muss gar nichts machen, sondern einfach nur da sein und durch dieses präsente Miteinander und dieses ehrliche sich zeigen, ich darf so sein wie ich bin diese radikale Akzeptanz von dem was ist und ich zeige es im Beziehung Dann können neue Beziehungserfahrungen kommen, denn dann kann das alte heilen.
00:48:13: Denn was wehtut ist das Alte und wenn wir es im Jetzt annehmen als erwachsene Menschen halten und selbst damit... Ich versuch's nicht zu lieben, weil genau das ist ja das, was uns zu schwerfällt, dass ich euch liebe.
00:48:28: Das ist nicht der Punkt, sondern ich sage Ja, es ist so!
00:48:31: Ich geh mit fühlen mit mir um und gehe in Verbindung mit der anderen Person.
00:48:36: also wenn die andere Person da ist Dann kann etwas und das, das kann man wissenschaftlich zeigen.
00:48:43: Das kann man in den psychologischen... Also geht jetzt nicht so tief in die Psychologie oder in neue Wissenschaften.
00:48:51: Aber es ist zeigbar dass dann diese neuen nachdenklichen Gepfungen neu überschrieben werden und etwas in uns zur Ruhe kommen kann und etwas heilen
00:49:00: kann.
00:49:01: Und?
00:49:02: Das Entscheidende ist aber, dass ich's nicht nur mit mir selbst ausmache, das ist quasi deine neue Botschaft sondern dass sich das jemandem sagen kann.
00:49:13: Ja genau, weil am Anfang bist du schön gesagt.
00:49:15: Dann kommt es wirklich in die Heilung meinst Du oder?
00:49:19: Wir können viel auch heilen!
00:49:21: wenn wir auf der Meditationskiste sitzen.
00:49:23: Wir können uns viel anschauen, selbst in Verbindung gehen mit uns.
00:49:26: Ist vielleicht
00:49:27: doch das wichtigste erste Schritt?
00:49:29: Ohne
00:49:30: es geht's gar nicht!
00:49:30: Wenn ich mich nicht spüre die Lehre, ständig betäubt mit Social Media, Geschäftigkeit und Alkohol, sonst irgendwelchen Dingen, dann kann ich ja das gar nicht zum Ausdruck bringen.
00:49:42: Die erste Beziehung muss immer nach innen gehen.
00:49:46: Ich muss mich immer erst mal spüren, fühlen, wahrnehmen.
00:49:50: Und die zweite gesunde Bewegung wäre, das eben auszudrücken.
00:49:53: Das in Verbindung zu bringen.
00:49:54: und es bedeutet nicht dass wir im Meditationsgist nichts heilen können.
00:49:58: aber gerade das ist ja so der Kernsatz außer Traumapsychologie, dass Verletzungen entstehen oder Trauma entsteht in Beziehung.
00:50:06: Trauma heilt in Beziehen weil die neuronalen Gipfungen für meine Beziehungserfahrungen verantwortlich sind Wo eine Inbeziehung kreiert.
00:50:17: Und wenn ich allein auf der Meditationskissen sitze, sind nicht diese Neuronalvergüpfungen aktiv?
00:50:22: Da sind andere aktiv!
00:50:23: Da fühlen wir uns dann ruhig wie du so schön gesagt hast.
00:50:25: die zehn Minuten auf meinem Kissen da fühle ich mich entspannt und ansobald ich wieder in die Welt gehe.
00:50:31: in die Beziehungen werden ja andere Gehirnareale genutzt und gebraucht Und wenn wir die verändern wollen, dann dürfen wir die in Beziehung verändern.
00:50:39: Aber das ist ja auch der Grund warum Menschen zu Psychotherapie zum Beispiel gehen weil sie da sich einem Therapeuten offen waren?
00:50:45: Ja, das ist wundervoll heilsam und es ist spannend.
00:50:48: Du
00:50:49: sagst aber, dass kann aber auch der eigene Partner sein, wenn's der Richtige is'.
00:50:52: Nein!
00:50:53: Also erst mal... Das macht ganz viele... Wir müssen da wirklich ein bisschen differenzieren also... Therapie ist immer ein wunderveller Weg und ich werde merken, in meinem Leben eine Grenze, wo ich selbst nicht weiterkomme, würde ich immer je ihm empfehlen, Therapie mal zu probieren.
00:51:15: Und es ist kein Zeichen der Schwäche sondern ein Zeichen des Stärkes und der Heilung, das Selbstverantwortungszeichen der Liebe.
00:51:22: Also das ganz wichtig sich Hilfe zohlen ist etwas Wundervolles.
00:51:26: Dann zu sagen... Und auch Partner haben Grenzen.
00:51:30: Auch das ist ganz wichtig so.
00:51:32: Ich kann es nicht sagen, oh ich nehme kein Psychotherapeutin und ich nehme einfach meinen Partner her der soll mich therapieren.
00:51:37: Das ist auch nicht unbedingt der gesündeste Weg.
00:51:39: aber ich glaube wir können uns in Beziehung zu unseren Liebsten einfach offen zeigen einfach ehrlich zeigen einfach authentisch zeigen und das nicht nur zum romantischen Partner sondern auch zu unserem Freunden, zu unseren liebsten.
00:51:50: Zu
00:51:50: unseren Kindern?
00:51:52: Auch dort!
00:51:53: Ich möchte ein Beispiel aus meinem Buch bringen Kinder sind noch viel empfindsamer als wir Erwachsene.
00:52:01: Erst mal Kinder sind nie unsere Therapeut, ne?
00:52:04: Ich bin der Erwachsenen erstes Kind.
00:52:05: Das heißt ich bin verantwortlich für das Kind, das Kind ist niemals verantwortlicher für mich.
00:52:10: aber wenn es ums ehrlich zeigen geht und uns ums attentiv sein dann wie damals die Trennung eben gewesen ist war habe ich mich bin ich mein Großteil also viele auch ins große viel zu meditieren weil ich Meditimen anschauen wollte und verarbeiten wollte.
00:52:28: Ich war dort viel alleine.
00:52:30: Und ich hab natürlich, ich bin Vollblubhaber, jede Sekunde wo ich noch konnte die Zeit mit meinem Sohn verbracht.
00:52:36: Der war damals noch recht klein oder?
00:52:38: Er
00:52:38: war damals vier Jahre alt.
00:52:39: Vier Jahre alt?
00:52:40: Genau, vier Jahre old.
00:52:42: und dann eines ... Wir haben wieder Wochenende miteinander verbraucht oder vier, fünf Tage waren das damals... Dann habe ich mich zu seiner Mutter gefahren und wir hatten tolle vier, fünfte Tage.
00:52:56: Dann kurz bevor wir mal bei ihr angekommen sind, sagte zu mir so Papa ich mach das traurig dass du so oft alleine bist und er wusste nicht wie ich lebe.
00:53:07: Er wusste Nicht Dass Ich Im Kloster Lebe.
00:53:08: er Wusste Nicht dass ich dass ich viel Alleine bin dass ich mich einsam fühl.
00:53:15: Ich habe das nie in Kontakt mit ihm gebracht, weil es nichts bei ihm zu suchen hat.
00:53:19: Aber er hat's gespürt und unsere Kinder fühlen bis zum gewissen Alter wenn sie dann schon zu sehr im Kopf sind wieder weniger.
00:53:27: aber unsere Künder fühlen was in uns ist.
00:53:29: Wenn ich in dem Moment gesagt hätte ne, ne, ich fühle mich nicht einsam alles gut du brauchst dich nicht brasse keine Sorgen machen.
00:53:36: Was wird dann passiert?
00:53:37: Das Kind hat eine authentische Wahrnehmung vom gegenüber.
00:53:42: Es fühl mir über das Nervensystem, wie über dem Verstand.
00:53:46: Und wenn ich dann gesagt hätte, nein, alles passt!
00:53:48: Was wäre passiert?
00:53:50: Das wäre eine Dissonanz in ihm entstanden.
00:53:52: Weil als Kind hat er dann gesagt, das was ich fühle stimmt nicht überein mit dem, was die Eltern sagen.
00:53:56: Das Erwachsenste und das Wertvollste, was ich in den Moment sagen konnte sei ja... Ich fühl mich gerade einsam.
00:54:05: Und ich bin dein Papa, ich bin für dich da, wir kriegen das alles hin.
00:54:10: Und das Gefühl von Ich bin da, ich bin dein Papa.
00:54:13: Du bist nicht verantwortlich für
00:54:14: mich.
00:54:14: Aber leise... Das was du da fühlst oder beobachtest ist richtig!
00:54:19: Es war genau weil das ist das was viele Kinder in ihren Breikungserfahrungen erleben Eltern die spüren dass sie den Eltern gestresst sind Die spüren, dass sie den Eltern überfordert sind.
00:54:31: Weil die noch nicht über den Verstand in Kontakt drehen sondern über ein Nervungssystem.
00:54:36: Die fühlen was andere fühlen.
00:54:38: Das ist wenn wir mehr meditieren fangen wie wieder andere Menschen zu fühlen statt nur im Kopf zu bleiben.
00:54:44: und dann werden die natürlich gesagt oh nee ich bin da gesteckt und alles ist gut.
00:54:48: Dann sagt das Kind nicht mein Papa könnte lügen Meine Wahrnehmung stimmt nicht.
00:54:54: Das, was ich fühle ist nicht
00:54:55: richtig.".
00:54:56: Und dann entsteht eine Dissonanz, wo sich die Kinder immer mehr in den Kopf zurück sind und dann steht der Verkopf der Erwachsene... Gibt
00:55:01: es von der ursprünglichen Frage, wo du sagst, da musst du noch nachschärfen?
00:55:05: Weil ich gefragt habe, Therapeut oder kann ich mich auch dem Partner öffnen?
00:55:10: und wir sind dann auf die Kinder gekommen.
00:55:11: aber
00:55:12: das
00:55:12: müssen wir noch zumachen dieser Klammer.
00:55:14: Ich
00:55:14: wollte dort zum Ausdruck bringen dass es immer wertvoll ist sich therapeutische Hilfe zu holen wenn ich die brauche Und ich hab die Frage so ein bisschen interpretiert in die Richtung, hol' ich mir einen Therapeuten obwohl ich einem brauche der aber ach ich mach's lieber mit meinem Partner.
00:55:28: Also mein Partner sollte nie Therapeut ersatz werden.
00:55:32: Aber meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen da geht es nicht nur um romantische Beziehung.
00:55:36: Sollten immer Beziehungs- die echt sind, die authentisch sind.
00:55:41: Wo wirklich Verbindungen entsteht.
00:55:43: Wo ich mich zeigen kann so wie ich bin und wenn ich merke so wie Ich Bin-Binn nicht willkommen darf ich auch die Beziehung hinterfragen.
00:55:50: Das
00:55:52: ist gut!
00:55:54: Weil ich bin ich und Wenn ich mich verstollen muss oder wenn ich anders sein muss wie ich Bin dann Darf ich fragen bin ich in der richtigen Beziehungszeit?
00:56:06: dass wir uns manchmal schwer tun und es tatsächlich zuzumuten.
00:56:12: Mit unseren Fehlern, mit unseren Schwächen zu sagen ja da geht's mir nicht gut.
00:56:16: Man muss auch fairerweise sagen ich glaube jedem kann man sich nicht öffnen.
00:56:22: Es gibt doch Arschlöcher!
00:56:24: Ja genau, es gibt ein Buch Ansektion wo ich sage es gibt Arschlächer.
00:56:28: Ich hab das provokant so ausgedrückt weil auch sagen wollte, es gibt Menschen die selbst so viele Verletzungen erfahren haben dass sie nicht beziehungsfähig sind.
00:56:40: Die sehr starke Ausprägung in allem ich möchte jetzt eine, ich möchte das nicht wieder der sein, die sehr nazistisch sind hier über den, aber die einfach nicht in der Lage sind wirklich in Verbindung zu gehen aufgrund ihrer Traumatauffahrt, ihrer Not.
00:56:55: und wenn die nicht beziehungs- umbindungsfähigs sind dann bringt es auch nichts auf dem Versuch Bindung aufzubauen, weil von der anderen Seite keine Resonanz entsteht.
00:57:06: Also ich darf dort Fühler entwickeln.
00:57:09: mit wem kann ich mich wirklich
00:57:12: anvertrauen?
00:57:12: Ich denke auch an die Arbeitswelt.
00:57:14: also ich werde jetzt nicht meinem Chef oder einer Kollegin da muss man glaube ich schon ein bisschen aufpassen was man von sich zeigt.
00:57:23: Aber vielleicht jetzt trotzdem einmal noch für alle Hörerinnen und Hörern, die vielleicht gerade nicht in einer Beziehung leben wo sie sagen okay da gibt es einen Partner dem ich mich öffnen kann.
00:57:31: Dann würdest du meinen Schritt wert Therapeut sich zu suchen oder vielleicht auch sonst eine gute Freundin ein guter Freund.
00:57:41: Was machen die?
00:57:43: Wenn Sie so einsam sind dass sie sagen ja Ich weiß eigentlich nicht wen ich mir suchen soll damit etwas in mir heilen kann.
00:57:53: Mein Tipp für Sie.
00:57:54: Wenn sich bei mir eine Erkältung ankündigt, dann streiche ich abends alles Unnötige, trink bei ersten Halskratzen Salber D und gehe eine Stunde früher ins Bett.
00:58:04: Kein spektakulärer Geheimtipp aber oft braucht der Körper vor allem eins – Ruhe bevor er sich diese erzwingt!
00:58:20: Ich glaube das auch, dass ich jetzt sage in der Arbeitswelt muss ich mich nicht unbedingt öffnen mit meiner Einsamkeit und meinen größten Noten.
00:58:26: In der Arbeits Welt glaube ich darf mich schon dem Mut auch haben, wenn ich sage ich bin kontinuierlich überfordert oder wo es wirklich im Arbeitskontext reingehört um mich da auch ehrlich zu zeigen.
00:58:35: Ich brauche dort vielleicht Unterstützung.
00:58:37: so um Hilfe zu fragen ist nie was Falsches Und du hätt deine Frage gleich gezielt auf das ab, wenn ich sage, ich hab eigentlich keine Menschen die nicht mich wirklich allen vertrauen.
00:58:46: Ja es gibt ja so viele, die wirklich einsam sind.
00:58:48: Die wirklich
00:58:48: allein sind und dort sag' ich... Genau, einsam und alleine sind ist ein Unterschied aber du hast das... ...die wirklich allein sind und sich einsam fühlen.
00:58:56: Und dort ist glaube ich einen wichtigen und wertvollen Weg sich Menschen zu suchen.
00:59:05: Man denkt dem, es geht niemand!
00:59:07: Aber ich darf gucken was hat mich für ein Hobby?
00:59:09: Was macht mir Freude?
00:59:11: Vielleicht ist es ein Yoga, vielleicht ist es die Meditation.
00:59:14: Im Summen der Meditationsgemeinschaft.
00:59:16: Vielleicht häglich gerne!
00:59:17: Vielleicht stricke ich gerne, vielleicht nähe ich gerne.
00:59:19: Vielleicht mache ich einen gewissen Sport, vielleicht tue ich gern Handwerken.
00:59:23: Dann sage ich suche Menschen über die Hobbys, über das was mich Freude macht und gehe wirklich dort aktiv raus und suche mir die Menschen mit denen ich etwas teile Also auch dort, den Mut haben rauszugehen.
00:59:39: Sich nicht einsam zu machen.
00:59:41: Verstehe mich nicht falsch?
00:59:42: Ich halte viel davon, auch glücklich allein sein zu können.
00:59:47: aber wir sind Beziehungswesen und brauchen einander.
00:59:50: Und das ist eine Epidemie die gerade immer stärker wird.
00:59:54: diese Vereinsamung es gibt in London In England mittlerweile Ministerien, die sich damit beschäftigen mit Einsamkeit.
01:00:08: Weil sich jeder Zweite in England wirklich stark einsam fühlt und es hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit davon nicht nur psychisch sondern auch physisch.
01:00:18: Und dort dürfen wir einfach den Mut haben sagen wir suchen uns miteinander.
01:00:22: und auch das wenn ich sage Es sind fünfzig Prozent einsam.
01:00:25: Ich glaube EU-weit ist es ein Drittel die sich wirklich stark ein drittel die sich chronisch einsam fühlen, ein Drittel.
01:00:34: Die können sie sich wenden!
01:00:37: Diese Botschaft
01:00:38: ist total angekommen.
01:00:40: Das Schreibung
01:00:40: quasi nicht nur an Meditationskissen passiert sondern dass wir einander brauchen.
01:00:45: Ein Gedanke dazu... Ich gehe sehr gerne auf Pop- und Rockkonzerte Und was da manchmal passiert also mir besonders.
01:00:59: Ich habe eine Boko gesehen über diese Oasis-Konzerte und war auch dort bei einem Konzert.
01:01:03: Und da passiert etwas mit einer Menge, also da fallen sich wirklich Menschen nicht sagen um den Hals aber es ist eine spürbare Resonanz Ein gemeinsames, ein verbunden sein mit Menschen die ich eigentlich nicht kenne.
01:01:19: Nur die, die gleiche Musik mögen.
01:01:22: Jetzt wollte ich dich fragen ist das truglos?
01:01:24: Wenn man da so sentimental ist dass es die Musik, die man auch schon als Kind gehört hat und dann aber weißt du was ich meine Es hat oft etwas, gerade bei so Rockkonzerten etwas Verbindendes Mit Menschen oder vielleicht auch im Fußballstadion Die Ich Nicht Kenne Und da traf er's auch eine heilende Wirkung
01:01:40: Total!
01:01:41: Das ist kein Trugschluss.
01:01:44: Du hast Verbundenheit gefühlt, also war Verbundenhalt da!
01:01:48: Also so einfach, würde ich diesen machen.
01:01:49: Ich glaube aber dass das viele so fühlen, dass während die nicht... Es ist mit ein Grund, warum diese Konzerte so ausverkauft sind oder?
01:01:57: Ich war nie ein großer Fußballspieler oder Fußballfan und mein kleiner Sohn hat sich für Fußball begeistert und seitdem ist der Papa Vollblut Fußballfan.
01:02:05: Und ich bin mit ihm in Stadien gegangen und dann habe ich mich da voll drauf eingelassen.
01:02:09: Das heißt es war tatsächlich auch nach Retreat und ich war ganz offen und weit und empfänglich.
01:02:14: ich setze mich dahin und hab mich voll mit reingeschmissen, gejubelt und geschrien.
01:02:19: Und dann steht Verbindung!
01:02:21: Dann merkt man auch dass all diese die im Stadion setzt.
01:02:24: Die sehnen sich alle nach Verbindungen.
01:02:26: Früher war das noch etwas, das noch viel tiefer in unserer Gesellschaft wohnen und verankert wurde.
01:02:32: Vereine ... So Seilschaften oder wenn ich jetzt aufs Land
01:02:39: gehe, in die Kirche
01:02:40: zu gehen.
01:02:41: Und dann gibt es einen Schützenverein, ein Feuerwehrverein und da gibt's einfach so viele Dinge wo Gemeinschaft gelebt wird, wo niemand es bezeichnen würde von Ich bin dort wegen Beziehung oder Verbindung aber ich habe eine Gemeinsamkeit die mich miteinander verbindet und das ist auch schon näherend und heilsam und sich des zu suchen.
01:03:00: Und dann findet man vielleicht... sich
01:03:02: wo zugehörig fühlen, nämlich.
01:03:03: Genau
01:03:04: und findet mir vielleicht eine Person mit der es resoniert.
01:03:07: und dann hat man den Mut und sagt, hast du Lust das wir Hände nummern aushalten?
01:03:10: Ich finde dich so cool!
01:03:11: Und dann dritt mein Resonanz und ein Grund warum ich ja damals an die Achtsamkeitsakademie gegründet habe also diese große Onlineblatt von euch weil ich wollte die Menschen zusammenbringen wollte die Menschen zusammenbringen, die gemeinsam eben auf dieser Reise von einem bewussten Leben sind.
01:03:27: Einen meditativen Lesen, einen achtsamen Leben und da habe ich eben diese Blattform geschaffen wo dann auch als sich viele Leute kennengelernt haben und viele Leute miteinander im Austausch ist – auch wenn es erstmal virtuell wird – dann haben sie sich trotzdem Gruppen gefunden, muss er sich live getroffen haben, muss sich einfach verbunden haben.
01:03:44: und ja das braucht diesen Mut zu sagen Ich gehe jetzt raus!
01:03:48: Es braucht diesen Schweinehund zu überwinden, rauszugehen.
01:03:54: Aber der Grund warum wir auch nicht rausgehen ist ja... ...ist eigentlich die große Not!
01:04:01: Ist eigentlich das Trauma!
01:04:04: Beziehung macht mir irgendwie Angst und ich bleibe lieber allein aber in der Alleinsein fühle ich mich einsam.
01:04:11: So um zu sagen okay ich sehe diese Muster in mir und beginne da was zu
01:04:18: tun
01:04:20: Begegnung zu suchen und habe immer wieder den Mut, auch wenn es am Anfang schmerzhaft ist.
01:04:25: Und auch das ist so eine ... dieser Prozess der Heilung ist nicht ein Schalter von okay ich hab's verstanden und dann bin ich auf einmal heil.
01:04:33: Sondern sie sind immer wieder drauf... Sie sich auf andere einlassen.
01:04:37: Das ist immer wieder sich aufroffen.
01:04:39: Es ist immer weiterzugehen, sich ein Stück mehr zu zeigen.
01:04:45: Ein Stück echter zu werden.
01:04:47: Ein Stück verletzlicher zu werden!
01:04:51: Und das ist eine längere Reise.
01:04:53: Das ist jetzt nicht so, wie wir es mal vor heute auf morgen machen oder zu sagen ich lese jetzt einmal ein Buch von Peter und dann ist danach alles in Ordnung.
01:04:59: Es ist eine kontinuierliche Bewegung aber es ist eine wertvolle Bewegung.
01:05:04: Den Buch ist glaube ich ein sehr guter Anfang wenn man sich da weiterentwickeln möchte.
01:05:09: Das war schon fast ein perfektes Schlusswort lieber Peter und wir haben zeitlich schon sehr überzogen.
01:05:14: Ich habe jetzt noch eine allerletzte Frage an dich.
01:05:19: Du beschäftigst dich schon so lange damit, du bist auf einem so tollen Weg und trotzdem sagst du, dass du manchmal noch in alte Muster kippst.
01:05:28: Wenn du das jetzt merkst, jetzt kommt wieder ein altes Muster, das der Führung übernimmt... Was tust du dann ganz konkret?
01:05:36: Tatsächlich ich nehme mir Raum oder ich drück's aus.
01:05:42: Eines dieser beiden Dinge.
01:05:43: Also ich nehme mehr Raum also nicht.
01:05:45: Wenn ich zum Beispiel mit meiner Partnerin, sie sitzt hier und ich schaue mal ganz bewusst hin.
01:05:51: Wenn wir manchmal streiten dann sage ich brauche fünf Minuten.
01:05:55: Ich brauche jetzt fünf Minuten um das zu fühlen!
01:05:57: Ich brauch erst fünf Minuten nochmal ganz kurz wahrzunehmen.
01:06:00: was ist denn gerade in mir los?
01:06:02: Oder ich probiere es im Beziehung zu bringen da sage ich fühle mich grad unsicher oder ich fühl mich grade überfordert oder ich fühl mich grad ängstlich oder ich viel mich grad angespannt Am Weg hierher, man muss auch ganz konkret am Weg hier her.
01:06:17: Ich bin in Wien, kenne mich nicht aus, durfte noch einen Frühstückslokal suchen und es waren so viele... Man muss sich vorstellen durch die Meditation und dass ich normal in der Natur lebe, nehme ich jedes Geräusch war.
01:06:31: In der Natur höre ich jeden Vogel, jedes Zwitschern, jedes kleinste Geräusche die sich vielen Eindrücke auf mich einströmen, dann ist es für mein Nervensystem.
01:06:41: Für meinen Geist erst mal unglaublich viel zu verarbeiten was es sonst nicht zu verarbeitet gibt.
01:06:46: Dann habe ich sehr einen Kaffee rausgesucht wo wir eine Frühkaffe trinken wollten und dann ging mir das... Nein gehen doch!
01:06:55: Lass uns doch in die andere Richtung gehen.
01:06:56: und dann hab' ich ausgedrückt einfach du.. Ich bin gerade überfordert und ich habe gleich einen Termin.
01:07:01: Könnten mir vielleicht ein Kaffeesuchen, wo wir jetzt hingehen?
01:07:05: Und sie einfach sagt Ich hab dieses Gefühl, es ist gerade viel und bringe's einfach zum Ausdruck.
01:07:10: Diese Wahlmöglichkeiten!
01:07:12: Diese vielen Wahlmöglichen... Das ist auch das was uns manchmal überfordert und da gebe ich dir recht in der Stadt.
01:07:19: Das beginnt ja beim Supermarkt, das beginnt bei der Auslage von welches Gewand soll ich mir kaufen?
01:07:24: bis hin zu?
01:07:25: Welche Art von Kaffee soll ich denn trinken heute?
01:07:27: Latte, Macchiato oder ein Cappuccino oder einen kleinen Braunen?
01:07:32: Und
01:07:32: dieses kurze Ausdrück hat gereicht dann war es wieder okay.
01:07:36: Dann kommt man wieder, ah ok das ist der andere Grad und jetzt wieder miteinander möglich.
01:07:40: Aber es wird sonst zwei andere Optionen.
01:07:42: Entweder ich ziehe mich zurück, ich mach's für mich aus oder ich gehe in die Anschuldigung oder irgendetwas.
01:07:49: Beides kein gesunder Weg sondern ich drücke einfach das Aus was in mir ist Ohne es beim anderen abzuladen, ohne ihm jemand anderes die Friehverantwortung zu geben.
01:07:57: So nicht zeig einfach wie ich gerade in dem Moment
01:08:00: bin.".
01:08:00: Und jetzt muss ich da noch eine ganz allerletzte Frage stellen.
01:08:02: Weißt du genau diesen Kontext zum Zwischenmenschlichen so passt?
01:08:06: Es ist ja oft so dass uns dann andere Menschen in irgendetwas sehr triggern.
01:08:10: Also keine Ahnung der grüßt mich nicht auf!
01:08:13: Wie ist er
01:08:13: arrogant?!
01:08:15: Du weißt was ich meine und schon ärgere ich mich... Was machst du, wenn dir so was passiert?
01:08:20: oder ärgerst du dich gar nicht mehr über andere?
01:08:23: Nicht mehr so viel tatsächlich.
01:08:24: Also das ist tatsächlich etwas, was abnimmt mit der Praxis, dass man immer sich weniger gedriggert fühlt.
01:08:29: aber wie passiert es, dass er sich immer weniger gedrickert fühlte?
01:08:32: Man nimmt den Trigger wahr und spürt's erst mal in sich.
01:08:36: Ah!
01:08:37: Das bringt grad mein Nervungssystem in Aktivierung.
01:08:41: Oder ich will gar nichts mehr mit dem zu zungen.
01:08:42: Diese Kampf- oder Fluchtrepuls, die wir in uns fühlen.
01:08:45: Und dann erstmal einen Atem zu nehmen.
01:08:47: Okay... Ich pass auf meinen Geist auf, dass er nicht quasi dort aufspringt.
01:08:53: Weil das ist ja oft auch die Gefahr, dass unser Geist dann was draus macht oder der hat mich jetzt so gesagt, der ist schuld, dass ich mir zu fühle.
01:08:59: Das ist das, was wir
01:09:00: oft von projizieren
01:09:02: nach außen, dass jemand anders dafür verantwortlich ist wie ich mich fühl.
01:09:05: Aber die Wahrheit ist eigentlich die, dass die Gefühle, die ich in meinem Körper fühlen getriggert werde durch den neuronalen Gepfungen, die in meinem Gehirn sind und diese wurden ja getriggert.
01:09:16: Träger bedeutet ja über die Sinne habe ich was gehört, gerochen gesehen geschmackt gefühlt?
01:09:23: Was neuronale Netze in mir... das ist ganz wichtig.
01:09:26: In mir auslöst.
01:09:28: und wie kann ich diese inneren Trigger lösen?
01:09:31: indem nicht mehr diesen neuronalen letzten Folge, indem mich nicht mehr auf alte Art und Weise mit Kampf oder Rückzug oder Anschuldigung oder der es schuldhaft reagiert sondern indem ich ein-und-ausatme ja Ich fühle mich gerade so und ich lass mein Körper zur Ruhe kommen für eine Sekunde.
01:09:53: Und dann entwickelt sich in meinem Gehirn ne neue Strategie, nicht mehr mit diesem Kampf oder Flucht diese Aktivierung des Nervensystems zu reagieren weil es merkt, das braucht's gar nicht mehr!
01:10:03: Es war vielleicht früher überlebenswichtig dort mit dem Kampf oder der Flucht im Puls das Nervenystem zu regnen Aber ich brauch's heute nicht mehr.
01:10:11: Und je häufiger wir das tun, desto entspannter wird unser Nervensystem eben im Umgang mit Triggern, weil wie einfach die alten Netze nicht mehr
01:10:18: nutzen.".
01:10:31: dass wir dann nicht gleich reagieren, oder?
01:10:33: Das Ausarten reguliert unser Nervensystem.
01:10:36: Weil das ist was ja...
01:10:37: Aber zuerst muss ich einatmen,
01:10:38: oder?!
01:10:38: Genau, der Trigger!
01:10:39: Der Trigger ist eigentlich das, was wir uns in und spüren, wo wir dann im Ausdruck in den Gedanken erleben, oder in der Wut oder in die Traudigkeit oder in eine Frustration sind alle ersten Momente unsere Nervenysteme aktiv.
01:10:56: beruhigt sich unsere Nerven, sind ausatmen.
01:10:59: Er aktiviert uns ein Sympathikus, also den Entspannungszeilen unseres Nervensystems.
01:11:05: Das heißt dann kommen wir in die Ruhe und ich schaffe ein bisschen Distanz.
01:11:09: Ich lasse meinen Geist nicht aufspringen auf die Geschichten, auf die Altenwelle.
01:11:12: Das verstärkt es nur!
01:11:18: Wenn etwas in mir zu ruhig gekommen ist... Dann ist er schon wieder eine ganz andere Kapazität da, um auf die Situation zu reagieren.
01:11:26: Und auf die Art wie wir dann reagieren, das wird unsere neue Nöpfe und unserer neuen Strategie.
01:11:32: Peter ich könnte stundenlang mit dir weiter plaudern!
01:11:36: Ich konnte mir so viel auf diesem Gespräch mitnehmen.
01:11:38: Ich danke dir so sehr für deinen Besuch und für dieses wunderbare Gespräch.
01:11:41: Ich
01:11:41: hoffe ich konnte ein bisschen dienen.
01:11:43: Sehr Danke dir!
01:11:44: Dankeschön Wenn Ihnen dieser Episode gefallen hat, freue ich mich über Likes, Kommentare und den Podcast gerne abonnieren.